20150730T093546Z 1: Die Botschaft von Jesus
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1: Die Botschaft von Jesus
1. 
Bring mir die Botschaft von Jesus,
schreib in mein Herz jedes Wort,
laß mich’s behalten, bewegen,
daß es erkling fort und fort!
Sag, wie der Heiland geboren,
wie aller Engel Gesang:
„Ehre sei Gott in der Höhe,
Frieden auf Erden!“ erklang!
Refrain
Bring mir die Botschaft von Jesus,
schreib in mein Herz jedes Wort,
will’s drin behalten, bewegen,
daß es erkling’ fort und fort!
2. 
Sag mir, was selbst in der Wüste–
fastend– der Heiland getan,
wie er in Not und Versuchung
all unsre Sünd’ auf sich nahm!
Sag mir, wieviel er getragen
täglich in Kummer und Schmerz,
heimlos, geplagt und gemartert,
arm und verschmäht allerwärts!
3. 
Sag mir, wieviel er gelitten,
was er am Kreuz hat vollbracht,
wie er sich selbst uns gegeben,
Heil und Erlösung gebracht!
Sag, wie mein Herr auferstanden–
siegreich vom Grabe und Tod–,
jetzt über alle gekrönet,
treulich uns heimführt zu Gott!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093545Z 20150730T093545Z
2: Die uralte Kunde
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2: Die uralte Kunde
1. 
O wie wert ist die Kunde aus uralter Zeit,
die hier oftmals erreicht unser Ohr.
Diese Botschaft der Liebe aus Fernen– so weit–,
o was rufet sie in uns hervor?
’s ist so seltsam, so oft wird sie wieder erzählt,
und ein Grund ist, daß sie vom Erzähler erwählt:
Sie bleibt neu immerdar,
diese uralte Kunde ist wahr!
2. 
’s sind die Worte von Jesus, dem Retter der Welt,
der hernieder zur Erde einst kam
und verlorene Seelen mit Licht hat erhellt,
ihre Sünde und Schuld auf sich nahm;
der verachtet, mit Dornen gar schrecklich gekrönt,
uns hier gnädig und selbstlos mit Gott hat versöhnt.
Sie bleibt neu immerdar,
diese uralte Kunde ist wahr!
3. 
Auferstanden ging er in die Seligkeit ein
und regieret einst Himmel und Erd’,
hat ein Erbe, mag’s klein nur, mag’s herrlicher sein,
all den Treuen dort oben beschert.
In der goldenen Stadt gibt’s nicht Trennung noch Tod,
und daß Jesus dorthin sich als Führer erbot:
Sie bleibt neu immerdar,
diese uralte Kunde ist wahr!
meter→ 12, 9, 12, 9, 12, 12, 6, 9
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20150730T093544Z 20150730T093544Z
3: Kommt her, die ihr mühselig seid
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3: Kommt her, die ihr mühselig seid
1. 
Kommt her, die ihr mühselig
und schwer beladen seid,
ich will euch nun erquicken
und stärken allezeit!
2. 
Nehmt gern mein Joch nun auf euch
und lernet treu von mir,
folgt mir auf meinem Wege,
den ich gewandelt hier!
3. 
Seht, wie ich stets geduldig
im Herzen Demut trag’,
so wird euch Ruhe werden
an jedem neuen Tag!
4. 
Fühlt, wie mein Joch so sanft ist
und meine Last so leicht,
vertraut euch meiner Führung,
bis ihr das Ziel erreicht!
meter→ 7, 6, 7, 6
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20150730T093543Z 20150730T093543Z
4: Künde erneut
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4: Künde erneut
1. 
Künde erneut von der göttlichen Lieb’,
die aus der Herrlichkeit Jesus hertrieb.
Er litt am Kreuz und starb für meine Schuld,
er ward Versöhnung, wie groß seine Huld!
Sag, wie er Menschen in Sünde beweint’,
öffnet’ das Lebenstor, daß er sie eint’;
doch sie verachteten ihn und sein Wort,
der uns erlöste, den stießen sie fort.
2. 
Künde erneut, wie er rang und Gott bat,
der unsre Sünde ihm auferlegt hat:
Er mußt’ den Todeskelch trinken– allein,
kein Mensch war würdig, Versöhnung zu sein.
Sag von der Menge, die Jesus verhöhnt’,
ihren Erlöser mit Dornen gekrönt
und auch den König zu spotten gewagt;
demütig litt er und hat nicht geklagt.
3. 
Künde erneut, wie er bitterlich schrie,
sterbend am Kreuz– festgeheftet durch sie.
Gott hat ihm nicht erspart Kreuz, Tod und Nacht
und so das Heilswerk der Liebe vollbracht.
Sag, wie Christ lebte hier, sag, wie er starb,
durch Qual und Leid uns Erlösung erwarb,
wund und verletzt für die Sünden der Welt:
O welche Liebe die Botschaft enthält!
meter→ 10, 10, 10, 10, 10, 10, 10, 10
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20150730T093542Z 20150730T093542Z
5: Die schönste Kunde
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5: Die schönste Kunde
1. 
Einst hörte ich die schönste Kunde,
die je in dieser Welt erklang,
die Worte aus des Heilands Munde,
ein Lied in meine Seele drang;
ein Lied in meine Seele drang.
2. 
„Ich habe einst für dich gelitten
und gab mich hin am Kreuzesstamm,
um deine Seel’ hab’ ich gestritten
und war für dich das Opferlamm;
und war für dich das Opferlamm.“
3. 
Oft hatte ich bewegt im Herzen
die Botschaft sanft und voller Gnad’,
ich schöpfte Hoffnung trotz der Schmerzen
und sah ein Licht auf meinem Pfad;
und sah ein Licht auf meinem Pfad.
4. 
Ergeben fiel ich vor ihm nieder,
in Jesus sah ich meinen Herrn,
mein Herz wurd’ voll der Freudenlieder,
das ohne ihn war Gott so fern;
das ohne ihn war Gott so fern.
meter→ 9, 8, 9, 8, 8
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20150730T093541Z 20150730T093541Z
6: Erzähle mir
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6: Erzähle mir
1. 
Erzähle mir die große Kunde,
die heil’ge Botschaft wiederhol,
sein gnädig Wort– in stiller Stunde–
erzähle mir, dann ist mir wohl!
Refrain
Erzähl mir mehr und immer mehr,
wie Gott mir Gnad’ und Kraft bescher’;
erzähl von ihm der mir so lieb,
daß ich fürwahr ihn nie betrüb’!
2. 
Erzähle mir, wie Jesu Liebe
hernieder kam zum Trost und Heil,
wie er geweint– in heil’gem Triebe–,
daß ew’ge Freud’ mir sei zuteil!
3. 
Erzähle, wie ein Meer von Sorgen
durch seine Stimm’ wird ruhig, still,
und nach der Nacht nun ew’ger Morgen
mir zeigt, wo Gott mich leiten will!
4. 
Erzähle mir, und ich verkünde
die teuren Worte allerwärts;
komm, großer Gott, dein Werk vollende,
erfüll mit dir mein suchend Herz!
meter→ 9, 8, 9, 8, 8, 8, 8, 8
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20150730T093540Z 20150730T093540Z
7: Selig sind die geistlich Armen
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7: Selig sind die geistlich Armen
1. 
Selig sind, die da geistlich ganz arm sind,
ihrer ist schon das Himmelreich hier;
selig sind, die der Leiden viel tragen,
Trost vom Himmel wird ihnen dafür.
2. 
Selig werden das Erdreich besitzen
die Sanftmüt’gen, Gott weiß ihnen Rat.
Selig, die nach Gerechtigkeit hungert
und hier dürstet – sie soll’n werden satt.
3. 
Die Barmherzigkeit werden erlangen,
selig ist der Barmherzigen Schar.
Selig sind, die hier sind reinen Herzens,
denn sie dürfen Gott schaun immerdar.
4. 
Selig sind hier die friedfert’gen Seelen,
„Gottes Kinder“ ihr Name wird sein.
Um Gerechtigkeit willen Verfolgte
selig nehmen das Himmelreich ein.
5. 
Die um Christi will’n gänzlich Verschmähten,
die Verachteten jeglicher Zeit,
selig sind sie: Der Lohn ihrer Trübsal
ist im Himmel für sie schon bereit.
meter→ 10, 9, 10, 9
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20150730T093539Z 20150730T093539Z
8: Jesus nur ist unsre Botschaft
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8: Jesus nur ist unsre Botschaft
1. 
Jesus nur ist unsre Botschaft,
nur sein Zeugnis haben wir,
ihn nur wollen wir betrachten
als das Vorbild für uns hier.
Refrain
Jesus, unser ein und alles,
Jesus nur ist unser Ruhm,
er ist unser Herr und König,
wir sind Christi Eigentum.
2. 
Jesus nur ist unser Meister,
seiner Stimm’ gehorchen wir,
wollen ihm in Wahrheit dienen
mit den wen’gen Treuen hier.
3. 
Jesus nur ist unser Heiland,
hat von Sünd’ uns frei gemacht;
Gnad’ und Wahrheit, Licht und Leben
hat nur Jesus uns gebracht.
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093538Z 20150730T093538Z
9: „Mir nach!“ spricht Christus
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9: „Mir nach!“ spricht Christus
1. 
„Mir nach!“ spricht Christus, unser Held,
„mir nach, ihr Christen alle!
Verleugnet euch, verlaßt die Welt,
folgt meinem Ruf und Schalle;
nehmt euer Kreuz und Ungemach
auf euch, folgt meinem Wandel nach!
2. 
Ich bin das Licht, ich leucht’ euch für
mit heil’gem Tugendleben,
wer zu mir kommt und folget mir,
den wird nicht Nacht umgeben.
Ich bin der Weg, ich weise wohl,
wie man wahrhaftig wandeln soll.
3. 
Wer’s Leben hier zu finden meint,
wird’s ohne mich verlieren;
den, der es zu verlieren scheint,
werd’ ich zum Leben führen.
Wer mir nicht nachfolgt in Geduld,
ist mein nicht wert noch meiner Huld.
4. 
Fällt’s euch zu schwer, ich geh’ voran
und steh’ euch an der Seite,
ich kämpfe selbst und brech’ die Bahn,
bin eure Kraft im Streite.
Wer nicht recht kämpft, trägt auch die Kron’
des ew’gen Lebens nicht davon.“
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 8
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20150730T093537Z 20150730T093537Z
10: Dein Heiland fragt
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10: Dein Heiland fragt
1. 
Dein Heiland heute nach dir fraget,
bist du bereit, vor ihm zu stehn?
Hör doch, was er so freundlich saget,
o laß ihn nicht vorübergehn!
Mit sanfter Stimme ruft er wieder:
„O Freund, gib du mir heut dein Herz!“
Folg diesem Rufe, und hernieder
kommt Trost und Lind’rung deinem Schmerz!
2. 
Sag ihm: „Gern geb’ ich Herz und Seele,
o nimm sie dir zur Wohnung hin,
erfülle sie mit Freudenöle,
dein Geist regier’ allein darin
und deine Lieb’, die dich vorzeiten
trieb, Mensch zu werden, wie wir sind.
Herr, gib, daß ihre Kostbarkeiten
ich täglich im Gebete find’!
3. 
Zerbrich, verbrenne und zermalme,
was dir nicht völlig wohlgefällt!
Ob mich die Welt an einem Halme,
ob sie mich an der Kette hält:
Es ist ja eins in deinen Augen,
da nur ein ganz befreiter Geist
und nur die lautre Liebe taugen,
doch alles andre Schaden heißt!“
meter→ 9, 8, 9, 8, 9, 8, 9, 8
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20150730T093536Z 20150730T093536Z
11: Was willst du tun mit Jesus?
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11: Was willst du tun mit Jesus?
1. 
Was willst du tun mit Jesus?
Bedenk der Frage Sinn!
O lege deine Bürde
zu seinen Füßen hin!
Du friedelose Seele,
bald bricht die Nacht herein.
Was willst du tun mit Jesus?
Was soll die Antwort sein?
2. 
Was willst du tun mit Jesus?
Der Ruf klingt klar und ernst.
O daß du doch die Mahnung
darin verstehen lernst!
Es gilt das ew’ge Leben,
gilt Freude oder Pein.
Was willst du tun mit Jesus?
Was soll die Antwort sein?
3. 
O denk an deinen König,
der selbst vom Himmel kam
und Schmerzen, Not und Sünde
am Kreuze auf sich nahm!
Er litt um deinetwillen,
trat liebreich für dich ein.
Was willst du tun mit Jesus?
Was soll die Antwort sein?
composer→ Geo. C. Stebbins
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
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20150730T093535Z 20150730T093535Z
12: Wieviel Seelen irren noch
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12: Wieviel Seelen irren noch
1. 
Herr, wieviel Seelen irren noch
fern von dir,
kennen dein treues Sorgen nicht
für Menschen hier,
haben wohl deinen Namen,
doch deine Werke nicht,
sagen, daß sie dich lieben,
doch zeigen’s nicht.
2. 
Wenn doch zu dir sie fänden hin,
treuer Hort,
du ließest sie von deiner Hand
nimmermehr fort,
du nähmst in deine Arme
jeden verlornen Sohn,
gäbst ihm von ew’ger Fülle
an deinem Thron.
3. 
Herr, unser Fels und Anker hier
Tag und Nacht,
du hast den treuen Pilgern stets
Frieden gebracht;
o welche Kraft und Hoffnung
schenkt uns dein helles Licht,
wenn wir im stillen suchen
dein Angesicht.
meter→ 11, 12, 13, 11
meter2→ 8, 3, 8, 4, 7, 6, 7, 4
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20150730T093534Z 20150730T093534Z
13: Stern, auf den ich schaue
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13: Stern, auf den ich schaue
1. 
Stern, auf den ich schaue,
Fels, auf dem ich steh’,
Führer, dem ich traue,
Stab, an dem ich geh’,
Brot, von dem ich lebe,
Quell, an dem ich ruh’,
Ziel, das ich erstrebe,
alles, Herr, bist du!
Ziel, das ich erstrebe,
alles, Herr, bist du!
2. 
Leben, das sich schenket,
Hoffnung, die nicht trügt,
Treue, die mich lenket,
Herrscher, unbesiegt,
Weg zum ew’gen Leben,
Wahrheit, echt und rein,
Weinstock deiner Reben,
Herr, bist du allein!
Weinstock deiner Reben,
Herr, bist du allein!
3. 
Lieb’, die mich bereitet,
Freud’, die mich erfüllt,
Held, der für mich streitet,
Kraft, die mich umhüllt,
Segen ohne Maßen,
froh jauchz’ ich dir zu:
Nie will ich dich lassen,
alles, Herr, bist du!
Nie will ich dich lassen,
alles, Herr, bist du!
meter→ 6, 5, 6, 5, 6, 5, 6, 5
meter2→ 6, 5, 6, 5, 6, 5, 6, 5, 6, 5
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20150730T093533Z 20150730T093533Z
14: Nimm die Welt
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14: Nimm die Welt
1. 
Nimm die Welt, doch gib mir Jesus;
denn die Weltlust ist so leer!
Seine Liebe fließt in Fülle
wie ein tiefes, weites Meer.
Refrain
Unergründlich– seine Liebe!
Seine Gnade– grenzenlos!
Welche Fülle der Erlösung,
wie ist seine Güte groß!
2. 
Nimm die Welt, doch gib mir Jesus,
meinen Tröster in der Not!
Hab’ ich Jesus als Beschützer,
sing’ ich froh, wenn Trübsal droht.
3. 
Nimm die Welt, doch gib mir Jesus,
er ist meines Lebens Licht!
Selbst durch düstre Todesschatten
seine Gnadensonne bricht.
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093532Z 20150730T093532Z
15: Mein eitles Herz
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15: Mein eitles Herz
1. 
Mein eitles Herz der Herr gewann,
daß es nicht mehr im Finstern schwebt;
der Heiland kam und hat auch hier
für mich gelebt, für mich gelebt.
Refrain
Er lebte, um zu zeigen mir,
wie ich soll leben für ihn hier;
er starb und gab sich für mich hin,
sollt’ ich nicht geben mich für ihn?
2. 
Zu gehn mit ihm den Lebensweg,
zu opfern mit dem Meister hier
bringt Freud’, der keine andre gleicht,
und Frieden mir, und Frieden mir.
3. 
Führt mich sein Wort durchs finstre Tal,
geht er voran auf schmalem Steg;
drum folg’ ich Jesus bis ans End’,
er kennt den Weg, er kennt den Weg.
composer→ J. M. Black
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
Copyright→ ©
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20150730T093531Z 20150730T093531Z
16: Jesus kam, zu offenbaren
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16: Jesus kam, zu offenbaren
1. 
Jesus kam, zu offenbaren
Gott, den Vater, auf der Erd’,
seine Wahrheit treu verkündend
als der Hirte seiner Herd’.
Tief liegt Finsternis hienieden,
allerorten herrscht die Sünd’,
Jesus kam, uns zu erretten,
o wie ist er treu und lind!
2. 
Jesus gab sich hin als Opfer,
uns vom Tode zu befrein;
laßt uns seiner Stimme lauschen,
nur sein Rat hilft uns allein!
Bald wird Satans Macht zunichte,
wenn des Lebens Fürst erscheint,
Furcht und Finsternis vergehen,
und wir sind mit Gott vereint.
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
Copyright→ ©
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20150730T093530Z 20150730T093530Z
17: Geh doch nicht vorbei
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17: Geh doch nicht vorbei
1. 
Geh doch nicht vorbei, o Heiland,
hör des Herzens Schrei!
Der du andern Gnad’ erzeigest,
geh doch nicht vorbei!
Refrain
Heiland, Heiland,
hör des Herzens Schrei!
Der du andern Gnad’ erweisest,
geh doch nicht vorbei!
2. 
Gib mir an dem Thron der Gnade
Ruh’ von meinem Schmerz;
sieh, ich komme tief in Buße,
tröste doch mein Herz!
3. 
Nur zu dir steht mein Verlangen,
Fels der Ewigkeit!
Bei dir bin ich Armer sicher,
jetzt und allezeit.
4. 
Du bist ja des Trostes Quelle,
Sündern bringst du Heil;
sei der Friede meines Herzens,
werd mein ganzes Teil!
meter→ 8, 5, 8, 5, 4, 5, 8, 5
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20150730T093529Z 20150730T093529Z
18: Wort des Lebens
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18: Wort des Lebens
1. 
Wort des Lebens, lautre Quelle,
die vom Himmel sich ergießt,
Lebenskräfte gibst du jedem,
der dir Geist und Herz erschließt;
der sich wie die welke Blume,
die der Sonnenbrand gebleicht,
dürstend von dem dürren Lande
zu der Quelle niederneigt.
Refrain
Wort des ew’gen Lebens,
lautrer Quell des Segens,
Lebenskraft und Freudigkeit
bescher uns allen heut!
2. 
Ohne dich, was ist die Erde–
ein beschränktes, finstres Tal.
Ohne dich, was ist der Himmel–
ein verschloßner Freudensaal.
Ohne dich, was ist das Leben–
ein erneuter, finstrer Tod.
Ohne dich, was ist das Sterben–
Nachtgrau’n ohne Morgenrot.
3. 
Wort des Lebens, wer dich höret,
dem versprichst du ew’ges Heil;
doch nur dem, der dich bewahret,
wird das Kleinod einst zuteil.
Nun, so will ich dich bewahren,
Schwert des Geistes, Gottes Wort,
hilf mir hier auf Erden streiten
und die Kron’ erwerben dort!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7, 6, 6, 7, 6
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20150730T093528Z 20150730T093528Z
19: Neig, Herr, dein Ohr zu mir
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19: Neig, Herr, dein Ohr zu mir
1. 
Neig, Herr, dein Ohr zu mir,
ich keine Ruhe find’,
o Gott und Vater, sei mir nah,
voll Mitleid hör dein Kind!
2. 
Neig, Herr, dein Ohr zu mir,
mein Herz ist schwer bedrückt,
laß mich ganz stille bei dir sein,
der mich der Welt entrückt!
3. 
Gar lang streift’ ich umher
im öden Wüstensand;
doch endlich fand ich hin zu dir,
erkannt’ mein Heimatland.
4. 
Der ird’schen Freuden Glanz,
wie bald ist er dahin!
Statt Brot nur einen Stein man reicht,
und hungrig bleibt der Sinn.
5. 
So dunkel ist es rings;
verlaß mich nicht, mein Gott!
Ich bring’ ein reuvoll, niedrig Herz,
o hilf ihm aus der Not!
meter→ 6, 6, 8, 6 (S.M.)
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20150730T093527Z 20150730T093527Z
20: Es ist noch eine Hoffnung
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20: Es ist noch eine Hoffnung
1. 
Es ist noch eine Hoffnung
für jedes müde Herz,
es gibt noch eine Ruhe
in Sturm und Erdenschmerz.
Eins bringet Trost und Kraft,
eins bringet Trost und Kraft:
zu setzen das Vertrauen
ganz auf des Schöpfers Macht.
2. 
Er kam, dich hier zu suchen,
er sah auch all dein Müh’n,
doch einen Weg zu finden,
aus Not und Qual zu ziehn.
Er sah dein stilles Leid,
er sah dein stilles Leid,
das dir das Leben brachte
in längst verfloßner Zeit.
3. 
Er sah hier deine Blindheit
und will dich lassen sehn,
er weiß, daß du nicht hörtest
die ew’gen Quellen gehn.
Ihn zog’s vom Himmel her,
ihn zog’s vom Himmel her.
Gar treu er deiner wartet!
Er liebt dich, Seele, sehr!
meter→ 7, 6, 7, 6, 6, 6, 7, 6
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20150730T093526Z 20150730T093526Z
21: Kommt niemand zu Hilfe?
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21: Kommt niemand zu Hilfe?
1. 
In der Einöd’ zu wandern
ganz im Dunkel allein,
hast du tiefes Verlangen,
nur getröstet zu sein;
von Enttäuschungen traurig,
nichts befriedigt die Not–
jeder Weg ohne Christus
führt zum ewigen Tod.
2. 
Kommt denn niemand zu Hilfe?
Zeigt dir niemand das Licht?
Keiner mit dir empfindet,
wenn dein Herze auch bricht?
Wer kann Leid mit dir teilen,
deine Fehler verstehn?
Wohin könnte man ziehen,
der Gefahr zu entgehn?
3. 
Doch, mein Freund, da ist Einer,
er ist treu und so rein,
kannst dich auf ihn verlassen,
er läßt niemand allein.
Er ist Freund dir und Bruder,
hat Verlangen nach dir.
Er kann Herzeleid heilen,
sehnlichst wartet er hier.
4. 
Fliehe nun aus der Wüste,
kehre um, säume nicht!
Komm, befreit von den Sorgen,
aus dem Dunkel ins Licht,
wo ein herzlich Willkommen
Jesus hält dir bereit,
er mit offenen Armen
liebet dich allezeit.
meter→ 13, 13, 13, 13
meter2→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
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20150730T093525Z 20150730T093525Z
22: Nichts zählt mehr als Heil
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22: Nichts zählt mehr als Heil
1. 
Gott ruft dich zu einem Leben
mit ihm in Unsterblichkeit;
frei wird dir das Heil gegeben,
komm zur angenehmen Zeit!
Refrain
Nichts zählt mehr als Heil in Jesus,
jetzt und auch in jener Welt.
Nichts zählt als das Heil in Jesus,
wenn der Leib dem Tod verfällt.
2. 
Hör das Mahnen der Propheten,
hör ihr Warnen hier und da!
Gott schenkt Heil, wird es erbeten;
nutz die Zeit, denn er ist nah!
3. 
Bitte Gott, dir zu vergeben,
er gewährt es dir so gern!
Jesus bringt das wahre Leben,
hältst du dich von Sünde fern.
4. 
Gott hat dich jetzt eingeladen,
komm, eh’ dich der Tod bezwingt!
Durch sein Heil entrinnst du Schaden,
weil es ew’ges Leben bringt.
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093524Z 20150730T093524Z
23: So liebte Gott die Welt
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23: So liebte Gott die Welt
1. 
So liebte Gott die Welt und sandte Jesus,
den einz’gen Sohn, den er für uns einst gab,
daß jeder Mensch, der nun zu ihm möcht’ kommen,
errettet wird und ew’ges Leben hab’.
2. 
Getrieben durch dieselbe große Liebe,
verließ der Sohn das traute Vaterhaus.
Er tat uns kund den Willen seines Vaters,
trug unsre Schuld und tilgte Sünde aus.
3. 
Jetzt sagt uns Gott durch seine Friedensboten:
„Das Himmelreich kommt nah und macht euch frei.“
Er bittet sehr: „Laßt euch mit mir versöhnen!
Alles wird neu, das Alte ist vorbei!“
4. 
O Herz, hast du die sanfte Stimm’ vernommen?
Noch harret er auf Antwort, schweige nicht!
Hab guten Mut! Laß ihn nicht länger warten!
Mache dich auf und wandle nun im Licht!
meter→ 11, 10, 11, 10
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20150730T093523Z 20150730T093523Z
24: Lehr mich deinen Weg erkennen
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24: Lehr mich deinen Weg erkennen
1. 
O lehr mich deinen Weg erkennen
und Schritt um Schritt ihn treulich gehn!
Was ich auch mag mein Eigen nennen,
ist alles dein, ist nur ein Leh’n.
Wenn deine starke Hand mich leitet,
werd’ ich im Ziele nie verwirrt–
für jede Hoffnung, die entgleitet,
mir droben etwas Beßres wird.
2. 
Gedanken dein lehr mich erkennen,
mich üben, auch zu denken so!
Und will mir Furcht im Herzen brennen–
mit Mut erfüll und mach es froh!
Zu Ende ganz mit meinem Denken,
fleh’ ich: O sprich nun du, mein Gott!
Dein Wort wird neues Licht mir schenken
nach Zweifels Nacht und Irrtums Not.
3. 
Die große Lieb’ lehr mich erkennen,
die ich von dir zuerst empfing!
Sie läßt mir Hoffnungslichter brennen,
wenn ird’schen Glückes Sonne ging.
Sie trocknet Tränen, heilt die Wunden,
die sie in mir erst rief hervor.
Sie geht durch das, was überwunden,
und schenkt viel mehr als ich verlor.
meter→ 9, 8, 9, 8, 9, 8, 9, 8
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20150730T093522Z 20150730T093522Z
25: Gedenk deines Schöpfers
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25: Gedenk deines Schöpfers
1. 
Sieh, wie das Frühlingsblümchen blickt
aus grünem Laub heraus,
so blühend wächst die Jugend auf
im trauten Vaterhaus!
Refrain
Gedenk deines Schöpfers
in fröhlicher Jugendzeit,
laß sein deine Tage
ein Werk für die Ewigkeit!
2. 
Durch Sommertage blüht die Ros’
in ihrer schönen Pracht,
wie steht der Mensch so herrlich da
in voller Kraft und Macht.
3. 
Im späten Herbst die Sonne sinkt,
verwelkt ist jede Blum’,
so neigt der Mensch dem Grabe hin,
verschwunden ist sein Ruhm.
4. 
Im rauhen Winter steht der Strauch
im kalten, weißen Kleid.
Es liegt der Mensch im stillen Grab,
vorbei ist Zeit und Streit.
meter→ 8, 7, 8, 6, 6, 7, 6, 7
meter2→ 8, 6, 8, 6, 6, 7, 6, 7
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20150730T093521Z 20150730T093521Z
26: War es für mich?
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26: War es für mich?
1. 
War es für mich, daß Gottes Sohn
herniederstieg von seinem Thron
ins Jammertal und um mich warb?
War es für mich, daß Jesus starb?
Refrain
Es war für mich in aller Treu’,
o Liebe Gottes, groß und frei!
O Liebe sanft ohn’ all’n Vergleich!
Sie öffnet mir das Himmelreich.
2. 
War es für mich, daß herrlich klang
zu Bethlehem der Engel Sang?
Die Friedensbotschaft aus der Nacht,
war sie für mich von Gott erdacht?
3. 
War es für mich, daß Jesus sprach:
„Vertraue mir und folg mir nach,
ich geb’ dir meinen Frieden nun!“
War es für mich, solch göttlich Tun?
4. 
War es für mich, daß er geweint,
im Tode mich mit Gott vereint,
sein Blut vergoß am Kreuzesstamm,
war es für mich, dies Opferlamm?
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
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20150730T093520Z 20150730T093520Z
27: Jesus Christus gab sich uns
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27: Jesus Christus gab sich uns
1. 
Jesus Christus gab sich uns
selbst zum Vorbild allen Tuns;
sein Wort stellet uns ihn dar:
Ich soll sein wie Jesus war!
2. 
Sein Verleugnen lehrt mich: klein,
seine Demut: niedrig sein,
seine Sanftmut: stete Huld,
sein Gehorsam: die Geduld.
3. 
Wie er andre hat geliebt,
stets getröstet, nie betrübt
und auch Feinden Gut’s getan,
weist er mich zu gleichem an.
4. 
Wenn er Gottes Willen tat,
wenn er stets zum Vater bat,
wenn er nichts als Wahrheit sprach,
sagt mir das: Folg du mir nach!
5. 
Wenn er allzeit standhaft blieb,
nur das Wort vom Reiche trieb,
so erkenne ich dabei,
daß mir das ein Beispiel sei.
meter→ 7, 7, 7, 7
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20150730T093519Z 20150730T093519Z
28: Er liebte mich zuerst
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28: Er liebte mich zuerst
1. 
Da ist kein Freund wie Jesus
im Himmel noch auf Erd;
sein Wesen, seine Liebe
sind treu, unfehlbar wert.
Er kam vom Himmel nieder,
zu sterben auch für mich.
Ich kann ja ihn nur lieben,
zuerst er liebte mich.
2. 
Ich war so schwer beladen
und Sorgen drückten sehr,
Furcht ewiger Verdammnis
erfaßt’ mich mehr und mehr.
Die Botschaft kam vom Himmel:
„Ich starb, erlöste dich.“
Ich kann ja ihn nur lieben,
zuerst er liebte mich.
3. 
Ich war so sehr getröstet;
denn Jesus starb für mich.
In ihm bin ich geheiligt,
gereinigt innerlich;
und mit all den Erlösten
seh’ ich ihn ewiglich!
Ich kann ja ihn nur lieben,
zuerst er liebte mich.
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
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20150730T093518Z 20150730T093518Z
29: Näher, noch näher
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29: Näher, noch näher
1. 
Näher, noch näher, fest an dein Herz,
ziehe mich, Jesus, durch Freude und Schmerz!
Birg mich aus Gnaden in deinem Zelt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt,
schirme und schütze mich, Heiland der Welt!
2. 
Näher, noch näher, nichts hab’ ich hier,
nichts, was als Opfer, Herr, tauget vor dir.
Ach, nur ein sünd’ges Herze ist mein,
Jesus, mein König, o wasche mich rein,
Jesus, mein König, o wasche mich rein!
3. 
Näher, noch näher, ganz in den Tod
gebe ich willig, mein Heiland und Gott,
was deinen Segen hemmte in mir:
weltliche Freuden und irdische Zier,
weltliche Freuden und irdische Zier.
4. 
Näher, noch näher, völl’ger und frei,
bis alles eigene Ringen vorbei,
bis all mein Leben dein Abglanz ist
und du, Herr Jesus, mein alles mir bist,
und du, Herr Jesus, mein alles mir bist.
meter→ 9, 10, 9, 10, 10
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20150730T093517Z 20150730T093517Z
30: Sieh den Heiland
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30: Sieh den Heiland
1. 
Sieh den Heiland voll Erbarmen
kommen, bluten, sterben hier;
denk der Liebe, die ein ew’ges
Himmelsheim verließ dafür!
Um der Erdensünder willen
so weit wandern, kann es sein?
Welche Welt voll Lieb und Gnade
offenbart der Heiland dein!
Welche Welt voll Lieb und Gnade
offenbart der Heiland dein!
2. 
Sieh den Heiland in Gedanken
gehn am Galiläischen Meer;
hör den Ruf an niedre Fischer:
„Folget mir! O kommt doch her,
kommt zu leben und zu wirken,
bis der letzte Tag verrinnt!
Helft mir, Seelen zu gewinnen,
die in Sünden weit noch sind!
Helft mir, Seelen zu gewinnen,
die in Sünden weit noch sind!“
3. 
Sieh den Heiland kniend beten
in dem Garten, einsam, still!
Ganz allein in Spott und Leiden
trinkt den Kelch er, wie Gott will.
Sorgenlast drückt seine Glieder,
vor sich Qual und Kreuzestod;
sieh, wie er geduldig harret,
trägt der Menschen Seelennot!
Sieh, wie er geduldig harret,
trägt der Menschen Seelennot!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093516Z 20150730T093516Z
31: Jesus, derselbe heut
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31: Jesus, derselbe heut
1. 
Jesus, derselbe heut,
gestern und allezeit,
in Ewigkeit;
als Mensch geboren hier,
nicht der Regenten Zier;
er ist die einz’ge Tür
zur Seligkeit.
2. 
Jesus, regier mein Herz,
daß es in Freud und Schmerz
sich folgsam reg’!
Herr, dir ergeb’ ich mich,
will frei und williglich
ein Opfer sein für dich
auf deinem Weg.
3. 
Einst steht vor seinem Thron
mit ew’ger Lebenskron’
der Sieger Heer;
wohl dem, der richtig stritt,
der singet freudig mit
voll Danks das neue Lied
dem Lamm zur Ehr’.
meter→ 6, 6, 4, 6, 6, 6, 4
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20150730T093515Z 20150730T093515Z
32: Den Fremden draußen
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32: Den Fremden draußen
1. 
Den Fremden draußen schau am Tor,
er pochet leis, tat’s oft zuvor,
er wartet bang, er wartet stumm;
o sieh dich nach dem Pilger um!
Refrain
O laß deinen Heiland nun ein,
er will von Sünd’ dich befrein;
soll draußen er stehn, weiter gar gehn?
O laß deinen Heiland nun ein!
2. 
O schau die Demut deines Herrn,
er bietet Herz und Hand dir gern;
unendlich seine Liebesfüll’,
mit der den Feind er lieben will!
3. 
O glaub ihm, der sein Leben gab,
der dich erlöst von Tod und Grab,
jag dein’ und seinen Feind hinaus,
dem Himmelspilger gib dein Haus!
4. 
Beug dich, eh’ Gottes Zorn entbrennt,
er sich von dir auf immer trennt;
beug dich, bald kommt der Tag heran,
da niemand sich entschuld’gen kann!
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 7, 9, 8
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20150730T093514Z 20150730T093514Z
33: Hast du keinen Raum für Jesus?
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33: Hast du keinen Raum für Jesus?
1. 
Hast du keinen Raum für Jesus,
der die Sünde für dich trug?
Wartend steht er vor der Türe;
fühlst du nicht des Geistes Zug?
Refrain
Willst du dich nun Jesus weihen?
Öffne weit des Herzens Tür!
Seele, du wirst’s nie bereuen,
laß ihn ein, er schenkt sich dir!
2. 
Raum hast du für eitle Dinge,
nur für deinen Heiland nicht;
ach, willst du dich dem verschließen,
dem um dich das Herze bricht?
3. 
Hast du keine Zeit für Jesus,
da er nun voll Liebe fleht?
O benutz die heut’ge Stunde,
morgen schon mag’s sein zu spät!
4. 
Gib dein alles hin an Jesus,
heut noch ist die Gnadenzeit;
sonst mußt ohne ihn du scheiden
und verlierst die Seligkeit!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093513Z 20150730T093513Z
34: Liebe Seele, laß die Sünden
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34: Liebe Seele, laß die Sünden
1. 
Liebe Seele, laß die Sünden,
schließ dein Herz nicht mehr;
dem, der hilft zum Überwinden,
öffne weit die Tür!
Refrain
Weil des Lebens Licht noch brennet,
Gott bei Namen nun dich nennet,
eh’ der Tod von ihm dich trennet,
gib dein Wandern auf!
2. 
Vor des Heilands sanftem Bitten
schließ dein Herz nicht mehr;
ihm, der einst für dich gelitten,
öffne weit die Tür!
3. 
Vor des Evangeliums Gaben
schließ dein Herz nicht mehr;
so du Gottes Heil willst haben,
öffne weit die Tür!
4. 
Soll dir Lebenswasser fließen,
schließ dein Herz nicht mehr;
willst du ew’ge Freud’ genießen,
öffne weit die Tür!
meter→ 8, 5, 8, 5, 8, 8, 8, 5
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20150730T093512Z 20150730T093512Z
35: Schenke den Glauben, Herr
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35: Schenke den Glauben, Herr
1. 
Schenke den Glauben, Herr,
der Leben birgt!
Die Botschaft Jesu einst
hat ihn bewirkt.
Tu sie heut wieder kund–
durch deiner Boten Mund–
und Glauben wirk zur Stund’,
der Leben birgt.
2. 
Schenke den Glauben, Herr,
der sich bewährt,
so hat ihn Jesus am
Senfkorn erklärt.
Laß jedes Herze sein
von Furcht und Zweifel rein,
senk du den Glauben ein,
der sich bewährt!
3. 
Schenke den Glauben, Herr,
mit Kraft erfüllt–
wie er in Jesus war–,
als sichren Schild
gegen des Feindes Macht,
gegen der Sünde Nacht,
und der zu Siegern macht,
mit Kraft erfüllt.
4. 
Schenke mir Glauben, Herr,
kindlich und rein!
Möge auch Jesu Sinn
neu in mir sein,
daß sich der Glaube mehrt,
der den Gehorsam lehrt,
und ich sein Jünger werd’,
kindlich und rein.
meter→ 6, 4, 6, 4, 6, 6, 6, 4
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20150730T093511Z 20150730T093511Z
36: Lausche seiner Stimme
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36: Lausche seiner Stimme
1. 
Willst du Jesus mit dir haben,
mußt du ihm dein Herze weihn!
Längst sehnt er sich, drin zu wohnen,
daß es stille werd’ und fein.
Refrain
Lausche nun seiner Stimm’,
wende dich zu ihm noch heut,
laß ihn ein in dein Herz,
er bringt Leben, Fried’ und Freud’!
2. 
Öffne nun dein Herz zu Jesus
und nimm auf sein göttlich Wort,
alsdann wirst du gehen können
durch des Lebens enge Pfort’!
3. 
So du ihm dein Herz verschließest
und nicht achtest auf sein Wort,
wirst dereinst du draußen stehen
vor geschloßner Himmelspfort’.
4. 
Wähle nun, dem Herrn zu folgen,
alle Schuld vergibt er dir;
bist du treu hier, wartet deiner
ew’ge Seligkeit dafür.
meter→ 8, 7, 8, 7, 6, 7, 6, 7
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20150730T093510Z 20150730T093510Z
37: Nimm meine Hände
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37: Nimm meine Hände
1. 
So nimm denn meine Hände
und führe mich
bis an mein selig Ende
und ewiglich.
Ich mag allein nicht gehen,
nicht einen Schritt;
wo du wirst gehn und stehen,
da nimm mich mit!
2. 
In dein Erbarmen hülle
mein schwaches Herz,
und mach es gänzlich stille
in Freud und Schmerz!
Laß ruhn zu deinen Füßen
dein armes Kind,
es will die Augen schließen
und glauben blind!
3. 
Wenn ich auch wenig fühle
von deiner Macht,
du führst mich doch zum Ziele,
auch durch die Nacht.
So nimm denn meine Hände
und führe mich
bis an mein selig Ende
und ewiglich!
meter→ 7, 4, 7, 4, 7, 4, 7, 4
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20150730T093509Z 20150730T093509Z
38: Eine Hand ist nahe
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38: Eine Hand ist nahe
1. 
Eine Hand, o Seel’, ist nahe,
liebevoll wird sie gereicht.
Sie will führ’n dich hin zum Vater,
wo er thront im Himmelreich.
Refrain
Sieh, wie hilft die Hand so gern;
’s ist die Hand des Heilands dein.
Bleib, o Freund, von ihm nicht fern,
laß ihn doch dein Helfer sein!
2. 
Sollte ich die Hand verachten,
die in Lieb’ mir Heilung bringt?
Nein, auf ihn nur will ich achten,
wenn sein Wort in Gnad’ erklingt.
3. 
Seine Hand will ich nun fassen,
denn ich weiß, er führt mich recht.
Ich bin sein, werd’ ihn nie lassen,
meinen Freund so treu und echt.
4. 
Wandle ich mit Jesus freudig,
jeden Tag reicht er die Hand.
Der mich liebt treu und beständig,
wird mich führ’n ins Heimatland.
meter→ 8, 7, 8, 7, 7, 7, 7, 7
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20150730T093508Z 20150730T093508Z
39: Warum noch zagen
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39: Warum noch zagen
1. 
Warum noch zagen,
komm doch zum Herrn!
Er hilft dir tragen,
hat dich so gern.
Bald kann es sein zu spät,
eilend die Zeit vergeht.
Kränk nicht den Heil’gen Geist,
nimm ihn doch auf!
2. 
Warum noch zagen,
hör seine Stimm’!
Du kannst es wagen:
den Führer nimm!
Triff heute deine Wahl,
löse dich von der Qual!
Er starb am Kreuz für dich,
nimm ihn doch auf!
3. 
Warum noch zagen,
er harret dein.
Laß dir doch sagen:
„Möcht’ König sein!“
Morgen kann’s Ende sein,
wo bleibt die Seele dein?
Er geht vorüber heut,
nimm ihn doch auf!
meter→ 9, 9, 6, 6, 6, 4
meter2→ 5, 4, 5, 4, 6, 6, 6, 4
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20150730T093507Z 20150730T093507Z
40: Folge mir
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40: Folge mir
1. 
Ich hör’ den klaren Ruf des Herrn:
„Folge mir, komm, folge mir!
Für dich gab ich mein Leben gern;
folge mir, komm, folge mir!
Sei nicht kleinmütig und verzagt,
ich kenn’ des Sturmes wilde Macht;
auf meine Stimme nur gib acht:
folge mir, komm, folge mir!
2. 
Die Sünden dein vergebe ich;
folge mir, komm, folge mir!
Ich mach’ dich rein, tief innerlich,
folge mir, komm, folge mir!
Vertraue mir und weine nicht,
durch dunkle Nacht dir leuchte ich,
auch wenn es dir an Kraft gebricht;
folge mir, komm, folge mir!
3. 
Komm, wirf auf mich die Sorgen dein,
folge mir, komm, folge mir!
Verlaß dich auf die Liebe mein,
folge mir, komm, folge mir!
Durch Lebenswechsel, Freud’ und Leid,
auf Land und Meer im ernsten Streit,
bleib du nur stets an meiner Seit’,
folge mir, komm, folge mir!“
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 8, 8, 7
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20150730T093506Z 20150730T093506Z
41: Stetig du hier eilst
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41: Stetig du hier eilst
1. 
Stetig du hier vorwärts eilest,
laß dich fragen heut: wohin?
Geht dein Streben– klug und sinnend–
auf den ewigen Gewinn?
Oder läufst du nur wie andre
vorwärts ohne Zweck und Sinn?
2. 
Stetig du hier vorwärts eilest,
doch du holst die Zeit nicht ein;
o wie gut, daß mancher Pilger
zeitlos darf beseligt sein!
Mit dem Heiland still er wandelt
durch des Lebens Trug und Schein.
3. 
Stetig du hier vorwärts eilest,
früh schon mit dem Morgenrot;
lässest dich vom Zeitgeist treiben,
spürest nicht der Seele Not.
Weißt du nicht, daß Jesu Leiden
dich erlöst vom ew’gen Tod?
4. 
Stetig du hier vorwärts eilest,
doch ein Ziel ist dir gesetzt;
noch hast du es nicht erreichet,
hör des Heilands Flehen jetzt:
„Komm, ergreif das ew’ge Leben,
sonst bist du enttäuscht zuletzt!“
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093505Z 20150730T093505Z
42: Fernhin führt ein Weg
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42: Fernhin führt ein Weg
1. 
Weit– fernhin führt uns ein Weg
aus allen irdischen Pfaden,
aufwärts leitet der Steg,
hilft deiner Seele nach Haus,
hin in das Land, das sie immer erträumt,
das ihr das Leben zu geben versäumt.
Fernhin führet der Weg–
aus deinem Leben hinaus.
2. 
Klein– winzig bleibet zurück,
was dich bisher so gequälet;
Kampf, Graus, Leid, karges Glück
schwinden, magst aufwärts du gehn:
Was dich bedrückt, liegt bald tief unter dir,
ewiges Leben blüht um dich dafür,
fühlst fest sein Himmelreich
inwendig in dir erstehn.
3. 
Leis– linde ziehet hinweg,
was noch bedeckt deine Augen,
Lebens Inhalt und Zweck
wird dir nun faßbar und klar.
Ganz liegt entschwiegen die Unendlichkeit,
weithin enthüllt Gottes Plan für die Zeit;
laß ihn durch dich geschehn,
bis du bei Gott immerdar!
meter→ 7, 8, 6, 7, 10, 10, 6, 7
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20150730T093504Z 20150730T093504Z
43: Worte des ewigen Lebens
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43: Worte des ewigen Lebens
1. 
Du hast Worte des ewigen Lebens,
wohin anders, Herr, sollten wir gehn?
Christ, du Sohn des lebendigen Gottes,
dich erkennen wir, zu dir wir stehn.
2. 
Wir ersehnen das ewige Leben,
darum suchen wir treu in der Schrift;
denn sie ist’s, die von dir hier uns zeuget,
das Gericht den Getreuen nicht trifft.
3. 
Gott im Himmel verurteilt hier niemand,
alle Macht gab er hin an den Sohn!
Wie den Sohn hier auf Erden wir ehren,
wird’s vergolten am himmlischen Thron.
4. 
Drum laßt treu uns das Manna genießen,
das uns schenkte in Christus der Herr;
auch sein Blut ließ er für alle fließen,
für die Welt litt und betete er.
meter→ 10, 9, 10, 9
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44: Gott ist nah dir
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44: Gott ist nah dir
1. 
Vom Himmel ab war stolz gewendet,
weitab von Gott die Seele dein;
was er dir gab, hast du verschwendet,
doch ruft dich heut die Liebe sein.
Refrain
Gott ist nah dir, sag ihm alles,
er nimmt teil an deinem Schmerz;
Gott ist nah dir, und in Mitleid
tröstet reich sein Vaterherz.
2. 
Der Sünde Weg konnt’ dir nichts geben,
dein Herz erkannt’ die leere Lust;
es blieb nach allem Tun und Streben
ein banges Fragen in der Brust.
3. 
Gebrochne Herzen will Gott heilen
und segnen den, der Reue kennt.
Verlornen will zu Hilf’ er eilen,
der Sünder Freund er gern sich nennt.
4. 
Sag ihm die Not, er wird sie lindern,
schütt deines Herzens Kummer aus;
ein frei Vergeben reu’gen Sündern
schenkt Gott noch stets! Komm doch nach Haus!
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20150730T093502Z 20150730T093502Z
45: Ich will alles lassen
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45: Ich will alles lassen
1. 
Nun will ich alles lassen,
mein Woll’n zerbrich;
ich ging auf falschen Straßen,
wie reut es mich!
Zu dir hab’ ich gefunden,
da ruh’ ich aus;
du läßt die Seel’ gesunden,
führst sie nach Haus.
2. 
Wie groß ist dein Erbarmen
dem rechten Schmerz,
wie banget um mich Armen
dein Vaterherz.
Ganz will ich dir nun geben,
was in mir glüht;
du weißt, wie rechtes Streben
daraus erblüht.
3. 
Wie war so ganz verloren,
was ich hier tat,
bis mich hat auserkoren
dein ew’ger Rat.
Will gehn nicht heut, nicht morgen
im Kampf allein;
nur du, Herr, sollst noch sorgen
in meinem Sein!
meter→ 7, 4, 7, 4, 7, 4, 7, 4
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20150730T093501Z 20150730T093501Z
46: ’s ist nur ein Schritt
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46: ’s ist nur ein Schritt
1. 
’s ist nur ein Schritt zu Jesus,
warum ihn jetzt nicht gehn;
warum nicht ohne Sünde
in seinem Frieden stehn?
Refrain
’s ist nur ein Schritt, ’s ist nur ein Schritt,
ewig dein Gewinn.
Wirf auf den Herrn die Sorgen,
bange nicht um das Morgen,
trau seinem tiefen Lieben,
gib dich nun ganz ihm hin!
2. 
’s ist nur ein Schritt zu Jesus,
ein Schritt aus Nacht zum Licht;
hör, wie der Zeiten Wechsel
vernehmlich zu dir spricht!
3. 
’s ist nur ein Schritt zu Jesus,
bald schwindet ird’sches Tun;
glaubend nur wirst du leben,
in Seligkeit einst ruhn.
4. 
’s ist nur ein Schritt zu Jesus,
denk, daß dir hier nichts bleibt,
freudig gib ihm dein Leben,
dein Herz zu ihm dich treibt!
meter→ 7, 6, 7, 6, 8, 5, 7, 7, 7, 6
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20150730T093500Z 20150730T093500Z
47: Ringe recht
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47: Ringe recht
1. 
Ringe recht, wenn Gottes Liebe
dich nun ziehet und bekehrt;
seinen Geist du nicht betrübe,
der dir Gnade jetzt gewährt!
Refrain
Schaffe du mit Furcht und Zittern
für der Seele Seligkeit;
laß die Müh’ dich nicht verbittern,
Liebe hilft dir allezeit!
2. 
Ringe, denn die Pfort’ ist enge,
und der Lebensweg ist schmal!
Wer hier wandelt mit der Menge,
zieht nicht ein zum Freudensaal.
3. 
Laß dem Fleische nicht den Willen,
gib der Lust die Zügel nicht!
Willst du die Begierden stillen,
so verlischt das Gnadenlicht.
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093459Z 20150730T093459Z
48: Lehr mich wählen
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48: Lehr mich wählen
1. 
Herr Jesus, lehr mich wählen stets!
Die vielen Möglichkeiten hier
verwirrn mein Herz, o zeige mir,
was gut und richtig ist vor dir!
Als Jüngling trafst du manche Wahl;
denn was für mich Versuchung ist,
ward hundertfach auf dich gelegt,
drum weißt du Rat, Herr Jesus Christ.
Refrain
Herr Jesus, lehr mich allezeit!
Dein Wählen einst sei Vorbild mir,
damit ich mich entscheide hier,
als säh’ ich’s aus der Ewigkeit.
2. 
Herr Jesus, lehr mich wählen stets,
denn ich bin nur ein kleines Kind;
die Welt ich so voll Rätsel find’,
wo Tod und Dunkel mächtig sind.
Manch Maßstab, den die Welt gesetzt,
manch Freude, die sie kurz entfacht,
hat nie dein Handeln je bestimmt:
Ich sei wie du– durch deine Macht!
3. 
Herr Jesus, lehr mich wählen stets!
Freund bist du mir, der auch versteht
den Kampf, durch den die Jugend geht,
des Feindes Tücke– früh bis spät.
Begreife ich heut noch nicht ganz,
doch später mag ich es verstehn,
warum du jetzt den schmalen Weg,
den graden Kurs mich hießest gehn.
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8
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20150730T093458Z 20150730T093458Z
49: Abend wird es wieder
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49: Abend wird es wieder
1. 
Abend wird es wieder
über Wald und Feld,
doch wo bleibt der Frieden
für die müde Welt?
2. 
Unablässig sucht man
ihn von Ort zu Ort,
doch die Zeiten tragen
weiter nur ihn fort.
3. 
Eine kleine Stätte
übersah man noch,
wo der reine Frieden
könnte wohnen doch.
4. 
Raum mach du im Herzen,
laß der Zeit Betrug!
Für der Seele Frieden
ist hier Platz genug.
5. 
Ewigkeit ist Ruhe,
Endlichkeit nur Wahn;
erst im ew’gen Wirken
fängt der Frieden an.
6. 
Wenn du Christ geöffnet,
find’st du Fried’ und Ruh’;
er lenkt deine Seele
ew’gen Ufern zu.
meter→ 6, 5, 6, 5
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20150730T093457Z 20150730T093457Z
50: Des Heilands Herz entbrannte
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50: Des Heilands Herz entbrannte
1. 
Des Heilands Herz entbrannte,
als er uns sah;
als ihn der Vater sandte,
trat er mir nah
und ließ mich tief empfinden
der Liebe Drang:
Er ging für unsre Sünden
der Sühne Gang.
2. 
Mir ist das Los gefallen
durch Gottes Heil,
das herrlichste von allen
ward mir zuteil:
Anstatt der ird’schen Scherben
und ew’ger Schmach
darf ich sein Reich ererben
nach Ungemach.
3. 
Nun löst mein Herz sich stille
von dieser Welt;
ich habe mir zum Ziele
den Herrn erwählt.
Der Liebe treues Werben
zeigt ihn mir klar:
Im Leben und im Sterben
er Retter war.
meter→ 11, 11, 11, 11
meter2→ 7, 4, 7, 4, 7, 4, 7, 4
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20150730T093456Z 20150730T093456Z
51: Er trug allen Schmerz
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51: Er trug allen Schmerz
1. 
All ihr mühselig Belad’nen,
kommet her zu seinem Thron
und erfleht des Herrn Vergebung
durch den Heiland, seinen Sohn!
Refrain
Er trug allen Schmerz und Jammer,
deine große Sündenlast,
es gefiel Gott, ihn zu opfern,
daß du ew’ge Rettung hast.
2. 
Einst hat er das Kreuz erduldet,
schwer beladen, wund und weh,
und doch liebt er dich so innig,
voll Vertrau’n nun mit ihm geh!
3. 
Denke, daß vielleicht nie wieder
er dich lädt zum ew’gen Heil;
wenn du seinen Geist nicht achtest,
bleibt die Finsternis dein Teil!
4. 
Kränk ihn nicht, gib ihm dein Herze,
schenk dein Leben willig hin;
richte auf das beßre Ufer
deiner Seele ganzen Sinn!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093455Z 20150730T093455Z
52: Köstliche Worte Jesu
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52: Köstliche Worte Jesu
1. 
Köstlich sind die Worte Jesu,
andre ich nicht hören mag;
darum sitz’ ich ihm zu Füßen,
zu erlauschen– Tag für Tag–
Worte, die von Gott gegeben,
ohne die ich nicht kann sein;
denn sie sind mir Geist und Leben,
halten Herz und Seele rein,
denn sie sind mir Geist und Leben,
halten Herz und Seele rein.
2. 
Eins ist not, um recht zu gehen
auf dem schmalen Lebenspfad:
Zeit zu nehmen und zu hören
auf des Meisters Wort und Rat.
Er ist mir vorangegangen,
kennt der Feinde List und Macht;
folg’ ich ihm, werd’ ich gelangen
hin zum Ziel, auch durch die Nacht.
Folg’ ich ihm, werd’ ich gelangen
hin zum Ziel, auch durch die Nacht.
3. 
Laßt uns deshalb an ihn glauben,
wie sein Wort uns unterweist,
und nach seinem Vorbild wandeln,
auf daß wir mit wahrem Geist
täglich am verborgnen Orte
mit ihm wachen, beten, flehn;
denn er hat des Lebens Worte,
die auf ewig nicht vergehn;
denn er hat des Lebens Worte,
die auf ewig nicht vergehn!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093454Z 20150730T093454Z
53: Von Gott geboren
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53: Von Gott geboren
1. 
Ins Himmelreich kommt nur hinein,
wer hier von Gott geboren;
denn, mag er noch so gut auch sein,
er gehet sonst verloren.
Was Fleisch aus Fleisch geboren ist,
ererbet nicht mit Jesus Christ
das Reich, das ewig bleibet.
2. 
Wenn ich mit Gott in seinem Reich
will in Gemeinschaft leben,
muß er ein Herz dem seinen gleich
und neue Kraft mir geben;
denn nur sein göttlich Ebenbild
ist’s, was allein vor ihm einst gilt;
dies will er in mir schaffen.
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 8, 7
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20150730T093453Z 20150730T093453Z
54: Wer aufs neue hier geboren
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54: Wer aufs neue hier geboren
1. 
Wer, Herr, aufs neue hier geboren,
empfängt ein neues Herz von dir,
und, dir zum Eigentum erkoren,
gibt er sein alles hin dafür.
Wie göttlich lebt, wie selig ist
dein Kind, dein Eigentum, der Christ!
2. 
Befreit von allen Finsternissen
und von der Sünde Sklaverei,
begnadigt, ruhig im Gewissen,
vom Fluche des Gesetzes frei,
sieht er in dir, mit dir vereint,
den Vater und den besten Freund.
3. 
Er darf, o Gott, von dir verlangen,
was ihm dein eigner Sohn erwarb;
er wird es auch von dir empfangen,
weil Jesus ihm zum Heile starb:
Licht, wo er’s braucht, und Mut und Kraft
zum Kampfe seiner Pilgerschaft,
4. 
zum sichren Siege deine Stärke
und deinen Geist der Heiligung
zu einem jeden guten Werke,
im Leiden Trost und Linderung
und selbst in seiner Prüfungszeit
den Vorgeschmack der Herrlichkeit.
meter→ 9, 8, 9, 8, 8, 8
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20150730T093452Z 20150730T093452Z
55: O Freund, komm zu Jesus
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55: O Freund, komm zu Jesus
1. 
O Freund, komm doch zu Jesus;
er ist dein rechter Herr!
Wenn du nicht neu geboren,
sind Herz und Leben leer.
Du brauchst das Blut des Lammes,
daß du von Sünd’ wirst rein;
ein unverletzt Gewissen
wird dich dann stets erfreun.
2. 
Du brauchst die Kraft des Geistes
zur Hut bei Tag und Nacht
vor dieser Welt Versuchung,
vor Satans List und Macht.
Du brauchst die Liebe Jesu,
den Freund, so treu, so gut,
er hilft dir überwinden,
gibt Freude, Kraft und Mut!
3. 
So komm nun her zu Jesus,
ist auch dein Glaube schwach;
sieh, wie er deiner wartet
und spricht: „Komm, folg mir nach!“
So dich dein sündig Wesen
durch wahre Buße reut,
wird er dir gern vergeben
und segnen dich noch heut.
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
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20150730T093451Z 20150730T093451Z
56: Folg Jesu Ruf
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56: Folg Jesu Ruf
1. 
Folg Jesu Ruf und komm,
gehorche seinem Wort,
die Tür der Hoffnung offen steht,
du findest Ruhe dort!
Refrain
Mach dich auf und komm,
such Erlösung hier,
warte nicht, bis einst der Herr
verschließt die offne Tür.
2. 
Das Lebenswasser fließt:
Mach dich für ihn bereit,
er wird der treuste Freund dir sein
für Zeit und Ewigkeit!
3. 
Er macht dich froh und frei,
wird dir zur Seite stehn
und göttlich Leben geben dir,
das niemals wird vergehn.
4. 
Bedenke täglich neu,
was einst für dich geschah,
als Jesus sühnte deine Schuld
und starb auf Golgatha!
meter→ 6, 6, 8, 6, 5, 5, 7, 6
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20150730T093450Z 20150730T093450Z
57: Höre seine Stimme
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57: Höre seine Stimme
1. 
Entfernt von Gott verbrachtest du dein Leben,
ja, fern von ihm war deine Seel’ verirrt,
verachtet hast du, was dir Gott gegeben;
doch liebt er dich und rufet:
„Laß mich sein dein Hirt!“
Refrain
Höre seine Stimm’,
komm und folge ihm!
Er will dein Heiland sein,
treu gedenket er dein.
2. 
Dein Fuß hat oft auf Dornen nur getreten,
dein Herz empfand der Sünde Lust bald leer,
so müde wurd’st du, fast zu müd zum Beten,
Verzweiflungswolken schwebten
gar trüb um dich her.
3. 
Klag ihm die Not und was dein Herz betrübet,
kehr dich zu ihm! Der Herr erbarmet sich
und wird vergeben dir, weil er dich liebet,
und walten lassen Gnade
nun stets über dich.
meter→ 11, 10, 11, 7, 5, 5, 5, 6, 6
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20150730T093449Z 20150730T093449Z
58: Jesus geht hier vorbei
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58: Jesus geht hier vorbei
1. 
Eine Stimme ruft so milde:
„Warum noch im Irrtum stehn?“
Jesus fragt es sanft und freundlich,
sieh ihn heut vorübergehn!
Refrain
Jesus geht hier vorbei,
hier vorbei, vielleicht auf ewig,
geht vorbei, vielleicht auf ewig,
Jesus Christus geht vorbei.
2. 
Lausche heut des Heilands Flehen,
denk, wie ist dein Leben leer,
Welt und Sünde dich enttäuschen,
Jesus stillet dein Begehr!
3. 
Frieden ohne Reue senkt er
tief in jedes treue Herz,
seine Liebe währet ewig,
trotz der Welt voll Leid und Schmerz.
4. 
Wenn auch Menschen dich verlassen,
nie versaget Jesus Christ;
o sei ernst, hör, wie die Stimme
voller Gnad’ und Liebe ist!
meter→ 8, 7, 8, 7, 6, 8, 8, 7
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20150730T093448Z 20150730T093448Z
59: Der Hirte ruft
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59: Der Hirte ruft
1. 
Der Hirte in Liebe ruft freundlich dir zu:
„Komm her, finde Weide bei mir!
Du irrst nur in Sünde und hast keine Ruh’;
in der Herde schenk’ Ruh’ ich auch dir.“
Refrain
Frieden, Ruh’ findest du
in der Hürde beim Hirten, dem Herrn.
2. 
Die Freuden der Sünde vergehen so bald,
sie lassen nur Leere zurück.
Der Reichtum des Himmels gibt dir, Seele, Halt;
in der Herde nur findest du Glück.
3. 
Der Hirte in Liebe spricht wieder zu dir:
„Du leidest doch Hunger und Not.
Brot hab’ ich die Fülle, kein Mangel ist hier
in der Herde der Meinen mit Gott.“
meter→ 11, 8, 11, 9, 6, 9
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20150730T093447Z 20150730T093447Z
60: Komm her zu mir
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60: Komm her zu mir
1. 
„Komm her zu mir!“ ruft mild des Heilands Stimm’,
den Lebensfürsten nun zum Führer nimm!
O müde Seel’, was sorgst und leidest du?
Folg diesem Ruf, dann wird dir ew’ge Ruh’!
Refrain
Kommt her zu mir, kommt her zu mir,
kommt her zu mir und findet Ruhe hier;
denn mein Joch ist sanft, meine Last ist leicht.
2. 
Nie hat die Weltlust recht dein Herz ergötzt,
nein, bittrer Täuschung voll es blieb zuletzt.
Freund, komm und sieh, nur hier erlangst du Heil,
folg diesem Ruf, dann wird dir Fried’ zuteil!
3. 
Einst vor dem Richter du zu stehen hast,
wie groß die Schuld, wie schwer der Sünden Last!
Nicht Reu’ noch Klage hilft in jener Zeit,
folg diesem Ruf, dann wird dir Leben heut!
4. 
Ruh’, Fried’ und Leben, ew’gen Blüten gleich,
unsterblich blühn sie nur in Gottes Reich;
doch schon ein Schimmer hier ins Herz uns fällt
von einst’gen Wonnen jener beßren Welt.
composer→ Geo. C. Stebbins
meter→ 10, 10, 10, 10, 8, 10, 10
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20150730T093446Z 20150730T093446Z
61: Herr,laß uns sehen
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61: Herr,laß uns sehen
1. 
Herr, laß uns sehen den Weg zu dir hin
und willig uns trennen vom weltlichen Sinn,
daß deine Liebe wir können verstehn
und treu hier auf Erden dem Ziel entgegengehn!
2. 
Herr, laß uns hören im Wort deinen Will’n;
er möchte uns helfen, die Nöte zu still’n,
daß wir ein Licht werden rein, hell und klar,
und suchenden Menschen dein Weg wird offenbar!
3. 
Herr, laß uns fühlen die Macht deiner Lieb’
und Jesus stets folgen mit heiligem Trieb,
daß wir in Treu’ deinen Will’n können tun
und nach manchem Kampfe in ew’gem Frieden ruhn!
meter→ 10, 11, 10, 12
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20150730T093445Z 20150730T093445Z
62: Komm heim
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62: Komm heim
1. 
Leise und inniglich mahnt Jesus Christus,
ruft die Verlornen zum Heil,
steht vor der Türe des Herzens und wartet;
öffne ihm, er ist dein Teil.
Refrain
Komm heim, komm heim!
Seele vernimm es, komm heim!
Horch, wie der Heiland so gütig dich rufet;
gib ihm dein Herz und komm heim!
2. 
Kannst du noch zögern, wenn Jesus dich bittet?
Er litt für dich Kreuz und Tod.
Soll deine Gnadenzeit nutzlos verstreichen?
Ist doch so leicht sein Gebot!
3. 
Flüchtig sind hier unsre Stunden und Tage,
bald ist die Arbeit getan.
Sieh, wie zum Abend die Schatten sich mehren!
Bald bricht die Ewigkeit an.
4. 
Oh, welche Wunder der göttlichen Liebe,
die uns in Jesus erscheint!
Kennst du, o Wandrer, den Retter der Seelen?
Ist er dein Heiland und Freund?
meter→ 11, 7, 11, 7, 4, 7, 11, 7
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20150730T093444Z 20150730T093444Z
63: Ich ging durch die Welt
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63: Ich ging durch die Welt
1. 
Ich bin durch die Welt gegangen,
und die Welt ist schön und groß,
und doch ziehet mein Verlangen
mich weit von der Erde los.
2. 
Ich habe die Menschen gesehen
und ihr Suchen spät und früh,
ihr Schaffen, ihr Kommen und Gehen,
ihr Leben voll Arbeit und Müh’.
3. 
Sie suchen, was sie nicht finden
in Liebe und Ehre und Glück,
und sie kommen, beladen mit Sünden
und unbefriedigt, zurück.
4. 
Es ist eine Ruhe vorhanden
für das arme, müde Herz.
Sagt es laut in allen Landen:
Hier ist Heilung für all seinen Schmerz.
5. 
In dem sanften Joche Jesu
mit seiner so leichten Last
wird dir die Ruhe, die längst du
im Leben gesuchet hast.
meter→ 8, 7, 8, 7
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20150730T093443Z 20150730T093443Z
64: Gib mir dein Herz
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64: Gib mir dein Herz
1. 
„Gib mir dein Herz! O verschließ dich mir nicht!“
Sieh, voll Verlangen der Vater es spricht;
wo du auch hingehst, spricht leis er zu dir:
„Gib mir dein Herz und vertraue dich mir!“
Refrain
„Gib mir dein Herz, o weih es mir!“
Hörst du nicht rufen ihn leise in dir?
Fort aus dem Dunkel, hinweg aus dem Schmerz
zieht dich sein Liebesruf: „Gib mir dein Herz!“
2. 
„Gib mir dein Herz!“ ruft der Heiland voll Treu’;
hörst du nicht rufen ihn immer aufs neu’?
Sieh, wie am Kreuze er blutet und stirbt,
gib ihm dein Herz, der im Tod um dich wirbt!
3. 
„Gib mir dein Herz!“ ruft der Heilige Geist;
„gib mir dein alles, wie immer es heißt;
Frieden und Freude tausch’ ich dir für Schmerz,
sei nun mein Eigen, o gib mir dein Herz!“
meter→ 10, 10, 10, 10, 8, 10, 10, 10
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20150730T093442Z 20150730T093442Z
65: Reiner Herzensfrieden
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65: Reiner Herzensfrieden
1. 
Im Herzen reiner Frieden,
ein glaubensvoller Sinn
sind uns in Christ beschieden,
wenn er regiert darin.
Umsonst will er ihn geben.
Von Furcht und Sünde frei
darf ich, erlöst, ihm leben,
wenn er nur in mir sei.
2. 
Wie war zu ird’schen Dingen
mein Herz oft hingeneigt,
du hast aus nicht’gem Ringen
ihm weit hinausgezeigt.
Es ist mein Herzensfrieden
mir tief und ernst und rein;
was mir ihn raubt hienieden,
soll mir vergangen sein!
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
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20150730T093441Z 20150730T093441Z
66: Hör heut den Heiland
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66: Hör heut den Heiland
1. 
Hör heut den Heiland, hab acht auf sein Wort;
heiß ihn willkommen! Noch harret er dort!
Die seine Gnade und Liebe verschmähn,
die werden einst im Gericht nicht bestehn.
Refrain
Nimm es doch ernstlich, recht es erwäge,
wohin der Heiland stets führt,
Gott meint es redlich, wartet mit Sehnsucht,
daß er dich ja nicht verliert.
2. 
Barmherzig, gnädig, geduldig ist Gott;
treu hilft der Heiland, ein Retter in Not;
nun ladet mahnend der Geist Gottes ein,
wartet auf Antwort, o was wird sie sein?
3. 
Trenn dich vom Weg, der in Sünde dich führt,
Tod nur und Reue sein Ende gebiert;
erwähl dir Jesus, auf Sünde verzicht,
verlaß die Finsternis, wandle im Licht!
meter→ 10, 10, 10, 10, 10, 7, 10, 7
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20150730T093440Z 20150730T093440Z
67: Sieh den Stern
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67: Sieh den Stern
1. 
Kennst du schon die wahre Stille
auf dem Wege mit dem Herrn,
seiner Liebe Gnadenfülle,
sahst du schon des Heilands Stern?
Refrain
Sieh den Stern und fürcht dich nicht!
Komm zum Herrn ins ew’ge Licht,
treu erfüll nun deine Pflicht!
2. 
Lust wie Schmerz in deinem Leben
strich vorbei und weilte kaum;
Gott allein kann Fülle geben
in des Herzens leeren Raum.
3. 
Gut ist’s, wenn wir gleich den Weisen
finden zu dem Heiland hin,
selig, wenn, den Herrn zu preisen,
andren Wegs wir weiterziehn.
4. 
Sei nicht bang, wenn er dich führet
und der Pfad auch eng erscheint!
Christ hier niemanden verlieret,
bis er ihn mit Gott vereint.
meter→ 8, 7, 8, 7, 7, 7, 7
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20150730T093439Z 20150730T093439Z
68: Besinne dich
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68: Besinne dich
1. 
Besinne dich und stehe stille,
denk über deinen Zustand nach!
Lebst du aus Gottes Gnadenfülle?
Warum bist du im Geist so schwach?
Behältst du noch vom Eitlen bei,
so kann dein Herz nicht werden frei,
so kann dein Herz nicht werden frei.
2. 
Besinne dich; denn du mußt scheiden,
du bleibst nicht ewig in der Welt;
es nimmt ein End’ mit Lust und Freuden,
mit allem, was uns selbst gefällt!
Ja, alles Ird’sche, das wir sehn,
das muß zerfallen und zergehn,
das muß zerfallen und zergehn.
3. 
Besinne dich! Geteilte Herzen
erlangen nicht viel hier noch dort
und machen sich nur selber Schmerzen.
Dring lieber durch die enge Pfort’
und sage ganz dem Weltsinn ab,
so kannst du ruhig gehn zum Grab,
so kannst du ruhig gehn zum Grab.
4. 
Besinne dich; denn was dir fehlet,
ist Gottes Bild und Herrlichkeit;
denk, wie es manchen dort noch quälet,
daß er’s nicht suchte in der Zeit;
ach, suche es in Jesus Christ,
der unsrer Seelen Heiland ist,
der unsrer Seelen Heiland ist.
meter→ 9, 8, 9, 8, 8, 8, 8
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20150730T093438Z 20150730T093438Z
69: Fehlt dir noch der Friede?
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69: Fehlt dir noch der Friede?
1. 
Dir fehlt wohl noch der Friede,
dein Herz ist freudenleer,
bist hoffnungslos und müde
und trägst dein Leben schwer?
Refrain
O daß wir würden folgen,
im Glauben gerne stehn!
Es würde dann ein Helfer
mit uns durchs Leben gehn.
2. 
Du ringst mit deinen Sünden
und weißt nicht aus noch ein,
du kannst nicht Ruhe finden
in deiner Angst und Pein?
3. 
Und fragst du: „Was ist Wahrheit?“,
da du im Zweifel bist,
so bitte den um Klarheit,
der selbst die Wahrheit ist!
4. 
Ja, nur bei ihm ist Friede
und Trost in allem Schmerz
fürs arme, kranke, müde
und sorgenvolle Herz.
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
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20150730T093437Z 20150730T093437Z
70: Nur einmal hier leben
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70: Nur einmal hier leben
1. 
Einmal nur darfst du hier leben!
Einmal! Welch schwerwiegend Wort!
Nach allem Denken und Streben
ruhst du am einsamen Ort.
Refrain
Was hülf’ es dir immer,
wenn du gewönnst auch die Welt
und doch zuletzt deine Seele
ewigem Dunkel verfällt?
2. 
Leicht, wie auf grünenden Matten
Klänge aus einer Schalmei,
wie eines Vögeleins Schatten,
flattert dein Leben vorbei.
3. 
Denk, wenn dein Herz so verlassen,
freudlos und fragend noch irrt,
um der Welt Rätsel zu fassen:
Christ hat sie längst dir entwirrt!
4. 
O lern dich ihm zu ergeben;
dies bringt Erlösung allein
von jedem nutzlosen Leben,
all seiner Angst, seiner Pein!
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20150730T093436Z 20150730T093436Z
71: Lehr uns unsre Tage zählen
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71: Lehr uns unsre Tage zählen
1. 
Lehr uns unsre Tage zählen,
Herr, und schätzen ihren Wert;
gib, daß unser Wort und Wandel
unsern Heiland hier verklärt!
Refrain
Lehr uns, Vater, weise wirken,
eilend fließt die Zeit vorbei,
daß die Seele– Jesus ähnlich–
ewig einstmals bei dir sei!
2. 
Lehr uns unsre Tage zählen,
kurz ist langen Lebens Lauf;
hilf uns, unser Pfund zu nutzen,
eh’ der Tag hier höret auf!
3. 
Lehr uns unsre Tage zählen,
reg die Herzen an zum „Tun“,
rette uns aus ird’schem Banne,
laß an deinem Quell uns ruhn!
4. 
Lehr uns unsre Tage zählen,
treu erfüll’n hier unsern Platz,
laß uns im Verborgnen suchen
deiner Perlen ew’gen Schatz!
composer→ Geo. C. Stebbins
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093435Z 20150730T093435Z
72: Aus der Ewigkeit
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72: Aus der Ewigkeit
1. 
Aus der Ewigkeit,
aus der Ewigkeit
mahnt ein Ruf mich ernst und klar:
„Freund, gebrauch die Zeit,
Freund, gebrauch die Zeit;
bald dein Sein entflieht und war.
Was dich einst entfacht’,
dein Herz schlagen macht’,
es berührt dich lang nicht mehr,
was erreicht du hast,
alle Lust und Last
blieb fern und leer.
2. 
Wie so mancher Freund,
herzlich dir vereint,
ging und ließ dich fragend stehn;
mancher alte Zwist
längst verjähret ist:
auch der Feind, der Feind mußt’ gehn.
Was das Leben spricht,
überhör es nicht;
bald dein letztes Stündlein schlägt!
Wie wirst du bestehn,
mußt zu ihm du gehn,
der Herzen wägt?
3. 
Ist dein Morgen hell,
lebst du leicht und schnell,
so gewiß am klaren Tag,
weißt doch niemals du,
ob des Schlummers Ruh’
dir zur Nacht noch werden mag.“
Aus der Ewigkeit,
aus der Ewigkeit
mahnt ein Ruf mich ernst und klar:
„Freund, gebrauch die Zeit,
Freund, gebrauch die Zeit,
bald alles war!“
composer→ Robert Radecke
meter→ 10, 7, 5, 5, 7, 5, 5, 7, 5, 5, 4
meter2→ 5, 5, 7, 5, 5, 7, 5, 5, 7, 5, 5, 4
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20150730T093434Z 20150730T093434Z
73: Es lohnt sich
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73: Es lohnt sich
1. 
Es lohnt sich, wenn Jesus wir dienen ohn’ Scheu;
er möchte uns beistehn, sind wir täglich treu.
Die Freude der Welt ist nur Leere und Schein,
denn Jesus zu dienen befriedigt allein.
2. 
Es lohnt sich, wenn Schätze wir sammeln beim Herrn,
wo Diebe nicht stehlen und Rost bleibet fern:
Er birgt sie im Himmel, dem sicheren Ort–
auch uns will er schützen, jetzt und immerfort.
3. 
Es lohnt sich der Dienst, wenn wir geben dem Herrn
uns selbst, unser alles, stets willig und gern:
Ein Leben, um Jesus damit zu erfreun,
ist dienen in Liebe und läßt nicht gereun.
4. 
Es lohnt sich zu sterben dem menschlichen Will’n,
dann kann Gott die Seele regieren, erfüll’n;
sonst enden die Tage, und was wird geschehn,
falls wir nicht bereit sind, mit Jesus zu gehn?
meter→ 11, 11, 11, 11
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20150730T093433Z 20150730T093433Z
74: Wäre alles mein
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74: Wäre alles mein
1. 
Wäre alles mein, nur nicht mein Jesus,
wär’ mein Leben traurig, öd und leer.
Wo fänd’ dann mein Herz den Trost, die Ruhe
auf dem weiten, wilden Lebensmeer?
Hätt’ ich alles, nur nicht den Erlöser,
arm wär’ ich und ohne Hoffnung hier.
Ird’sche Freud’ und Lust kann nie ersetzen,
was ich finde, Jesus, nur in dir.
2. 
Hätt’ ich Reichtum, Gunst gar unermeßlich
und die eitle Ehre dieser Welt,
doch kein sichrer Hafen mich erwartet,
keine Hoffnung, die den Anker hält.
Hätt’ ich alles, nur nicht den Erlöser,
der am Kreuze litt und starb für mich,
wo in weiter Welt fänd’ ich die Zuflucht,
wo die Hilf’, die meiner Seel’ gebricht?
3. 
O wie arm das Leben ohne Jesus,
Sünd’ und Sorgen nur, welch traurig Los,
Nacht, ja Tränen, Reu’ und kein Vergeben,
ew’ges Dunkel und die Pein so groß.
Warum sollt’ ich leben ohne Jesus,
um dann einst zu sterben ohne ihn,
ziehn in jenes Tal der Todesschatten,
ewig ohn’ ihn ich verlassen bin.
4. 
O welch Reichtum hab’ ich doch in Jesus!
Er allein heilt mein gebrochnes Herz.
Ist die Sünd’ auch groß, er wird vergeben,
er allein kann stillen meinen Schmerz.
Hab’ ich Jesus nur, ja meinen Jesus,
nichts in dieser Welt hält mich zurück;
alles, alles hab’ ich dann in Jesus,
er allein kann geben ew’ges Glück!
meter→ 10, 9, 10, 9, 10, 9, 10, 9
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20150730T093432Z 20150730T093432Z
75: All mein Lebtag
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75: All mein Lebtag
1. 
All mein Lebtag lechzt’ ich durstig
nach dem Trank aus kühlem Quell,
der mir Lind’rung konnte bringen
für das Brennen in der Seel’.
Refrain
Jesus, Retter, endlich kamst du,
riefst mich, da ich war verlorn,
stilltest jeden Durst da drinnen,
wurdest mir zum ew’gen Born.
2. 
Hungernd nahm ich dies und jenes,
doch die Kraft wich langsam hin,
und die Seel’ sehnt’ sich nach Beßrem,
nie befriedigt war der Sinn.
3. 
Arm war ich und suchte Reichtum,
irgend etwas, das genügt,
doch, was mir die Welt wollt’ bieten,
schien ein Quell mir: tot, versiegt.
4. 
Ew’ger Brunnquell frischen Wassers,
Lebensbrot voll Saft und Kraft,
Jesus, du, von deiner Fülle
Gnad’ um Gnad’ mir Frieden schafft!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093431Z 20150730T093431Z
76: Herr, in dir
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76: Herr, in dir
1. 
Einst im finstern Tal ich irrte,
ungewiß der Seligkeit,
bis mich Gottes Gnade führte
aus dem Wandel dieser Zeit.
Refrain
Herr, in dir, nur in dir,
find’ ich wahren Frieden hier!
Gottes Geist, das Pfand des Erbes,
lehrt und tröstet für und für.
2. 
Hab’ die Herrschaft ihm gegeben,
Herz und Sinne sind nun sein.
Nichts trennt meiner Seele Leben,
Jesus, von der Wahrheit dein!
3. 
Habe seine Kraft geprüfet;
weiß, daß jetzt und immerdar,
treu und redlich, unvergänglich,
er derselbe ist und war.
4. 
In dem Herrn bin ich zufrieden;
frei von Menschen eitler Lehr’,
folg’ ich täglich seinen Schritten,
trag’ mein Kreuz zu seiner Ehr’.
meter→ 8, 7, 8, 7, 6, 7, 8, 7
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20150730T093430Z 20150730T093430Z
77: Im Wege meines Heilands
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77: Im Wege meines Heilands
1. 
Im Wege meines Heilands,
da ist mein sichrer Stand,
da schützt der Allmacht Schatten mich
im dürren Wüstenland,
es beut sich mir ein trautes Heim,
der Seele Ruhestatt,
wenn Trübsals Hitze ringsum brennt
und ich werd’ müd und matt.
2. 
O sichre, sel’ge Zuflucht,
erprobter Felsengrund,
wie stehet Gottes Liebe hier
mit Gottes Recht im Bund!
Der Herr zeigt, wie dem Jakob einst,
die Himmelsleiter mir,
und Jesu Leben macht so klar
den Weg zum Himmel hier.
3. 
Ich blick’ hinauf und schaue
im Geiste Gottes Lamm,
es hinterließ ein Vorbild mir
und starb am Kreuzesstamm!
Und dankerfüllt bezeug’ ich nun,
ein Wunder ich hier find’:
das Wunder seiner großen Lieb’,
die mich erkor zum Kind.
4. 
Dem Lamme Gottes folg’ ich,
es ist mein Trost allein;
o Herr, ich will kein andres Licht,
du bist mein Sonnenschein!
Die ganze Welt mag mir vergehn,
ich frage nichts darum,
mein eignes Ich sink’ hin in Schmach,
das Kreuz ist all mein Ruhm!
meter→ 7, 6, 8, 6, 8, 6, 8, 6
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20150730T093429Z 20150730T093429Z
78: Kommt, laßt uns Jesus folgen
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78: Kommt, laßt uns Jesus folgen
1. 
Kommt, laßt uns Jesus folgen,
dem Weg der Seligkeit,
auf dem die Treuen strebten,
die siegten in dem Streit!
Als Pilger hier auf Erden,
in Glaub’ und Liebe rein,
so gingen sie durch Trübsal
zum Reiche Gottes ein.
2. 
Auf diesem Wege litten
vor uns von alters her
Apostel und Propheten,
die treuen Märtyrer.
All diese vielen Zeugen
erzählen uns gar viel;
denn stark durch Gottes Stärke
erreichten sie das Ziel.
3. 
Durch Anfang, Lauf, Vollendung
erwarben sie die Kron’,
hör, wie sie uns ermuntern,
zu folgen Gottes Sohn:
„Flieht nun der Welt Verlockung,
tragt der Verfolgung Pein,
ergreift das ew’ge Leben,
dann geht’s zur Ruhe ein!“
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
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20150730T093428Z 20150730T093428Z
79: Gottes Wahrheit mich gewann
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79: Gottes Wahrheit mich gewann
1. 
Warum denn gehn den Weg der Nacht,
der nie hat Fried’ noch Freud’ gebracht?
Mein Gott hat hier für mich erdacht
des Lebens Weg in Jesus.
Refrain
Die Wahrheit Gottes mich gewann,
sein Geist in mir ein Werk begann,
das er allein vollenden kann
durch meinen Heiland Jesus.
2. 
Der Menschen Wege führ’n im Kreis
und immer nur auf falsches Gleis.
Doch wird erfüllt mit Lob und Preis,
wer Wahrheit sucht in Jesus.
3. 
Nicht taugt die eigne Kraft allein
im Kampfe mit der Sünde mein.
Doch Sieger werd’ ich dennoch sein
durch meinen Heiland Jesus.
4. 
Umgibt mich Sünd’ wie eine Flut,
vertrau’ ich seinem teuren Blut.
Der Sünder Freund, mein einzig Gut,
ist mein Erretter Jesus.
meter→ 8, 8, 8, 7, 8, 8, 8, 7
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20150730T093427Z 20150730T093427Z
80: Gott riß mich heraus
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80: Gott riß mich heraus
1. 
Mein Lob sei Gott gebracht,
er plant schon über Nacht,
ruft täglich meine Seele,
wenn sie erwacht.
Refrain
Gott riß mich heraus,
freudig ruf’ ich’s aus,
mein Leben still ihm danke
im Weltgebraus.
2. 
Mir Blindem gab er Licht,
ich seh’ sein Angesicht.
Mich Tauben läßt er hören,
wo mir’s gebricht.
3. 
Mich Stummen rührt er an,
mein Mund ihn loben kann.
Mich Lahmen läßt er gehen
im Weg voran.
4. 
Mich Stolzen lehrt er klein,
mich Schwachen furchtlos sein.
Mir Hoffnungslosem brachte
er Licht allein.
meter→ 6, 6, 7, 4, 5, 5, 7, 4
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20150730T093426Z 20150730T093426Z
81: Schreib dein Gesetz
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81: Schreib dein Gesetz
1. 
Schreib dein Gesetz in meinen Sinn,
du willst mein Gott nun sein!
Du wohnst hier nicht im ird’schen Haus
aus Ziegel, Holz und Stein.
Du lebst in unserm Innern nur,
im Haus aus Fleisch und Blut.
Regier du meine Hütte hier,
wie’s ein Regent stets tut!
2. 
Wenn wir im Lichte wandeln treu,
wie er im Lichte ist,
so haben wir Gemeinschaft hier
in dieser Erdenfrist.
Die Welt vergeht mit ihrer Lust!
Wer Gottes Willen tut,
des Erbe bleibt in Ewigkeit,
in Gottes Huld er ruht.
meter→ 8, 6, 8, 6, 8, 6, 8, 6 (C.M.D.)
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20150730T093425Z 20150730T093425Z
82: Wie der Ton in Töpfers Händen
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82: Wie der Ton in Töpfers Händen
1. 
Wie der Ton in Töpfers Händen
erst die rechte Form erhält
und als nützliches Gefäße
ehrt den Schöpfer in der Welt,
so will ich auch hier, mein Meister,
ganz in deinen Händen sein.
Präge du tief in mein Leben
Jesu Sinn und Wesen ein!
2. 
Wie das Gold des Tiegels Hitze
muß ertragen und bestehn,
daß durch Feuerskraft geläutert
seinen vollen Glanz wir sehn,
so will ich auch hier, mein Meister,
leiden stets mit heil’gem Mut.
Alles Falsche, alles Eigne
tilge deines Feuers Glut!
3. 
Wie der Stein, geschickt behauen,
fügt sich in die Mauer ein–
hart geschlagen und gemeißelt
paßt er in den Bau hinein–,
so will ich auch hier, mein Meister,
völlig mich ergeben dir.
Mach du mich zum Stein im Tempel,
deinem Hause eine Zier!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093424Z 20150730T093424Z
83: Schwer war mein Herz
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83: Schwer war mein Herz
1. 
Gar schwer war einst mein Herze,
ich fand nicht Ruh’ darin
und wanderte im Dunkel
in Not und Sünde hin.
Ein Feind hielt mich gefangen,
das Leben schien mir Nacht;
wie groß war mein Verlangen,
daß Licht mir würd’ gebracht!
Refrain
O Dank dir, meinem Heiland,
du hießest Sünde gehn,
um tief in meinem Herzen
Gerechtigkeit zu sä’n!
2. 
Ich suchte ird’sche Schätze,
erhascht’ auch manche Freud’,
doch schmeckt’ am End’ sie bitter
und brachte nichts als Leid;
das Leben schien mir nichtig;
denn auch das Schönste drin
ließ hinter sich nur Leere
und trübte mehr den Sinn.
3. 
Und tiefer ward das Dunkel,
kein Licht der Hoffnung schien,
da sah ich meinen Heiland
ganz nah vorüberziehn.
Mild hört’ ich seine Stimme:
„O Freund, ich starb für dich
und nahm mit meinem Kreuze
auch deine Sünd’ auf mich!“
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
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20150730T093423Z 20150730T093423Z
84: Das Beste gibt Gott
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84: Das Beste gibt Gott
1. 
Das Beste gibt Gott dem allein,
der auch sein Bestes bringt;
doch wen’ger wird gesegnet sein,
den wen’ger Liebe dringt.
2. 
’s ist nicht nur unsre Sündenschuld,
die uns den Frieden stört,
der Feind kämpft besser oft als wir,
der uns das Beste wehrt.
3. 
Gar mancher oberflächlich wünscht,
gesegnet hier zu sein,
o Vater, laß erstreben mich
dein Bestes nur allein!
4. 
Ein andrer anfangs völlig gibt,
doch wenn Versuchung dringt,
geht er zurück, vermeidet, flieht,
nach Bestem nicht mehr ringt.
5. 
In meiner kurzen Lebenszeit
hilf, Herr, zu leben mir
in treuem Dienst dir für die Welt,
zu sein mein Bestes hier!
meter→ 8, 6, 8, 6 (C.M.)
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20150730T093422Z 20150730T093422Z
85: Du weißt den Weg
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85: Du weißt den Weg
1. 
Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl,
das macht die Seele still und friedevoll.
Ist’s doch umsonst, daß ich mich sorgend müh’,
daß ängstlich schlägt mein Herz, sei’s spät, sei’s früh.
2. 
Du weißt den Weg ja doch, du weißt die Zeit,
dein Plan ist fertig schon und liegt bereit.
Ich preise dich für deiner Liebe Macht;
ich rühm’ die Gnade, die mir Heil gebracht!
3. 
Du weißt, woher der Wind so stürmisch weht,
und du gebietest ihm, kommst nie zu spät!
Drum wart’ ich still, dein Wort ist ohne Trug:
Du weißt den Weg für mich, das ist genug!
meter→ 10, 10, 10, 10
]]>
20150730T093421Z 20150730T093421Z
86: Gottes Pfad
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86: Gottes Pfad
1. 
Ich denke gern, daß Gottes Pfad
ist, was der Herr einst sprach und tat.
Er hat geplant, und das für mich,
mit ihm zu leben ewiglich!
Refrain
In seiner Gegenwart wird sein
ein Zufluchtsort der Seele mein.
Der Herr hilft mir in seiner Huld,
in Lieb’ zu dienen mit Geduld.
2. 
Die Liebe Gottes, treu und rein,
lehrt mich, zu tun den Willen sein
im Dienst für ihn tagtäglich neu,
zu folgen Jesu Spuren treu.
3. 
Das weiße Kleid hält er bereit.
Er gibt es dem, der in ihm bleibt.
Die Welt nimmt wahr, doch achtet nicht
den ew’gen Schatz, das himmlisch Licht.
4. 
Am öden Ort stillt er die Not
und spendet reichlich Lebensbrot,
das unsre Seel’ auf ewig nährt,
auch Lebenswasser er gewährt.
composer→ Geo. C. Stebbins
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
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20150730T093420Z 20150730T093420Z
87: Brüder, laßt uns gehen
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87: Brüder, laßt uns gehen
1. 
Kommt, Brüder, laßt uns gehen,
der Abend kommt heran,
gefährlich ist’s, zu stehen
auf dieser öden Bahn!
Zur Ewigkeit zu wandern,
Gott stärket unsern Mut
von einer Kraft zur andern;
es ist das Ende gut.
2. 
Es soll uns nicht gereuen,
daß wir auf schmalem Pfad
sind nachgefolgt dem Treuen,
der uns berufen hat;
wie Jesus seid gesinnet!
Nach Gottes heil’gem Rat
die Kron’ nur der gewinnet,
der recht gekämpfet hat.
3. 
Geht’s unserm Ich entgegen,
so geht’s, wie Gott es will;
die Fleisch und Sinne pflegen,
gelangen nicht ans Ziel.
Nur wer von neu’m geboren,
wird auch von Gott regiert
und gehet nicht verloren
–der Herr zum Ziel ihn führt.
4. 
Geduldig seid im Leiden,
harrt noch ein wenig aus;
wir müssen ja bald scheiden
aus diesem ird’schen Haus!
Ob sterben wir, ob leben,
wenn die Posaun’ ertönt:
laßt Ew’ges uns erstreben,
nur das wird einst gekrönt!
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
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20150730T093419Z 20150730T093419Z
88: Kommt, Brüder, vorwärts
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88: Kommt, Brüder, vorwärts
1. 
Kommt, Brüder, mutig vorwärts,
der Vater zieht ja mit,
er hütet und bewahret uns
und lenket unsren Schritt.
Im Glanze seines Angesichts,
in Freud’ und Zuversicht
strahlt jede Wüstenstrecke
als Paradies im Licht.
2. 
Und führt der Weg durch Dunkel,
des Feuers Säule scheint;
der gute Hirte geht voran,
wir folgen ihm vereint.
Vertrauensvoll und ohne Furcht,
in Schwachheit und trotz Pein,
als Schafe seiner Weide
schaun wir auf ihn allein.
3. 
Trotz Ungemach stehn wir fest,
bald endet hier der Lauf;
dann leuchtet jenes Ufer uns,
Leid hört für ewig auf.
Wie scheint die Welt uns dann so klein,
wir schaun im Himmelslicht,
im Glanz der ew’gen Sonne,
des Vaters Angesicht.
4. 
Wir folgen Jesu Spuren,
wenn auch die Füße wund;
er ging den Weg für uns voran
und tat uns Wahrheit kund.
Sind wir auch oftmals unerkannt,
verachtet und gering,
für Jesus auf dem Pilgerpfad
ein Lobeslied erkling!
meter→ 7, 6, 8, 6, 8, 6, 7, 6
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20150730T093418Z 20150730T093418Z
89: Gottes Volk geht auf Erden
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89: Gottes Volk geht auf Erden
1. 
Gottes Volk geht hier auf Erden
oft durch Finsternis und Nacht,
mit dem Herzen voll Erwartung,
die aufs hohe Ziel bedacht.
Glanz von Gottes ew’gem Lichte
bricht durch Dunkel, Angst und Pein,
zeigt so klar den Weg nach oben,
läßt das Herze furchtlos sein.
2. 
’s ist ein Herr, der jeden schützet,
’s ist ein Licht, das jedem scheint,
nur ein Weg, den alle gehen,
nur ein Ziel, das alle eint.
Eins in Hoffnung, eins im Eifer,
streben sie zum Vaterland;
eins im Ernst, dem Herrn zu dienen,
geht das Volk hier Hand in Hand.
3. 
Eins im Kampf sie alle kämpfen,
eins im Glauben harr’n sie treu;
nur ein Lied von tausend Lippen
klingt als Dank tagtäglich neu.
Eins ziehn sie in Leid und Jubel
in das Land der Ewigkeit,
wo der eine große König
herrschen wird für allezeit.
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093417Z 20150730T093417Z
90: Wie weit gehst du mit Jesus?
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90: Wie weit gehst du mit Jesus?
1. 
Wie weit gehst du mit Jesus,
wenn er sich dir genaht,
der sich als Freund im Leben
stets treu erwiesen hat?
Für dich ist er gekommen
und hat aus Not und Zeit
die Führung übernommen
zur ew’gen Seligkeit.
2. 
Wie weit gehst du mit Jesus,
wenn sein Weg dahin führt,
daß er durch Not der Seelen
dein Herz zum Helfen rührt?
Wie Jesus dich gefunden,
mit Balsam dich geheilt,
so lindre du die Wunden!
Die Not ist groß, es eilt!
3. 
Wie weit gehst du mit Jesus,
wenn sich dein Kampf hier mehrt
und manch ein Feind dir weiter
mit ihm zu gehen wehrt?
Doch geh du nur mit Freuden
den Leidenspfad hinan,
zur Herrlichkeit bricht Leiden
ja auch für dich die Bahn!
4. 
Wie weit gehst du mit Jesus?
Bewahre den Entschluß,
daß nur der Tod soll hemmen
auf Erden deinen Fuß.
Ihm folge treu ergeben,
erwarte jetzt nicht viel;
die Krone wird er geben
dir dereinst erst am Ziel!
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
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20150730T093416Z 20150730T093416Z
91: Für dunkle Tage danken wir
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91: Für dunkle Tage danken wir
1. 
Für dunkle Tage danken wir,
da in der Wüstenei
durch tiefe Not wir lernten hier,
was Gottes Liebe sei;
da unter heißem Sonnenbrand,
den öden Weg entlang,
durch wüste Strecken folgten wir,
und er uns Sieg errang.
2. 
Wir danken für die Ruh’ in ihm,
die nur der Pilger schätzt,
auch Jesu tiefes Mitgefühl
erlernen wir zuletzt
durch Stunden, so vertraut mit ihm,
der einst gewandelt hier.
Wie herrlich wird es einstmals sein
mit Christus für und für.
3. 
Die Freude, die kein Elend stört,
vor der die Wolken fliehn,
schenkt uns in Treue unser Gott
und läßt uns mit sich ziehn.
Einst wir in Herrlichkeit und Ruh’
bei ihm voll Freude stehn,
gedenken dann des schmalen Wegs,
den Gottes Kinder gehn,
4. 
gedenken seiner treuen Lieb,
die in der Sonnenglut
die Dürstenden zur Quelle führt,
wenn’s kostet auch sein Blut.
Drum laßt uns freudig mit ihm gehn,
wenn schmerzvoll auch und müd;
wir lernen erst durch tiefe Not
die Tiefen seiner Lieb’!
meter→ 8, 6, 8, 6, 8, 6, 8, 6 (C.M.D.)
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20150730T093415Z 20150730T093415Z
92: Der Lebensweg
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92: Der Lebensweg
1. 
Die Quelle quillt, das Bächlein fließt
zu fernen Ufern hin,
wie Gottes Freude füllt das Herz
und läßt uns ziehn mit ihm.
Refrain
O Herr, den ganzen Weg entlang
gib Weisheit, Kraft und Freud’,
zu dienen und zu folgen dir
bis in die Ewigkeit!
2. 
Das Weberschiffchen schnell vereint:
aus Fäden wird ein Kleid;
so Gottes Liebe dringt und wirkt,
vereint in Freud und Leid.
3. 
Die Erntefelder golden stehn,
doch dunkle Wolken drohn.
In Gnade erntet Gott uns ein
zu unserm ew’gen Lohn.
meter→ 8, 6, 8, 6, 8, 6, 8, 6 (C.M.D.)
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20150730T093414Z 20150730T093414Z
93: Jesus, lenke meine Schritte
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93: Jesus, lenke meine Schritte
1. 
Ich kann nicht in die Zukunft schauen,
nur „Heute“ darf ich nennen mein,
drum will ich auf den Herrn vertrauen,
er läßt mich nimmer ganz allein.
Refrain
O Jesus, lenk du meine Schritte
auf Gottes Weg hier, grad und schlicht,
gib du mir Kraft, o großer Heiland,
bis ew’ger Morgen hell anbricht!
2. 
In Prüfungszeit hast du versprochen
die Gnade, siegreich zu bestehn,
ein sichrer Ort ist mir bereitet,
oh, laß mich, Herr, nie untergehn!
3. 
Wenn um mich her die Stürme toben
und ich den Pfad nicht mehr kann sehn,
so folg’ ich dennoch dir, mein Heiland,
du hilfst mir stets, mit dir zu gehn.
meter→ 9, 8, 9, 8, 9, 8, 9, 8
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20150730T093413Z 20150730T093413Z
94: Freiheit, die ich meine
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94: Freiheit, die ich meine
1. 
Freiheit, die ich meine,
die mein Herz erfüllt,
komm mit deinem Scheine,
sel’ges Himmelsbild!
Magst du nie dich zeigen
der bedrängten Welt,
führest deinen Reigen
nur am Sternenzelt?
2. 
Ja, sie kommt von oben,
die uns frei hier macht,
Christ hat uns gezogen
aus der tiefsten Nacht;
hebet unsre Seele
zu den Höh’n hinauf;
lenkt, daß uns nicht fehle,
auch der Füße Lauf.
3. 
Freiheit, die ich meine,
nimm mein Wesen hin,
bis in deinem Scheine
ich geläutert bin!
Schaffe in mir Lind’rung
von der argen Welt,
löse jede Bindung,
die noch fest mich hält!
4. 
Frei vom Eigenwillen–
laß mich Schritte tun,
die dich mehr enthüllen,
die nicht eher ruhn,
bis am letzten Tage
ganz der Fürst der Zeit
meiner hier entsage:
frei in Ewigkeit!
meter→ 6, 5, 6, 5, 6, 5, 6, 5
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20150730T093412Z 20150730T093412Z
95: Befiehl du deine Wege
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95: Befiehl du deine Wege
1. 
Befiehl du deine Wege
und was dein Herze kränkt
der allertreusten Pflege
des, der den Himmel lenkt.
Der Wolken, Luft und Winden
gibt Wege, Lauf und Bahn,
der wird auch Wege finden,
da dein Fuß gehen kann.
2. 
Dem Herrn mußt du vertrauen,
wenn’s dir soll wohl ergehn.
Auf sein Werk mußt du schauen,
wenn dein Werk soll bestehn.
Mit Sorgen und mit Grämen
und mit selbsteigner Pein
läßt Gott sich gar nichts nehmen,
es muß erbeten sein.
3. 
Weg hat er allerwegen,
an Mitteln fehlt’s ihm nicht;
sein Tun ist lauter Segen,
sein Gang ist lauter Licht;
sein Werk kann niemand hindern,
sein’ Arbeit darf nicht ruhn,
wenn er, was seinen Kindern
ersprießlich ist, soll tun.
4. 
Auf, auf, gib deinem Schmerze
und Sorgen gute Nacht,
laß fahren, was das Herze
betrübt und traurig macht.
Bist du doch nicht Regente,
der alles führen soll,
Gott sitzt im Regimente
und führet alles wohl.
5. 
Ihn, ihn laß tun und walten,
er ist ein weiser Fürst
und wird sich so verhalten,
daß du dich wundern wirst,
wenn er, wie ihm gebühret,
mit wunderbarem Rat
das Werk hinausgeführet,
das dich bekümmert hat.
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
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20150730T093411Z 20150730T093411Z
96: Treue Pilger Gottes
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96: Treue Pilger Gottes
1. 
Treue Pilger Gottes,
die es heimwärts treibt,
sorgt, daß eure Heimat
euch geöffnet bleibt!
2. 
Darf die Welt euch binden,
wenn des Schöpfers Hand
mit dem Hauch des Atems
euch an sie nur band?
3. 
Als der Meister aufwärts
von den Seinen schied,
nahm er ihre Herzen
auch gen Himmel mit.
4. 
Wenn das Ziel die Pilger
still der Welt entführt,
er aus ew’ger Höhe
ihren Lauf regiert.
5. 
Jeden Schritt nach oben–
heißt er auch Verzicht–
überstrahlt doch Jesus,
unsrer Heimat Licht!
meter→ 6, 5, 6, 5
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20150730T093410Z 20150730T093410Z
97: Die Hoffnung ew’ger Herrlichkeit
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97: Die Hoffnung ew’ger Herrlichkeit
1. 
Einst irrte ich gar fern von Gott,
war hoffnungslos in dieser Welt,
doch Jesus half mir aus der Not,
und nun sein Licht mein Herz erhellt.
Refrain
Die Hoffnung ew’ger Herrlichkeit
bist du, Herr Jesus Christ, in mir!
Hilf, daß ich jetzt und allezeit
verbleiben möge auch in dir!
2. 
Seitdem ich lern’, ihm zu vertraun,
gibt er mir Weisheit, Rat und Licht,
um auf den Felsengrund zu baun,
daß mir’s zum Heil an nichts gebricht.
3. 
Auch heute, wenn Versuchung naht,
die immer stärker auf mich dringt,
genügt mir seine Lieb’ und Gnad’,
daß mir im Kampf der Sieg gelingt.
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
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20150730T093409Z 20150730T093409Z
98: Leuchten sollen wir
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98: Leuchten sollen wir
1. 
Leuchten sollen wir, klar und hell und rein,
wie in dunkler Nacht ein Kerzlein leuchtet fein,
leuchten in dem Dunkel einer kalten Welt,
jeder an dem Platz, wohin ihn Gott gestellt.
2. 
Leuchten sollen wir für den Herrn und Hort,
der vom Himmel schauet immer fort und fort,
ob die Lichter brennen in der kalten Welt,
jedes an dem Platz, wohin es Gott gestellt.
3. 
Leuchten sollen wir für der Pilger Zahl,
die auf schmalem Pfade ziehn zum Himmelssaal,
daß sie hier nicht straucheln in der kalten Welt,
jeder an dem Platz, wohin ihn Gott gestellt.
4. 
Leuchten sollen wir, täglich mehr und mehr,
für so manche Sucher, die noch irr’n umher,
die den Weg nicht fanden aus der kalten Welt,
jeder an dem Platz, wohin ihn Gott gestellt.
meter→ 10, 11, 11, 11
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20150730T093408Z 20150730T093408Z
99: Steht auf Erden, kaum gekannt
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99: Steht auf Erden, kaum gekannt
1. 
Steht auf Erden, kaum gekannt,
nicht erbaut von ird’scher Hand,
still ein Tempel– weltenfern–,
ganz erfüllt von Gott, dem Herrn.
2. 
Rein durch Christi sühnend Blut,
bist du selbst dies heil’ge Gut;
nur Gedanken göttlich fein
laß in Gottes Tempel ein!
3. 
An dem Ort der Heiligkeit
dien im weißen Priesterkleid
deine Seele Tag und Nacht
dem, der dich so reich bedacht!
meter→ 7, 7, 7, 7
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20150730T093407Z 20150730T093407Z
100: Des Heilands schöner Weg
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100: Des Heilands schöner Weg
1. 
An meines Heilands schönem Wege
blühn Freuden rings in reicher Zahl;
gleich köstlichen und selt’nen Blumen
erfrischen sie vieltausendmal,
gleich köstlichen und selt’nen Blumen
erfrischen sie vieltausendmal.
2. 
Am Anfang, noch in Tales Gründen,
blüht herrlich neu: die Ehrlichkeit;
und wagen wir den Weg uns aufwärts,
Vertrau’n winkt um uns weit und breit,
und wagen wir den Weg uns aufwärts,
Vertrau’n winkt um uns weit und breit.
3. 
Auf Höh’n, im Schein der ew’gen Sonne,
erwächst der rechten Liebe Pracht;
auch mit viel edlen Treueblumen
hat Gott den Weg so reich bedacht,
auch mit viel edlen Treueblumen
hat Gott den Weg so reich bedacht.
4. 
Im Dunkel leuchtet fester Glaube,
im Sturm am Weg die Hoffnung steht;
Geduld und Demut blühn verborgen,
wo Gottes Odem fühlbar weht,
Geduld und Demut blühn verborgen,
wo Gottes Odem fühlbar weht.
5. 
Herr, mach mein Herz zum rechten Boden,
auf dem so Schönes kann gedeihn;
nur was davon in ihm erfunden,
kann ewiglich mir Freude sein,
nur was davon in ihm erfunden,
kann ewiglich mir Freude sein!
meter→ 9, 8, 9, 8, 9, 8
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20150730T093406Z 20150730T093406Z
101: Heil’ge Spuren
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101: Heil’ge Spuren
1. 
Heil’ge Spuren meines Heilands
führen mich der Wahrheit Weg,
leiten mich in ew’ger Richtung,
fort von jedem Erdensteg.
Teure Spuren meines Heilands
sind die Wegezeichen mir,
zeigen, wo ich mich befinde,
wenn die Richtung ich verlier’.
Refrain
Heiland, ich will
folgen deinen Spuren still.
2. 
Liebe Spuren meines Heilands
führen, wo nur Glaube siegt
und Belohnung erst dort oben–
jenseits heißer Tränen– liegt.
Liebe Spuren meines Heilands
geben mir Gewißheit hier,
helfen in den Lebensstürmen,
sind ein Licht und Führer mir.
3. 
Schätzen will ich alle Spuren
deiner Füße– wund und weh–,
folgen dir, mein Himmelsführer,
bis ich dich dort oben seh’!
Heil’ge Spuren meines Heilands
sind mir über alles wert,
helfen mir zu fliehn die Sünde,
nur zu tun, wie er uns lehrt.
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7, 4, 7
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20150730T093405Z 20150730T093405Z
102: Ich höre dich, o Wort
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102: Ich höre dich, o Wort
1. 
Ich höre dich, o Wort, das mich erwecket,
ich merke dich, o Kraft, die mich berührt.
Mein alles sich mit Ernst aufs neue strecket,
wo nur dein Geist die Lieb’ erhält und führt.
2. 
Dir, dir, mein Gott, will ich hinfort nur leben,
nein, nicht mir selbst und nicht der Kreatur;
dir hab’ ich mich mit Leib und Seel ergeben,
der Ewigkeit bin ich gewidmet nur.
3. 
Es sei für dich mein Leben, Zeit und Kräfte,
für dich werd’ es auch alles mir verzehrt;
gewöhne mich zu jener Welt Geschäfte,
zu fangen an, was droben ewig währt.
4. 
Jetzt fang’ ich an, laß nichts den Geist ermatten,
nimm hin, was mich verbildet und verstrickt;
weg, fremde Welt! Weg, bald verschwund’ner Schatten!
Zur Ewigkeit mein Herz und Lauf sich schickt.
meter→ 11, 10, 11, 10
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20150730T093404Z 20150730T093404Z
103: Gott hat mir den Leib gegeben
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103: Gott hat mir den Leib gegeben
1. 
Gott hat mir den Leib gegeben,
daß er ihm zur Wohnung dien’.
Darum will ich ihm nur leben,
seiner Lieb’ mich nicht entziehn.
Refrain
Mein das Vorrecht, jetzt zu dienen
mit dem Mann des Leidens hier;
mein, die Höhen zu erreichen,
wie die Treuen schon vor mir.
2. 
Geb’ ich Jesus, was ich habe,
tu ich gerne seinen Will’n,
kann auch seine Freudengabe
ganz mein Leben hier erfüll’n.
3. 
Ich will Gott mein Bestes bringen,
nichts Geringeres ihm weihn.
Seine Liebe zu erringen,
soll mein ernster Vorsatz sein.
4. 
Mein ist’s, seine Schmach zu teilen,
seinetwill’n durch Leid zu gehn,
mein, dem Kreuz nicht zu enteilen,
dann ein herrlich Auferstehn!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093403Z 20150730T093403Z
104: Nur wer sich beuget unter Jesus
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104: Nur wer sich beuget unter Jesus
1. 
Nur wer sich beuget unter Jesus,
ist selig und auf ewig reich,
er wird bewahret vor dem Falle,
ist in sich arm, doch Jesus gleich,
ist in sich arm, doch Jesus gleich!
2. 
Da kann in Wahrheit man verspüren,
daß unser Herz im Segen blüht,
da kann man niemals was verlieren,
weil Demut Gnade nach sich zieht,
weil Demut Gnade nach sich zieht.
3. 
Laß dich durch Loben nicht berücken,
beug dich dabei nur kindlicher,
laß dich durch Tadel nicht verstricken,
so wird es täglich herrlicher,
so wird es täglich herrlicher.
meter→ 9, 8, 9, 8, 8
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20150730T093402Z 20150730T093402Z
105: Eines besteht
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105: Eines besteht
1. 
Gleich wie am Morgen die Sterne verblassen
im Licht der Sonne auf steigender Bahn,
wirst du die Welt und ihr Tagwerk verlassen–
eines besteht: was du liebend getan.
Refrain
Eines bestehet, nimmer vergehet:
was du nach Gottes Will’n in Liebe getan.
Wirst du die Welt und ihr Tagwerk verlassen–
eines besteht: was du liebend getan!
2. 
Wo du im Leben gepflanzt und gesäet,
reifen die Früchte für andre heran.
Schnell sind des Sämannes Spuren verwehet–
eines besteht: was du liebend getan.
3. 
Hast du für Gott und die Wahrheit gestrebet,
tapfer gekämpft gegen Sünde und Wahn?
Deiner vergißt man, doch bleibet und lebet
und reift zur Frucht, was du liebend getan.
4. 
Himmlische Gaben, wer kann sie ermessen,
werden die Knechte vom König empfahn.
Keinem Getreuen wird droben vergessen,
was er für Jesus auf Erden getan.
meter→ 11, 10, 11, 10, 10, 11, 11, 10
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20150730T093401Z 20150730T093401Z
106: Gesegnet sind
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106: Gesegnet sind
1. 
Gesegnet sind, die unbefleckt
und fest im Glauben stehn
und deren tief Gebet es ist,
von Gott nie wegzugehn.
2. 
Gesegnet, die zu jeder Zeit
auf seinen Plan hinschaun
und die von ganzem Herzensgrund
dem Herrn sich anvertraun.
3. 
Sie wandeln still den rechten Pfad,
von sünd’gen Wegen fern,
und reden froh bei Tag und Nacht
vom heil’gen Wort des Herrn.
4. 
O Gott, lenk du doch mein Gemüt
in solche Richtung hin,
daß ich auf meinem Lebensweg
hier bei den Deinen bin!
5. 
Salb du mein Aug’ für deine Gnad’
und Treu’, Gerechtigkeit,
und lehre den Gehorsam mich–
wie Jesus– durch das Leid!
6. 
Dann darf ich wohl im weißen Kleid
einst bei den Frommen stehn
und Zions ew’ge Herrlichkeit
im Lamm erstrahlen sehn.
meter→ 8, 6, 8, 6 (C.M.)
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20150730T093400Z 20150730T093400Z
107: Gott lebe nun in mir
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107: Gott lebe nun in mir
1. 
Gott lebe nun allein in mir
in Zeit und Ewigkeit!
Mein König, dies gebühret dir,
dein ist die Herrlichkeit.
2. 
Das falsche Leben, so ich merk’,
gar nicht in mich gehört,
weil’s wider Gott und Gottes Werk
den Geist nur quält und stört.
3. 
Drum geb’ ich mich in Christi Tod
mit vollem Willen hin,
bis dann durch Armut, Kreuz und Not
ich ganz ergeben bin.
4. 
Vernichte, Herr, die Eigenheit,
zerstör das Meine gar,
dein Leben der Abhängigkeit
werd’ in mir offenbar!
5. 
Gleich wie der Ton mein Herze sich
in deine Hand hinlegt,
gebrauche als dein Werkzeug mich,
das sich durch dich nur regt!
meter→ 8, 7, 8, 6
meter2→ 8, 6, 8, 6 (C.M.)
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20150730T093359Z 20150730T093359Z
108: Es überströmt mein Herz
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108: Es überströmt mein Herz
1. 
Es überströmt mein Herze und begehrt,
zu danken Gott, der Gnade mir beschert,
der täglich stärket nun die Seele mein,
den Kampf zu kämpfen, siegreich hier zu sein.
Drum jauchzt mein Herze, denn es weiß gewiß,
Gott schenkt mir Gnade, wie er’s einst verhieß.
2. 
Inmitten heißen Ringens zeigt er mir
in zarter Liebe jene offne Tür,
den Eingang zum Verborgnen, wo ich dann
vor seinem Gnadenthrone warten kann,
bis ich von Sünd’ und Furcht gereinigt bin,
getrost auf seinem Weg kann weiterziehn.
3. 
Gar vieles ist in dieser argen Welt,
das bös und falsch sich mir entgegenstellt.
Drum sehnt sich meine Seele um so mehr,
daß Gott, der Herr, mir Gnade hier bescher’,
damit ich mich in allem halte rein
und dermaleinst kann ewig bei ihm sein.
4. 
Nun zeig’ ich durch mein Leben was es heißt,
geführt zu werden von dem Heil’gen Geist,
daß jedes arme, müde Menschenherz,
das täglich leidet unter Sündenschmerz,
kann trotz der Not und Tränen sehn in mir,
was man kann sein durch solche Gnade hier.
meter→ 10, 10, 10, 10, 10, 10
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20150730T093358Z 20150730T093358Z
109: Leb für andre allezeit
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109: Leb für andre allezeit
1. 
Leb für andre allezeit,
ganz von Sünd’ und Selbst befreit!
O wie köstlich ist dies Gut,
dazu gebe Gott den Mut!
Refrain
Leb für andre allezeit,
Gott zu dienen sei bereit,
liebevoll und immer treu
weih dem Herrn dich täglich neu!
2. 
Leb für andre, wer du bist,
denk, daß einstmals Jesus Christ
auch für andre stritt und starb
und für uns das Heil erwarb!
3. 
Leb für andre ganz und gar,
gib dich selbst als Opfer dar!
Dies ist ja des Lebens Freud’,
Liebe gibt sich auch im Leid.
4. 
Leb für andre bis zum Tod,
halte treu des Herrn Gebot!
So darfst schaun du Gottes Sohn
und empfangen deinen Lohn.
meter→ 7, 7, 7, 7, 7, 7, 7, 7
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20150730T093357Z 20150730T093357Z
110: Leb in mir aus dein Leben
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110: Leb in mir aus dein Leben
1. 
Leb in mir, Herr, aus dein Leben,
aller Kön’ge König du!
Deck mein fragend Unvermögen
mit der ew’gen Liebe zu!
Geh in allen meinen Dingen
deinen heil’gen Weg in mir!
Laß ihn auch nach außen dringen.
Er strahl’ hell aus mir herfür!
2. 
Meine Glieder seien immer
ganz bereit für deinen Ruf;
ich will sie für den gebrauchen,
der sie mir hier anerschuf.
Herr, kein Zweifel, falsches Denken
je beherrsche meine Tat,
du, Herr, wollst mein Denken lenken
mit dem ew’gen besten Rat!
3. 
Nur dein Frieden wohn’ im Tempel,
nun lieg’ es allein an dir!
Sprich, veranlaß, Herr, verhindre!
Sei du ganz Regent in mir!
Leb in mir, Herr, neu dein Leben,
aller Kön’ge König du!
Es find’ hier mein ganzes Streben
in der tät’gen Liebe Ruh’!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093356Z 20150730T093356Z
111: Von ganzem Herzen
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111: Von ganzem Herzen
1. 
Hilf, daß ich von ganzem Herzen
dir, mein Heiland, folge nach,
außerhalb des Lagers Stätte
mit dir trage deine Schmach!
Hilf, daß ich von ganzem Herzen
auch mein Leben lassen kann
für die Deinen, die ich liebe,
gleich wie du es hast getan!
2. 
Hilf, daß ich von ganzem Herzen
Folge leiste deinem Wort,
daß mein Leben andern helfe,
die sonst irren fort und fort!
Hilf, daß ich von ganzem Herzen,
ganzer Seele und Gemüt
liebe dich mit jener Liebe,
die mich, Herr, zu dir hinzieht!
3. 
Hilf, daß ich von ganzem Herzen
danke dir, Herr, meinem Gott,
weil du mich durch Gnad’ und Liebe
hast erlöst vom ew’gen Tod!
Hilf, daß ich von ganzem Herzen
diene, Jesus, dir allein,
daß mein Leben als ein Opfer
wohlgefällig dir mag sein!
meter→ 8, 8, 8, 7, 8, 7, 8, 7
meter2→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093355Z 20150730T093355Z
112: Herzen sind uns not
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112: Herzen sind uns not
1. 
Herzen sind uns not auf Erden,
Herzen, die, von Zweifeln frei,
täglich noch beseelter werden,
daß ihr Schlag für Jesus sei;
Herzen, die voll Mut stets kämpfen
wie die Treuen, einst und jetzt,
suchen ihren Gott zu ehren,
ihm zu dienen bis zuletzt.
Refrain
Herzen, die die Wahrheit ehren,
wenn auch hart und schwer der Streit;
Herzen, nicht von Angst erfüllet,
stets für Jesu Ruf bereit.
2. 
Herzen, die sich ganz verschenken,
die der andern Leid bewegt,
deren heißes Fühlen, Denken
nichts als Wahrheit in sich trägt.
Herzen, die Verlorne suchen,
Herzen, nur von ihm regiert,
beten, daß sein Will’ geschehe,
wenn es auch durch Leiden führt.
3. 
Herzen, die die Menschen lieben
wie sie sind, ob arm, ob reich.
Herzen lau kann Gott nicht brauchen
in dem Kampf fürs Himmelreich;
Jesus ähnlich, ganz ergeben,
nichts mit dieser Welt gemein,
Herzen freudig mit ihm tragen
alle Angst und Kreuz und Pein.
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093354Z 20150730T093354Z
113: Ein weiches Herz
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113: Ein weiches Herz
1. 
Gib mir ein Herz, ganz weich und treu,
ein Herz voll Güt’, ein Herz ganz neu.
Verbunden sei’s mit dir, mein Hort,
in jeder Tat, in jedem Wort.
Nimm weg das harte Herz,
nimm weg die Bitterkeit,
gib mir ein gütig Herz,
erfüllt von Lindigkeit;
ein Herz, das kann verstehn
und keinen Streit mag sehn.
Gib mir ein weiches Herz,
dem deinen gleich!
2. 
Gib mir ein Herz, befreit von Sünd’,
unwürdig ich vor dir mich find’;
dann mag dein Geist den Tempel füll’n,
laß lernen mich von deinem Will’n.
Vergessen will ich nun,
was gegen mich geschah,
und zeigen Jesu Lieb’,
wie er auf Golgatha.
Laß, Herr, auch Tränen hier
zum Guten dienen mir.
Gib mir ein reines Herz,
dem deinen gleich!
3. 
Gib mir ein Herz, von Falschem frei,
das stets vergibt, wie es auch sei;
ein Herz, bereit zu geben Brot,
zu helfen Freund und Feind in Not.
Laß fühlen mich den Schmerz,
der andre plagen mag,
gib mir ein starkes Herz,
daß ihre Last ich trag’
und bete für die Not,
die ich in andern seh’.
Gib mir ein weiches Herz,
wo ich auch geh’!
author→ Ira Stanphill
composer→ Ira Stanphill
meter→ 8, 8, 8, 8, 6, 6, 6, 6, 6, 6, 6, 4
Copyright→ ©
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20150730T093353Z 20150730T093353Z
114: Uns ist wohl vor deinem Thron
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114: Uns ist wohl vor deinem Thron
1. 
Wie wohl ist uns vor deinem Thron,
vor deinem Angesicht,
wenn deine Stimme, Gottes Sohn,
in Gnaden zu uns spricht.
2. 
Wer diese Freude je genoß,
dem ist es, wenn sie schweigt,
als ob der Weg ganz hoffnungslos
in dunkle Nacht sich neigt.
3. 
Ich will dir dienen als ein Knecht.
Du nahmst mich in den Bund
und tatst mir deines Königs Recht
wie einem Freunde kund.
4. 
Dein Wort ist Frieden immerdar
dem, der es treulich hält;
ich nehm’ es stets mit Freuden wahr,
wenn dir mein Tun gefällt.
meter→ 8, 6, 8, 6 (C.M.)
Copyright→ ©
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20150730T093352Z 20150730T093352Z
115: Herz und Vorsatz
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115: Herz und Vorsatz
1. 
Immer wieder ruft die Stimm’ mir zu
aus dem Heimatland der ew’gen Ruh’:
„Sei beständig, Bruder, halte du
stets dein Herz dem Vorsatz treu!“
Refrain
Jesus, Heiland, geh du mit mir,
bis der Heimat Ruh’ ist mein,
hilf mir, froh und frei zu wandeln,
treu im Herzen, fest und rein!
2. 
Furcht im Herzen ruft zum Rückzug an,
Feinde streun mir Dornen auf die Bahn.
Meine Seele fragt sich oftmals dann:
„Ist dein Herz dem Vorsatz treu?“
3. 
Glauben gib mir, daß ich recht kann gehn,
Hoffnung, die ich einst erfüllt mag sehn,
Liebe, um in reinem Kleid zu stehn,
und ein Herz, dem Vorsatz treu!
4. 
Deine Gnade, Herr, genüget mir,
daß gehorsam ich kann folgen dir
und mein Kreuz geduldig tragen hier.
Halt mein Herz dem Vorsatz treu!
meter→ 9, 9, 9, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093351Z 20150730T093351Z
116: Vater, wir erflehn von dir
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116: Vater, wir erflehn von dir
1. 
Vater, wir erflehn von dir
Himmelsmanna für uns hier,
Licht in unsern finstern Tag,
Demut, die sich beugen mag.
2. 
Öffne uns dein göttlich Wort,
sei du selbst an diesem Ort;
durch uns sprech’ dein heil’ger Geist,
der die Seufzer gehen heißt.
3. 
Gib aus deiner Fülle nun,
was uns not, um recht zu tun!
Unsre Weisheit ist so klein,
du kennst das „Warum“ allein.
4. 
Sei du unsres Lebens Wehr,
gib, daß dich ein jeder ehr’,
seine Seele Nacht und Tag
immer in den Händen trag’!
5. 
Jedes Herze füg’ sich still,
wie dein Wunsch es haben will;
Schritt für Schritt geh’s himmelan,
wie der Heiland es getan.
meter→ 7, 7, 7, 7
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20150730T093350Z 20150730T093350Z
117: Herr, lehr mich beten
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117: Herr, lehr mich beten
1. 
Herr, lehr mich beten, daß ich stille werde,
ganz still vor deinem heil’gen Angesicht;
schließ nun mein Ohr vor Dingen dieser Erde,
wenn, Herr, zu dir mein Herz im Glauben spricht!
2. 
Herr, lehr mich beten, laß mich für dich streben,
schenk mir ein Leben voll Gebets zu dir;
ich weiß, du kannst, ich weiß, du willst es geben,
dein Wort ist wahr, dein Wort verheißt es mir.
3. 
Herr, lehr mich beten, wenn die Todesschatten
mich woll’n umhüllen hier mit Finsternis;
und wenn im Kampf die Seele will ermatten,
tritt du für mich als Mittler in den Riß!
4. 
Herr, lehr mich beten, nimm mich ganz gefangen,
mein stürmisch Herz bring ganz zu deiner Ruh’;
an dir allein laß meine Seele hangen,
mein ein und alles seist mir, Jesus, du!
meter→ 11, 10, 11, 10
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20150730T093349Z 20150730T093349Z
118: Lehr uns beten, Herr
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118: Lehr uns beten, Herr
1. 
Herr, wir brauchen deine Gnade,
lehr uns täglich flehn;
voll Gefahr den Weg wir wandeln,
stärke unser Geh’n!
Refrain
Lehr uns beten, Herr,
wachend beten, flehn;
unerbittlich folgt der Feind uns,
stärke unser Geh’n!
2. 
In der Stille deiner Nähe
tröste uns, o Gott,
hilf, daß wir im Kampf nicht schwanken,
denke unsrer Not!
3. 
Herr, bewahre deine Kinder,
Satan kommt geschwind!
An dem Wege, den wir pilgern,
Todesstricke sind.
4. 
Herr, erquicke und begleit uns
ins gelobte Land,
nimm du uns in unsrer Schwäche
liebend an die Hand!
meter→ 8, 5, 8, 5, 5, 5, 8, 5
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20150730T093348Z 20150730T093348Z
119: Laß mich dich finden
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119: Laß mich dich finden
1. 
Laß mich dich finden im Gebet,
o Gott, das ist, was ich begehr’!
Den nächsten Schritt kann ich nicht sehn,
wenn ich dir nicht begegne, Herr.
Refrain
So wie der Hirsch nach Wasser schreit,
so schreit auch meine Seel’ zu dir;
du bist mein Gott, mein Trost, mein Hort,
ich bitt’ dich, Herr, neig dich zu mir!
2. 
Du hast die Antwort, wenn ich fleh’,
o laß mich fühlen deine Näh’
und offenbar dich meinem Herz,
auf daß ich dich im Geiste seh’!
3. 
Die Fülle deiner Gnade, Herr,
bedeckt erneut die Fehler mein;
ich such’ mit Freud’ dein Angesicht
und sing’ getrost zum Lobe dein.
4. 
Mein Herr, du bist des Pilgers Freund,
mit dir ich freudig vorwärts geh’.
Laß deine Nähe sein mein Schild,
neig dich zu mir, o Gott, ich fleh’!
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
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20150730T093347Z 20150730T093347Z
120: Vor Gottes Gnadenthron
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120: Vor Gottes Gnadenthron
1. 
Vor Gottes Gnadenthron
neigen wir uns nun;
mög’ seiner Gegenwart
Segen auf uns ruhn.
Sieh unsre Not doch an,
Jesus, du Gottes Lamm,
o hilf uns himmelan
auf deinem Weg!
2. 
Lehr uns nun beten, Herr,
mächtig kämpft der Feind.
Aufrichtig suchen wir
neu die Führung dein.
Du hilfst dem Sünder gern,
bannst jeden Zweifel fern,
daß er von Jesus lern’
den Willen dein.
3. 
Heil unser armes Herz
ganz gebrochen, still
nimm es in Gnaden an
und mit Lieb’ erfüll!
Leuchtet dein Angesicht,
finden wir Zuversicht,
du schenkst, was uns gebricht,
wenn du dich nahst.
4. 
Wir kommen vor dich nun
tief in Demut, Herr,
und geben uns dir hin,
brauchen dich so sehr.
Lehr uns den Willen dein,
mach unsre Herzen rein,
kindlich ergeben, klein,
dir untertan!
meter→ 6, 5, 6, 5, 6, 6, 4
meter2→ 6, 5, 6, 5, 6, 6, 6, 4
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20150730T093346Z 20150730T093346Z
121: Voll Ehrfurcht kommen wir
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121: Voll Ehrfurcht kommen wir
1. 
Voll Ehrfurcht, Vater, kommen wir
erneut zum Gnadenthron
und bitten dich um Läut’rung hier
durch Christus, deinen Sohn.
Erquicke uns– wie Morgentau,
wie Regen, der das Land
in frisches Grün sich hüllen läßt,
so schenk uns dein Gewand.
Herr, kleid uns neu!
2. 
Bewußt wird uns so manch Verseh’n
und Unzulänglichkeit,
o gib den Geist zu unsrem Flehn,
der Ausdruck ihm verleiht!
Des Klägers Stimm’ laß schweigen still
und was uns störte hier,
den Hohenpriester zeig uns klar,
der uns vertritt bei dir.
Schenk neue Sicht!
3. 
Ob viele wir, doch wie ein Mann
laßt uns in Eintracht fleh’n!
Still unser Herz, den Streit verbann,
laß Eifersucht vergehn!
Weck in uns deine Gaben, bis–
des Bruders Hüter– wir
ganz fest verbunden alle stehn
mit Christus und mir dir,
in dir geeint!
4. 
Aus aller Herz, wie einem, dring’
Gebet zu dir hinauf;
nach weisen Bitten freudig kling’
ein Amen ringsum auf.
Vergib, wie wir vergeben und
einander so befrein;
nicht unser Woll’n, dein Wille nur
bringt Segen uns hier ein:
Laß ihn geschehn!
meter→ 8, 6, 8, 6, 8, 6, 8, 6, 4
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20150730T093345Z 20150730T093345Z
122: Nimm Dank nun, Herr
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122: Nimm Dank nun, Herr
1. 
Nimm Dank nun, Herr und Gott,
für deines Wortes Segen,
das wir behalten woll’n,
im Herzen tief bewegen,
das uns gerichtet hat,
gesucht, gestärkt, geheilt,
gezeigt, wie ernst der Weg,
wie schnell die Zeit enteilt!
meter→ 6, 7, 6, 7, 6, 6, 6, 6
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20150730T093344Z 20150730T093344Z
123: Herr, erfrisch die Herzen heut
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123: Herr, erfrisch die Herzen heut
1. 
Von der Welt getrennt, versammelt
in dem Namen Jesu, still,
bitten wir, sei gegenwärtig,
Vater, unser Herz erfüll!
Refrain
Herr, erfrisch die Herzen heut,
lehr uns ernstlich beten nun,
halt uns treu und wahr, empfänglich
für des Meisters Rat und Tun!
2. 
O wie unnütz, leer und fruchtlos
sind die Werke ohne dich!
Lieber Vater, schenk uns Gnade
und das Leben ewiglich!
3. 
Eins im Herzen, Sinn und Geiste
und entwöhnt von dieser Welt,
Vater, du willst neu erquicken,
wen wir tun, was dir gefällt.
4. 
Wenn die Reb’ am Weinstock bleibet,
bringt sie gute Früchte hier.
Mach uns rein und lehr uns wieder,
zu verbleiben ganz in dir!
meter→ 8, 7, 8, 7, 7, 7, 8, 7
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20150730T093343Z 20150730T093343Z
124: Herr, mein Erlöser
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124: Herr, mein Erlöser
1. 
Herr, mein Erlöser, Retter meines Lebens,
dein Blut allein konnt’ sühnen meine Schuld.
Schenk mir die Gnade heiligen Ergebens,
daß ich dir folgen mag durch deine Huld!
2. 
Wenn Not und Trübsal mir mein Ich bereitet
und mich in Sünd’ und Nacht gebunden hält–
dann, Herr, gib Gnad’, daß deine Kraft mich leitet
und, dienend dir, mein Herz nur dich erwählt!
3. 
Herr, ohne dich war leer und kalt mein Leben,
erst deine Gnad’ hat Frieden mir gebracht.
Segne, o Gott, mit deinem Geist mein Streben,
laß mich erkennen deiner Liebe Macht!
4. 
Herr, laß mich wachsen, eh’ die Zeit entschwunden,
nimm hin mein Herz, mach du es frei und rein!
Du hast mein Herz und Leben überwunden,
dein ist der Sieg! Ich bin auf ewig dein!
5. 
Herr, sei mir nah, beherrsch mein ganzes Denken,
gib festen Halt, wo ich es nicht vermag!
Stets wollest du nun Schritt für Schritt mich lenken!
Herr, dir zur Ehre ich den Lauf nun wag’!
meter→ 11, 10, 11, 10
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20150730T093342Z 20150730T093342Z
125: Vereint mit dir
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125: Vereint mit dir
1. 
Vereint mit dir, Herr, unser Hort,
versammelt dir zur Ehr’
wir bitten: Gib Gebet und Wort,
die Herzen zu dir kehr!
Refrain
O Herr, zur Stund’
den Segen uns gewähr!
In unser wartend Herz, wir flehn,
laß deinen reichsten Segen tief eingehn!
2. 
Vereint mit dir, die Stund’ wie traut,
wenn jede Sorg’ entflieht,
wenn Jesus segnend auf uns schaut,
uns allem Harm entzieht!
3. 
Vereint mit dir, des Heilands Blut
tilgt unsrer Sünden Schuld,
verleiht uns Kraft und neuen Mut,
zu harren in Geduld.
4. 
O Vater, laß uns klar erstehn
den Vorsatz fest und rein:
ein ganzes Opfer – angenehm –
erneut für dich zu sein!
meter→ 8, 6, 8, 6, 4, 6, 8, 10
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20150730T093341Z 20150730T093341Z
126: Kommt doch beiseite
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126: Kommt doch beiseite
1. 
Kommt doch beiseit’ und ruht ein wenig aus,
bedrückt, beladen von der Welt Gebraus!
Wischt von der Stirn den Schweiß, den Staub vom Kleid,
bis ihr durch meine Kraft gestärket seid.
2. 
Kommt doch hinweg von dem, was liebt die Welt,
ich und der Vater sind euch zugesellt;
mit uns seid ihr hier nimmermehr allein,
wir wollen Ruh’ euch und Erquickung sein!
3. 
Laßt uns euch trösten, wenn das Herz bedrückt,
wenn ihr in Kämpfen lange schon verstrickt;
wir kennen aller Menschen Schmerz und Leid,
wissen, wo ihr noch nicht getröstet seid.
4. 
Frisch könnt ihr wieder an die Arbeit gehn,
bis eures Tagwerks Räder stillestehn.
Die kurze Stunde holt ihr wieder ein:
Wir wollen immer eure Helfer sein.
meter→ 10, 10, 10, 10
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20150730T093340Z 20150730T093340Z
127: Herr, bleib nicht still
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127: Herr, bleib nicht still
1. 
Herr, bleib nicht still, sprich du mich an,
hilf, daß ich treu dir dienen kann!
Nach deinem Wort mich’s tief verlangt,
nach deiner Lieb’ mein Herz sich bangt.
Refrain
Ich warte still, mein Herr und Gott,
der Ruh’ und Hoffnung für mich hat,
der oft erfrischt die Seele mein,
wenn sie am Wege wund und matt.
2. 
Wird zücht’gend deine Stimme sein,
so spür’ ich doch den Segen dein;
wenn du auch ernsten Rat mir gibst,
ist’s, weil du mich so innig liebst.
3. 
O läutre du mich durch dein Wort,
befest’ge meinen Sinn hinfort,
heil meine Seel’ von Arg und Schein,
gib deine Kraft erneut hinein!
4. 
Herr, ich will sein, nach eigner Wahl,
Gefang’ner dein– trotz mancher Qual–,
Knecht deinem Wort, geprüft, geführt,
dein Sklave, der die Leitung spürt!
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
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20150730T093339Z 20150730T093339Z
128: An diesem schönen Morgen
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128: An diesem schönen Morgen
1. 
Herr, an diesem schönen Morgen
finde ich mich vor dir ein;
will nicht murren und nicht sorgen,
nur dir überlassen sein,
nur dir überlassen sein.
2. 
Du weißt Anfang, Maß und Ende,
blickst in meinen kleinen Tag;
nur für dich reg’ ich die Hände,
frag’ mich, was Gott wünschen mag,
frag’ mich, was Gott wünschen mag.
3. 
Wie so oft wollt’s nicht gelingen,
und beschämt ich vor dir stand;
möcht’ mehr in die Tiefe dringen,
nicht’gem Treiben abgewandt,
nicht’gem Treiben abgewandt.
4. 
Wie in Wässern klar sich spiegeln
deine Himmel, hoch und hehr,
blick auf mich mit deinem Wesen,
wandle mich von innen mehr,
wandle mich von innen mehr!
meter→ 8, 7, 8, 7, 7
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20150730T093338Z 20150730T093338Z
129: Brunn allen Heils
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129: Brunn allen Heils
1. 
Brunn allen Heils, dich ehren wir
und öffnen unser Herz vor dir;
aus deiner Gottheit Heiligtum
dein reicher Segen auf uns komm’.
Refrain
Der Herr und Heiland, unser Licht,
laß leuchten uns sein Angesicht!
Wir woll’n ihn schaun und glauben frei,
daß er uns ewig gnädig sei.
2. 
Jesus, der Tröster, bei uns lebt,
sein Antlitz über uns erhebt,
daß uns sein Bild werd’ eingedrückt
und geb’ uns Frieden unverrückt.
3. 
Gott– Vater, Sohn und Heil’ger Geist,
o Segensbrunn, der ewig fleußt,
durchfließ Herz, Sinn und Wandel wohl,
mach uns des Lobs und Dankes voll!
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
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20150730T093337Z 20150730T093337Z
130: Kommt näher zu Gott
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130: Kommt näher zu Gott
1. 
Kommt näher noch zu Gott,
er will hier mit uns sein;
mag seine Gegenwart uns füll’n
mit Ehrfurcht, treu und rein,
mit Ehrfurcht, treu und rein.
2. 
Kommt näher noch zu Gott,
er tilgt die Sünde ganz,
hat uns den Himmel aufgetan
in ew’gem, hellem Glanz,
in ew’gem, hellem Glanz.
3. 
Kommt näher noch zu Gott,
dem Vater und dem Freund,
der uns in ew’ger Liebeskraft
in seinem Frieden eint,
in seinem Frieden eint.
4. 
Kommt näher noch zu Gott,
er weist aus Qual und Leid,
aus irdischem Versagen
hin zur Vollkommenheit,
hin zur Vollkommenheit!
meter→ 6, 6, 8, 6, 6
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20150730T093336Z 20150730T093336Z
131: Wir freuen uns der Stunde
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131: Wir freuen uns der Stunde
1. 
O wie freun wir uns der Stunde,
da wir dir, Herr Jesus, nahn,
um aus deinem heil’gen Munde
Lebensworte zu empfahn.
Laß uns heute nicht vergebens
Hörer deines Wortes sein;
schreibe selbst das Wort des Lebens
tief in unsre Herzen ein!
2. 
Dir zu Füßen wir uns setzen,
großer Meister, rede nun!
Sieh, wir hören und wir schätzen
deine Heilsbotschaft, dein Tun.
Lehr uns, wie wir selig werden,
lehr uns, wie wir unsre Zeit–
diese kurze Zeit auf Erden–
nützen für die Ewigkeit!
3. 
Dazu weck uns das Verständnis,
wie den Jüngern du getan,
zu lebendiger Erkenntnis
trag die Wahrheit du voran!
Licht der Welt, das schon verscheuchte
manche dichte Finsternis,
Licht der Welt, auch uns erleuchte;
denn im Licht geht man gewiß!
4. 
Nun, so lege Licht und Liebe,
Kraft und Feuer auf dein Wort;
laß es mit lebend’gem Triebe
in uns wirken fort und fort!
Hilf uns, daß wir treu bewahren,
was wir in das Herz gefaßt,
und laß andre auch erfahren,
daß du Lebensworte hast!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093335Z 20150730T093335Z
132: Mein Geist kehr zur Ruhe
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132: Mein Geist kehr zur Ruhe
1. 
O mein Geist, nun kehr zur Ruh’
und vergiß der Bilder alle,
schließ die Augen sachte zu.
Was nicht Gott ist, dir entfalle;
schweig dem Herrn und halt ihm still,
daß er wirke, was er will!
2. 
Wie tut deine Lieb’ mir wohl:
sie ist Neigen nur und Winken,
daß ich dir mich lassen soll,
mir und allem ganz entsinken,
du willst Herr und Meister sein,
mich besitzen ganz allein.
3. 
Hab du freie Hand in mir,
wollest deinen Ton bereiten,
meine Kräfte seien dir
leere, stille Fähigkeiten;
du magst sie nach deinem Will’n
selbst beleben, selbst erfüll’n.
meter→ 7, 8, 7, 8, 7, 7
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20150730T093334Z 20150730T093334Z
133: Brich des Lebens Brot
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133: Brich des Lebens Brot
1. 
Brich du des Lebens Brot auch mir, o Herr,
wie du es jenen brachst dort an dem Meer.
Ich harre deiner hier am stillen Ort,
mein Geist verlangt nach dir, du Lebenshort.
2. 
Aus harter Felsenwand laß trinken mich,
daß auch in mir ein Strom ergieße sich;
Herz, Sinn und Lippen, Herr, regiere du
und lenk die Schritte mein zu deiner Ruh’!
3. 
Dein Wort der Wahrheit, Herr, lehr mich verstehn,
und wie gemeinsam ich mit dir kann gehn,
bis deiner Liebe Macht mich ganz erfüllt
und mich verwandelt in dein Ebenbild.
4. 
Herr, segne mir dein Wort, o lehr mich’s tun,
laß deinen Heil’gen Geist auch auf mir ruhn!
Dann weichen Sünd’ und Schuld, Not, Schmerz und Pein;
denn mit dir, Heiland, zieht der Frieden ein.
meter→ 10, 10, 10, 10
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20150730T093333Z 20150730T093333Z
134: Allein auf dem Berge
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134: Allein auf dem Berge
1. 
Allein auf dem Berge mit Jesus
hör’n wir nur den Klang seiner Stimm’.
Wie selig, von allem zu scheiden,
zu weilen allein dort mit ihm;
all irdischem Wesen entronnen,
den einsamen Steg zu gehn,
bis oben mit Jesus wir ruhen,
wo glücklich und siegreich wir stehn!
2. 
Hoch droben stillt ganz unser Heiland
allein unsres Herzens Begehr,
tränkt uns von der himmlischen Quelle,
uns hungert und dürstet nicht mehr.
Wie groß doch die Freud’ und die Wonne,
auf ewig befriedigt zu sein;
wie wunderbar herrlich die Botschaft,
die Seele wird ewiglich rein!
3. 
Welch hohes Gebot, mit der Botschaft
hinab von dem Berge zu ziehn,
im Herzen an Jesus zu hangen,
von Sünde und Selbstsucht zu fliehn.
„Verbleib nur in mir“, ruft der Heiland,
„ich höre dein schwaches Gebet!“
Wie froh wird die Seele und fruchtbar,
die siegreich die Probe besteht!
meter→ 9, 8, 9, 8, 9, 8, 9, 8
meter2→ 9, 8, 9, 8, 9, 7, 9, 8
Copyright→ ©
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20150730T093332Z 20150730T093332Z
135: Der Herr kennt die Seinen
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135: Der Herr kennt die Seinen
1. 
Es kennt der Herr die Seinen
und hat sie stets gekannt:
die Großen und die Kleinen
in jedem Volk und Land.
Er läßt sie nicht verderben,
er führt sie aus und ein,
im Leben und im Sterben
sind sie und bleiben sein.
2. 
Er kennet seine Scharen
am Glauben, der nicht schaut
und doch dem Unsichtbaren,
als säh’ er ihn, vertraut,
der aus dem Wort gezeuget
und durch das Wort sich nährt
und vor dem Wort sich beuget
und mit dem Wort sich wehrt.
3. 
Er kennt sie an der Liebe,
des Geistes edler Frucht,
die auch mit lautrem Triebe
ihm zu gefallen sucht,
die andern so begegnet,
wie er das Herz bewegt,
die segnet, wie er segnet,
verträgt, wie er verträgt.
4. 
So hilf uns, Herr, im Glauben,
mach du ihn stark und rein;
laß nichts die Hoffnung rauben,
laß Liebe völlig sein!
Wenn du wirst einst erscheinen
und dich die Welt wird sehn,
dann laß uns als die Deinen
zu deiner Rechten stehn!
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
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20150730T093331Z 20150730T093331Z
136: Gottes Kleinod
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136: Gottes Kleinod
1. 
Gott im Himmel hat ein Kleinod,
niemand voll es schätzen kann:
Jesus Christ, sein Wohlgefallen,
Menschensohn und Gottesmann.
Auch hienieden hat der Vater
noch ein groß und köstlich Gut:
Christus offenbart in Menschen,
voller Lieb’ und heil’gem Mut.
2. 
Durch Gefäße, schwach, gebrechlich,
strahlet Gottes große Gnad’
leuchtend hell dem müden Pilger
auf dem öden Bergespfad.
Solch Gefäß bringt immerwährend
müden Seelen überall
Schätze aus dem Herzen Gottes:
seines Wortes Gnadenschall.
3. 
Wenn du schwer geprüft und müde,
denk, wie groß dein Vorrecht ist;
nur in ihm, dem Weinstock, bleibe,
wozu du erwählet bist!
Diese Welt dich wohl verachtet,
doch liegt tief im Herzen dein
Gottes ew’ger Schatz verborgen,
lebst du nur für ihn allein.
4. 
O daß wir uns ihm ergäben,
unscheinbar und unbekannt,
doch dem Herrn nur angenehmer,
stets geführt von seiner Hand.
Irdisch sein kann nur verdunkeln
unsres Lebens klaren Schein;
laßt uns in dem Lichte wandeln,
folgen Jesus treu und rein!
composer→ Annie F. Q. Harrison, Arr. A.W.B.
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093330Z 20150730T093330Z
137: Nicht Ost noch West
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137: Nicht Ost noch West
1. 
In Christus zählt nicht Ost noch West,
in ihm nicht Süd noch Nord:
Des Hirten Herd’ ist eins, wenngleich
verteilt von Ort zu Ort.
2. 
Die Seinen finden allerorts
Gemeinschaft hier durch ihn.
Vereint im Herzen sie getrost
aus Gnaden weiterziehn.
3. 
Ein Glaube zu Geschwistern macht–
was Zung’ und Stamm auch sei;
ein Volk sind sie– dank Gottes Gnad’
von Sünd’ und Knechtschaft frei.
4. 
Von allen Erdenenden tönt
einst der Posaune Schall.
Dann wird vereinigt Christi Braut
mit ihm von überall.
meter→ 8, 6, 8, 6 (C.M.)
Copyright→ ©
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20150730T093329Z 20150730T093329Z
138: Stille Abendstunde
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138: Stille Abendstunde
1. 
In stiller Abendstunde,
mein Schöpfer, sei mir nah!
Es schweigt in weiter Runde.
Dein Walten spür’ ich da.
Des hellen Tags Beginnen
will stille sein und ruhn.
Zu dir zieht all mein Sinnen,
möcht’ heimwärts Schritte tun,
möcht’ heimwärts Schritte tun.
2. 
So manches drückt mich nieder,
auf Erden ist nicht Rat,
nur einer oftmals wieder
mich aufgerichtet hat:
Du kannst mein Elend enden,
auf dich nur will ich sehn,
du kannst die Zeiten wenden,
nur heimwärts laß mich gehn,
nur heimwärts laß mich gehn.
3. 
Zeig mir in milder Gnade
dein Wort und ew’gen Plan,
der niemand bringet Schade,
der stets hat wohlgetan.
Dann schwindet stumm und leise,
was mich zu quälen kam,
und flieht auf eigne Weise,
was mir den Frieden nahm,
was mir den Frieden nahm.
4. 
Dein Reich in unsrer Mitte
erschließt sich neu und weit,
und auch für meine Schritte
zeigt Pfad sich und Geleit.
Nicht lang ist’s mehr zu wandern
durch Fragen, Angst und Schrei’n.
Ein Tag folgt schnell dem andern:
Bald werd’ ich droben sein,
bald werd’ ich droben sein.
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
meter2→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6, 6
Copyright→ ©
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20150730T093328Z 20150730T093328Z
139: Mach mich deinem Sohne gleich
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139: Mach mich deinem Sohne gleich
1. 
Ich sehne mich mit Herz und Seele
nach dir und deinem Heiligtum;
o daß dein Geist mich ganz beseele,
zu bleiben, Herr, dein Eigentum!
Refrain
Hilf mir zu sein im Glauben reich,
und mach mich deinem Sohne gleich,
in Hoffnung stark, im Herzen fein,
voll Weisheit, Demut, Liebe rein!
2. 
Ich gehe durch des Vorhofs Pforte;
ich sehe vor mir den Altar,
will opfern drauf nach deinem Worte
mich selbst, mein Bestes, immerdar.
3. 
O wasch mich rein von allen Sünden,
daß ich ins Heiligtum kann gehn,
um deine Werke zu verkünden,
mit den Gerechten dort kann stehn!
4. 
Laß mein Gebet zu dir durchdringen,
wohlriechend dir wie Weihrauch sein,
daß all mein Tun, Bestreben, Ringen,
von dir gesegnet, mag gedeihn!
meter→ 9, 8, 9, 8, 8, 8, 8, 8
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20150730T093327Z 20150730T093327Z
140: Wie gut ist’s
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140: Wie gut ist’s
1. 
Wie gut ist’s, frei vom Drang der Zeit
zu spüren Jesu Lindigkeit,
in seiner Huld zu ruhn!
Wie gut, von Sünd’ befreit zu sein,
von Eigenlieb’, von Angst und Pein,
und Gott nur lassen tun!
2. 
Wie gut, wenn kindlich fromm und still
wir wandeln, wie der Vater will,
auf sein Gefall’n nur sehn!
Wie gut ist’s, wer in dieser Welt
in sanft und stillem Geist sich hält,
im Frieden stets kann stehn!
3. 
Wie gut ist’s, wenn der Eigenwill’,
gebrochen und gelassen, still
in Gottes Händen liegt!
Wie gut ist’s, wenn der stolze Sinn
vor Gottes Gegenwart sinkt hin
und sich in Demut biegt!
4. 
Wie gut ist’s, sich und Kreatur
verlieren und vergessen nur
und was sonst könnte stör’n!
Wie gut ist’s, außer Ort und Zeit,
in Stille und Ergebenheit,
in Grund des Herzens kehr’n!
meter→ 8, 8, 6, 8, 8, 6
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20150730T093326Z 20150730T093326Z
141: In Gott bewahrt
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141: In Gott bewahrt
1. 
Ich bin gar gut in Gott bewahrt,
er ist mein Fels, mein Zufluchtsort;
und wenn sich Satan wild gebart,
bet’ ich zu seinen Füßen dort.
Refrain
Kein Feind dringt ein zur Einsamkeit,
in der die Seel’ geborgen ruht;
Christ zündete ein Feuer– weit;
rings brennet seiner Liebe Glut.
2. 
Nicht fürcht’ ich mehr des Teufels Pfeil,
nicht der Versuchung Not und Qual;
Gott, aller Himmelsscharen Heil,
gibt Kraft auch mir hier allemal.
3. 
Wenn oft der Kampf so heiß und wild,
so groß des Feindes Sündenheer,
seh’ ich nur vor mir Jesu Bild,
der Schlange Tücke siegt nicht mehr.
4. 
Gar manche Schwäche stimmt uns trüb,
das Herz nur zitternd schlagen kann,
doch Jesu Macht hilft uns– in Lieb’;
in seinem Namen bet’ ich an.
5. 
Ich weiß, daß Gott nie ändert sich,
sein Geist mir stets im Herzen weil’;
möcht’ wählen– gleich Maria– ich
tagtäglich nur das beste Teil!
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
Copyright→ ©
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20150730T093325Z 20150730T093325Z
142: Nach des Tages Treiben
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142: Nach des Tages Treiben
1. 
Nach des Tages Treiben,
vieler Sorg’ und Müh’,
all mein Wünschen, Wähnen
nun zu dir hinzieh!
2. 
Sprich, du ew’ger Meister–
fernab wogt die Welt–,
zeig mir neu dein Walten,
das das All erhält!
3. 
Deine heil’gen Worte
wirken Tag für Tag,
daß ich Not und Leiden
und die Schwachen trag’.
4. 
Bin selbst ohne Stärke,
steh’ in deinem Bann,
nimm mich ganz zu eigen
als dein Werkzeug an!
5. 
Rede durch das Zeugnis
deiner Treuen nun;
meine Seele dürstet
nach dem ew’gen Tun!
6. 
Füll mich mit dem Frieden
und dem Geiste dein,
neue Seligkeiten
gib in mich hinein!
meter→ 6, 5, 6, 5
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20150730T093324Z 20150730T093324Z
143: Nur kurze Zeit
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143: Nur kurze Zeit
1. 
Nur kurze Zeit des Kreuzes Last
mit Christus du zu tragen hast
durch dieser Welt ungöttlich Tun;
bald dürfen ja die Waffen ruhn.
Refrain
Die kurze Zeit eilt schnell dahin,
schon winkt ein ewiger Gewinn.
O wach und bet, erfüll die Zeit,
für Jesu Arbeit stets bereit!
2. 
Nur kurze Zeit, es währt nicht lang,
daß dir im Kampf so weh, so bang.
Gott steht im Streit dir schützend bei,
hilft, daß der Sieg der deine sei.
3. 
Nur kurze Zeit währt hier der Lauf,
dann hören alle Schmerzen auf.
Gott schenkt auch dir die ew’ge Kron’,
und selig schaust du Gottes Sohn.
4. 
Nur kurze Zeit mußt fest du sein,
Verlornen hier dein Leben weihn,
verkünden treu des Heilands Wort,
Jesus verklären fort und fort.
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
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20150730T093323Z 20150730T093323Z
144: Mein Erlöser lebt
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144: Mein Erlöser lebt
1. 
Ich weiß, daß mein Erlöser lebt,
er, meine Zuversicht!
Nichts, das sich wider mich erhebt,
kann löschen dieses Licht.
Refrain
In deine Hand, o Gott, mein Schild,
befehl’ ich mich forthin,
bis ich nach Jesu Ebenbild
wie Gold geläutert bin.
2. 
Ich weiß gewiß, wem ich geglaubt:
dem Hirten meiner Seel’!
Und was ich ihm hab’ anvertraut,
das hält er ohne Fehl.
3. 
Ich weiß, daß er nur Kraft mir gibt
und meinen Frieden mehrt;
ihn möcht’ ich lieben, wie er liebt,
der mir so viel beschert.
4. 
Ich weiß, daß mein Erlöser lebt
und hilft aus aller Not;
wenn ich mein Kreuz erdulde hier,
gedenkt er mein vor Gott.
meter→ 8, 6, 8, 6 (C.M.)
meter2→ 8, 6, 8, 6, 8, 6, 8, 6 (C.M.D.)
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20150730T093322Z 20150730T093322Z
145: Vertrauen in Gott
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145: Vertrauen in Gott
1. 
Selig ruh’ ich, weil mein Vater
liebend sorgt für mich;
all sein treues Walten, Lenken
gibt mir Zuversicht.
Wohl kenn’ ich das Herz, das planet
stets zum Besten mein;
mengt gar weislich Leid und Freuden
in der Liebe sein.
2. 
O welch Lieb’ bewegt sein Herze,
zieht mich zu ihm hin,
birgt mich in des Lebens Stürmen,
sänftigt meinen Sinn.
Sollt’ zerschellen ird’sche Hoffnung
unter Tränen viel,
er allein kann mein Herz trösten,
bis ich einst am Ziel.
3. 
Nun darf ich ihm anvertrauen
all die Sorgenlast,
darf auf ihn die Bürden werfen–
er ist meine Kraft.
Dann ruh’ ich in seiner Nähe,
frei und unbeschwert,
neu mein Herz ein Lied ihm singet,
all mein Sein ihn ehrt.
4. 
Laß mich, Herr, dir ganz vertrauen,
ruhen nun in dir,
deine Lieb’ mich sanft umhülle,
all mein Sein regier!
Weiß ich, daß mein Weg hienieden–
mühsam oft und schwer–
führt doch sicher hin zur Heimat,
wo kein Leid ist mehr.
meter→ 8, 5, 8, 5, 8, 5, 8, 5
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20150730T093321Z 20150730T093321Z
146: Dir vertraue ich
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146: Dir vertraue ich
1. 
In Wahrheit dank’ ich, Jesus, dir
für das, was du gebracht,
vertraue dir nun für und für,
glaub’ deiner Lieb und Macht.
Refrain
Dir vertrau’ ich, dir ich lebe,
Jesus, allezeit,
in der Wahrheit sichrem Wege
es mich nie gereut.
2. 
Nur Jesus ist der einz’ge Weg,
der hin zum Vater führt.
Folg ihm, nun nicht mehr Zweifel heg,
er ist’s, dem Ehr’ gebührt!
3. 
Drum folge ich ihm allezeit,
wohin es immer geht;
zum Leben oder Tod bereit,
wie es bei ihm ja steht.
meter→ 8, 6, 8, 6, 8, 5, 8, 5
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20150730T093320Z 20150730T093320Z
147: Wir tragen geduldig
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147: Wir tragen geduldig
1. 
Kein Weiser der Welt zieht den Schleier hinweg,
der uns hier die Zukunft verhüllt;
doch hat Gottes Wort– trotz des Dunkels ringsum–
mit Licht unsern Pfad hier erfüllt.
Refrain
Wir tragen geduldig das Kreuz und die Pein,
das Zeitliche gilt uns als wertlos und klein.
Wir leiden Verfolgung für Christ, unsern Herrn.
Einst sehn wir ihn kommen als leuchtenden Stern.
2. 
Die Wahrheit, die Jesus gelebt und gelehrt,
beseelt uns im eifrigen Lauf;
treu löste der Heiland durch Wandel und Wort
die Rätsel des Lebens hier auf.
3. 
Wir fürchten nichts Fernes und grübeln nicht mehr,
der Schleier riß mitten entzwei;
wir glauben, daß der in den Himmel einfuhr,
erneut hier auf Erden einst sei.
4. 
Es ist nicht umsonst, wenn wir mühn uns im Lauf,
wenn treu wir hier ringen im Streit;
wir wissen, der König der Könige ist,
wird kommen einst zu seiner Zeit.
meter→ 11, 8, 11, 8, 11, 11, 11, 11
Copyright→ ©
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20150730T093319Z 20150730T093319Z
148: Zu wem könnten wir gehn?
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148: Zu wem könnten wir gehn?
1. 
Zu wem, Herr, könnten wir sonst gehn,
verwirrt durch Kummer und Geschehn
in einer Welt voll Zweifel, Schein:
Nur du hast Lebensworte rein!
2. 
Zu wem, Herr, könnten wir sonst gehn,
wenn unsres Herzens Sünd’ wir sehn?
Denn du, geliebter Herr, allein
schufst Sühne mit dem Blute dein.
3. 
Zu wem, Herr, könnten wir sonst gehn?
Wenn wund uns ließ das Leben stehn,
bringst, Leidgeprüfter, du uns Heil
und nimmst an unsern Schmerzen teil.
4. 
Du bist der Christ, wir nahn zu dir!
Die Liebe dein gewann uns hier;
du machst uns stark durch Kraft, ohn’ Fehl,
geliebter Bräutigam der Seel’.
meter→ 8, 8, 8, 8 (L.M.)
Copyright→ ©
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20150730T093318Z 20150730T093318Z
149: Nur einen Schritt
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149: Nur einen Schritt
1. 
Nur einen Schritt voraus brauch’ ich zu sehn,
so will es Gott, so soll es auch geschehn.
Er führt mich recht, dies bleibt mir Zuversicht,
was danach meiner wartet, weiß ich nicht!
Refrain
Grad einen Schritt, mehr brauch’ ich nicht zu sehn,
nur einen Schritt, Gott will’s, so soll’s geschehn;
er führt mich recht, ich folg’ in seinem Licht,
was danach meiner wartet, weiß ich nicht.
2. 
Im Glauben wandeln dient zur Seligkeit,
wohl trag’ ich Kreuz und Leid in dieser Zeit;
doch täglich leben nach dem Willen sein
bringt wahren Frieden in mein Herz hinein.
3. 
Getrost mit dir sich nun mein Herz bemüht,
in deiner Nähe deine Lieb’ mich zieht,
auf deinem Weg bist du das Beste mir;
wie lieblich ist’s, zu wandeln, Herr, mit dir!
meter→ 10, 10, 10, 10, 10, 10, 10, 10
Copyright→ ©
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20150730T093317Z 20150730T093317Z
150: In Jesu Händen
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150: In Jesu Händen
1. 
Ist mein Herz gar schwer beladen,
das „Warum“ mir unbekannt
und die Lage nicht zu ändern,
laße ich’s in Jesu Hand.
Refrain
Alles überlass’ ich Jesus,
denn in allem hält er stand.
Was ich nicht vermag zu ändern,
lege ich in Jesu Hand.
2. 
Viele Menschen oft sich fragen,
was ist gut und was ist schlecht,
doch die Antwort ist in Jesus;
seine Hand mißt alles recht.
3. 
Jeden Tag schau’ ich auf Jesus,
denn er bringt mir ew’ges Glück.
Ird’sche Güter, die wir lieben,
bleiben doch am End’ zurück.
4. 
Alle werden ihn einst sehen,
mächtig und mit Ehr’ geziert.
Jedes Volk muß dann sich beugen,
wenn als König er regiert.
composer→ M. J. Babbitt
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
Copyright→ ©
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20150730T093316Z 20150730T093316Z
151: Auf hoher See
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151: Auf hoher See
1. 
Auf hoher See mein Lebensschifflein treibet,
von Sturm und Wellen und Gefahr umringt.
Wo ist der Retter, der die Hand mir reichet,
wo ist die Hilf’, die mir die Wendung bringt?
2. 
Nicht Menschenhilfe kann mich hier erretten,
kein Menschenherz versteht mein eignes Weh.
Doch der, der litt für mich im dunklen Garten,
trank selbst den Kelch dort in Gethsemane.
3. 
Der Herr allein kann Wind und Wellen stillen;
er spricht ein Wort, und alles ist gebannt.
O führ und leite mich nach deinem Willen;
denn mich verlangt, zu pilgern Hand in Hand!
4. 
Gib Frieden mir, wenn wieder Stürme toben
und Wellen schlagen fast mein Schifflein klein;
ich glaube fest, daß mich mein Retter führet
durch alle Not zum ew’gen Hafen ein.
meter→ 11, 10, 11, 10
Copyright→ ©
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20150730T093315Z 20150730T093315Z
152: Hoch geht die See
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152: Hoch geht die See
1. 
Hoch geht die See, Verderben droht dem Schiff,
doch Jesus schläft, wenn rings auch manches Riff;
er weiß, des Vaters Hand regiert die Flut,
drum ruht der Herr auch hier in sichrer Hut.
Refrain
Der Sturmwind tobt und reizt der Tiefe Zorn,
der Heiland schläft trotz Wind und Wellenborn;
wie soll kleingläubig, furchtsam sein der Herr,
wenn Gottes Hand beherrschet Wind und Meer!
2. 
Sei guten Muts, wenn Stürme dich umwehn,
dir drohend Wolken schwer am Himmel stehn;
des Vaters Blick regiert selbst in der Nacht
und hat auf alle seine Kinder acht!
3. 
Warum ist stets dein Auge tränenschwer,
was macht dein Herz betrübt und freudenleer?
Das bange Zweifeln dir nur Qual hier schafft,
vertrau doch fest auf Gottes Lieb’ und Kraft!
4. 
Tritt nun mit frischem Mut auf Gottes Bahn,
sei wie ein Kind dem Vater untertan!
Dann bist du frei, die Feinde du vertreibst,
wenn du getreu in Gott, dem Herrn, verbleibst!
meter→ 10, 10, 10, 10, 10, 10, 10, 10
Copyright→ ©
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20150730T093314Z 20150730T093314Z
153: Mein Hoherpriester
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153: Mein Hoherpriester
1. 
Wie bist du mir so innig gut,
mein Hoherpriester du!
Wie teu’r und kräftig ist dein Blut!
Es setzt mich stets in Ruh’.
2. 
Wenn mein Gewissen zagen will
vor meiner Sündenschuld,
so macht dein Blut mich wieder still,
setzt mich bei Gott in Huld.
3. 
Es gibt dem schwer bedrückten Sinn
Freimütigkeit zu dir,
daß ich in dir zufrieden bin,
wie arm ich bin in mir.
4. 
Es lindert meinen tiefen Schmerz
durch seine Balsamskraft;
es stillet mein gestörtes Herz
und neuen Glauben schafft.
5. 
Ich hab’ vergessen meine Sünd’,
als wär’ sie nie geschehn;
du sprichst: „Lieg still in mir, o Kind,
du mußt auf dich nicht sehn!“
meter→ 8, 6, 8, 6 (C.M.)
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20150730T093313Z 20150730T093313Z
154: Ergreif Jesu Hand
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154: Ergreif Jesu Hand
1. 
Wenn du frohen Herzens den Weg hier gehst,
mit Hoffnung und Mut vorwärts ziehst,
wenn in Gottes Nähe du siegreich stehst
und neu das Ziel klar vor dir siehst:
Refrain
Ergreif um so fester Jesu Hand,
wo immer es hingeht;
denn auf dem Pfad ins verheißne Land
der Herr zur Seit’ dir steht!
2. 
Wenn Wolken von Sorgen dein Herz beschwer’n,
daß zaghaft und schwach wird dein Schritt,
wenn auch sich beim Säen die Tränen mehr’n,
weil Schaden nur dein Werk erlitt:
3. 
Dein Kampf endet bald, und an jenem Tag
wirst dankbar von Herzen du sein:
Gewinn auch für dich in der Prüfung lag
und reicher macht’ die Seele dein.
meter→ 10, 8, 10, 8, 9, 6, 9, 6
Copyright→ ©
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20150730T093312Z 20150730T093312Z
155: Tiefe Dunkelheit
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155: Tiefe Dunkelheit
1. 
Ringsum liegt tiefe Dunkelheit:
Wenn du nicht führst, komm’ ich nicht weit.
Christ, Retter aus dem ird’schen Leid,
nimm deinen heil’gen Geist nicht von mir!
2. 
Du bist das Licht der Welt für mich,
mein schuldig Herze hofft auf dich;
zu dir halt’ ich nun williglich:
Nimm deinen heil’gen Geist nicht von mir!
3. 
Bin ich dir fern, kommt Tod herbei.
Nur du machst meine Seele frei;
hör deines schwachen Knechtes Schrei:
Nimm deinen heil’gen Geist nicht von mir!
meter→ 8, 8, 8, 9
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20150730T093311Z 20150730T093311Z
156: Liebe Seele, was sinnst du?
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156: Liebe Seele, was sinnst du?
1. 
Seel’, liebe Seel’, was sinnst du,
sehnst dich so sehr?
Hast du keine Heimat
auf dieser Erde mehr,
Hast du keine Heimat
auf dieser Erde mehr?
2. 
Jenseits der letzten Fernen–
unendlich weit–
winkt ewige Heimat
im Land der Seligkeit,
winkt ewige Heimat
im Land der Seligkeit.
3. 
Ein treuer Vater sehnt sich
nach seinem Kind;
er weiß, wie verloren
die ird’schen Wege sind,
er weiß, wie verloren
die ird’schen Wege sind.
4. 
Drum sandt’ er seine Boten
in deinen Tag,
zeigt, wie dir auch hier noch
die Heimat werden mag,
zeigt, wie dir auch hier noch
die Heimat werden mag.
5. 
In wahrer Freunde Wesen
blüht Liebe auf
als Trost dir, als Heimat
für deinen ird’schen Lauf,
als Trost dir, als Heimat
für deinen ird’schen Lauf.
6. 
Gott stillet all dein Sehnen,
gibt Freud’ und Kraft,
bis einst seine Liebe
dir ew’ge Heimat schafft,
bis einst seine Liebe
dir ew’ge Heimat schafft.
meter→ 7, 4, 6, 6, 6, 6
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20150730T093310Z 20150730T093310Z
157: Du, Herr, gedenkest mein
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157: Du, Herr, gedenkest mein
1. 
Inmitten bittrer Prüfungsstund’,
die Füße mein von Dornen wund,
ein Trost mir bleibt, ich tu es kund:
Du, Herr, gedenkest mein.
Refrain
Du, Herr, gedenkest mein,
gibst mir den Frieden dein;
du bist mir nah, was fürcht’ ich da:
du, Herr, gedenkest mein!
2. 
Wenn schwere Sorgen vor mir stehn
und über meine Seele gehn,
die Hoffnung bleibt mir doch bestehn:
Du, Herr, gedenkest mein.
3. 
Laß Schatten kommen, Schatten fliehn,
getrost kann ich doch mit dir ziehn;
mein alles hast du mir geliehn:
Du, Herr, gedenkest mein.
meter→ 8, 8, 8, 6, 6, 6, 8, 6
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20150730T093309Z 20150730T093309Z
158: Köstliches Gold
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158: Köstliches Gold
1. 
Köstlich’ Gold wird reiner nur durchs Feuer;
Segen folgt den Wolken, die vergehn;
edle Steine spiegeln Licht beim Schleifen;
Neues Leben wird im Schmerz erstehn.
Refrain
Herr, mein Leben nahmst du gnädig an;
es war so wertlos wie Ton.
Du schickst manche Probe mir durchs Feuer,
würdigst mich, zu stehn vor deinem Thron.
2. 
Wo ein irdisch Erz zur Form entstanden,
ward der Flammen Hitze erst erlebt.
Gottes Geist, trotz Trübsal, Erdenschwere,
unser Sehnen hin zum Vater hebt.
3. 
Dein, Herr, ist das Werk. Wer kann es hindern?
Du hast Macht, wer mag dagegen sein?
Weiser, güt’ger, treuer kann ich werden,
wenn ich wandle in dem Wege dein.
meter→ 10, 9, 10, 9, 9, 7, 10, 9
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20150730T093308Z 20150730T093308Z
159: Held von Golgatha
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159: Held von Golgatha
1. 
Im Glauben komm’ ich nah
dir, Held von Golgatha,
dir, Gottessohn.
Laut ist des Herzens Schrei,
mach mich von Sünden frei,
daß ich dein Eigen sei,
dein Schmerzenslohn!
2. 
Zieh du mich himmelwärts,
mit Liebe füll mein Herz,
wie du sie gibst!
Du starbst ja einst für mich;
o daß ich liebte dich
so rein und inniglich,
wie du mich liebst!
3. 
Von dir und deinem Wort
laß mich nie irren fort,
zur Welt hingehn!
Ach, gib Beständigkeit,
die mich von Furcht befreit;
zu deiner Herrlichkeit
laß mich eingehn!
meter→ 6, 6, 4, 6, 6, 6, 4
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20150730T093307Z 20150730T093307Z
160: Der unvergeßliche Tag
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160: Der unvergeßliche Tag
1. 
Vergessen kann ich nie den Tag,
als die Erlösung vor mir lag;
Gott füllt’ mein Herz mit seinem Geist,
der stets den Lebensweg mir weist.
Refrain
Vergessen kann ich nie den Tag,
an dem der Retter mir gesagt:
„Willst du mein Jünger werden hier,
dann nimm dein Kreuz und folge mir!“
2. 
Vergessen kann ich nie die Lieb’,
die auch zu mir den Retter trieb,
mich armen Menschen anzusehn,
für meine Seele einzustehn.
3. 
Den Himmel brachte er mir nah,
den Willen Gottes ich nun sah;
die ew’ge Wahrheit, schlicht und rein,
war Balsam für die Seele mein.
4. 
Vergessen kann ich nie den Tag,
als ich den ersten Schritt gewagt.
Auf seinem Weg– schwach, mutig, treu–
fand ich Gemeinschaft, Leben neu.
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
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20150730T093306Z 20150730T093306Z
161: Von jedem Flecken rein
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161: Von jedem Flecken rein
1. 
„Von jedem Flecken rein,
befreit von aller Sünd’!“,
das hat dein Vater, Heiland mein,
versprochen seinem Kind.
Ich lege meine Last
vor deinem Kreuze hin;
Herr, weil du mich gerufen hast,
komm’ ich so, wie ich bin!
2. 
Verbergen möcht’ ich nicht
vor dir die Sündenschuld;
vor deinem heil’gen Angesicht
erfleh’ ich Gottes Huld.
Ich komme auch trotz Spott,
trotz Feindeshaß zu dir;
in meiner Angst und Seelennot
such’ ich Vergebung hier.
3. 
In deines Lichtes Glanz,
durch deiner Klarheit Schein
hast du nun überwunden ganz
mein Herz und ich bin dein!
Ich glaub’, daß deine Gnad’
und deiner Weisheit Macht
mich nun zum Siege führen kann
und stündlich mich bewacht.
4. 
Ich leg’ auf den Altar,
was ich nun hab’ und bin;
dir bring’ ich es als Opfer dar,
o Jesus, nimm mich hin!
O trage du die Kron’,
sei König über mich,
und deines Geistes milde Macht
beherrsch’ mein ganzes Ich.
meter→ 6, 7, 8, 6, 6, 6, 8, 6
meter2→ 6, 6, 8, 6, 6, 6, 8, 6 (S.M.D.)
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20150730T093305Z 20150730T093305Z
162: Teuer bin ich erkauft
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162: Teuer bin ich erkauft
1. 
Nicht erlöst mich Gold noch Silber,
sondern Gottes heil’ges Lamm
hat Erlösung mir erworben
durch sein Blut am Kreuzesstamm.
Refrain
Teuer bin ich hier erkauft,
weiß ich doch, was einst geschah,
als mein Heiland mich erlöste
durch sein Blut auf Golgatha.
2. 
Nicht erlösten mich die Werke,
weder Frömmigkeit noch Fleiß,
selbst die Welt kann nicht ersetzen
der Erlösung hohen Preis.
3. 
Nicht erlöst bin ich, zu schmähen
ew’ges Leben, das Gott gibt
durch den Herrn, den er uns sandte,
weil er so die Welt geliebt.
4. 
Bin erlöst, nicht um zu leben
für mich selbst nach eitlem Sinn,
sondern Tag für Tag zu schaffen,
was auf ewig bringt Gewinn.
meter→ 8, 7, 8, 7, 7, 7, 8, 7
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20150730T093304Z 20150730T093304Z
163: O Jesus, du bist würdig
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163: O Jesus, du bist würdig
1. 
O Jesus, du bist würdig,
aufs neu’ wir preisen dich;
für uns am Kreuz erwarbst du
Erlösung ewiglich!
Wir neigen uns in Demut
und ehrfurchtsvoll vor dir;
zum Gnadenstuhl wir kommen–
freimütig– hier.
2. 
Die Sünde ist getilget,
die Seele in dir ruht,
unsagbar die Versöhnung,
Herr, durch dein teures Blut.
Dich, Gottes Lamm, wir loben
dereinst in Ewigkeit
mit allen den Erlösten–
in Herrlichkeit.
3. 
So schauen wir auf Jesus,
dies neue Kraft verleiht.
Er ging den Weg des Leidens
in seiner Erdenzeit;
zuletzt– erhöht im Himmel–
sitzt er auf Gottes Thron.
Wenn wir ihm freudig folgen,
bringt’s ew’gen Lohn.
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 5
meter2→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 4
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20150730T093303Z 20150730T093303Z
164: O Gottes Lamm
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164: O Gottes Lamm
1. 
O Gottes Lamm, von dir geführt zu sein,
sehnt sich mein Herz, o Herr, gedenke mein!
Ich folge dir auf steilem, schmalem Pfad
und überwinde ganz durch deine Gnad’!
2. 
Zu Bethlehem geborn in Niedrigkeit,
du Fürst des Heils, der ew’gen Herrlichkeit,
warst hier auf Erden leidend und verschmäht,
doch über alles bist du hoch erhöht.
3. 
Du bist die Wahrheit, unser Lebensweg,
wir folgen dir auf jeden engen Steg;
warum denn suchen einen bessern Teil?
Du bist allein die Hoffnung, unser Heil.
4. 
Nur kurze Zeit, der Tag ist schnell vorbei,
bald sind verklungen Angst und Kampfgeschrei.
Herr, hilf uns führen „andre Schafe“ heim!
Wir möchten leben ganz für dich allein.
meter→ 10, 10, 10, 10
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20150730T093302Z 20150730T093302Z
165: Laßt treu uns sein wie Jesus
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165: Laßt treu uns sein wie Jesus
1. 
Laßt uns gar ernst betrachten
das treue Gotteslamm;
geduldig trug es Schmerz und Spott
und starb am Kreuzesstamm.
Refrain
Laßt treu uns sein wie Jesus,
gehorsam bis zum Tod,
ihn lieben, wie er uns geliebt,
und halten sein Gebot!
2. 
Ist’s auf dem Pfad auch einsam,
Gott führt zum Ziel uns hin,
er zeigt uns seine Lieb’ und Macht
und prüfet Herz und Sinn.
3. 
Das Fleisch ist matt und kraftlos,
drum laßt uns wachen, flehn,
wie Jesus in Gethsemane
den Todeskampf bestehn!
4. 
Das Heimatland ist nahe,
o laßt uns ziehen ein
und nicht durch Sünd’ und Selbstbetrug
auf ewig draußen sein!
composer→ A. M. Kelly
meter→ 7, 6, 8, 6, 7, 6, 8, 6
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20150730T093301Z 20150730T093301Z
166: Auf leuchtend grüne Weiden hin
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166: Auf leuchtend grüne Weiden hin
1. 
Auf leuchtend grüne Weiden hin
der Hirte seine Herde rief,
wo freudig ihre Bahnen ziehn
die ew’gen Wasser– still und tief.
Entfernt von allem Kampf und Streit
hält hier die Herde Ruhezeit.
Refrain
Der Ort beglückt, wie Gott verhieß,
hat tausend Freuden ausgeteilt;
die Wüste wird zum Paradies,
wo Gott mit seinem Volke weilt.
2. 
Wie lieblich duftet jenes Tal,
das Jesus suchte im Gebet;
laßt uns bestrebt sein– jedesmal–,
mit ihm zu beten, früh und spät;
nicht eine Wolke her sich neigt,
wie Weihrauch es zum Himmel steigt!
3. 
O laßt uns– fern von aller Welt–
mit ihm hier wachen, still und treu,
bis unsre Seele sich erhellt
und aller Durst gestillet sei!
Der Heiland spricht! Wie tönt sein Wort
im Herzen lieblich fort und fort!
4. 
Du fühlst, daß ewiger Gewinn
bedeutet irdischen Verlust,
daß, um zum Himmel einzuziehn,
du dulden hier und kämpfen mußt
und offenbaren seine Kraft:
die Wunder, die die Liebe schafft.
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8
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20150730T093300Z 20150730T093300Z
167: Mein Heiland spricht
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167: Mein Heiland spricht
1. 
Mein Heiland spricht mit einer Stimm’, so mild,
die mich erfrischt und mich mit Freud’ erfüllt.
In aller Trübsal seh’ ich Gottes Lamm,
das liebend für mich starb am Kreuzesstamm.
2. 
Wie gut, daß Gottes lieber, teurer Sohn
um meinetwillen kam vom Himmelsthron.
Für mich verließ er Heim und Herrlichkeit;
o großer Fürst der ew’gen Seligkeit!
3. 
Jesu Gemeinschaft, wie erquickt sie mich!
O meine Seel’, erheb ihn ewiglich!
Ich fleh’ zum Vater, daß er mir bescher’
die Gnade, ihn zu lieben mehr und mehr.
4. 
Bin nicht mehr Fremdling seiner Lieb und Huld,
er hat gesühnt, getilget meine Schuld.
Unsagbar selig werd’ ich Jesus sehn,
in seiner Nähe alle Zeiten stehn.
meter→ 10, 10, 10, 10
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20150730T093259Z 20150730T093259Z
168: Lieblich ist die Ruhezeit
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168: Lieblich ist die Ruhezeit
1. 
Wo Frieden rings und Stille weit,
weil ich in Gottes Hut,
mein Herz voll Ruh’ und Dankbarkeit
des Schöpfers Willen tut.
Refrain
Lieblich ist die Ruhezeit
an meines Hirten Hand,
da ich so viel Barmherzigkeit,
unsägliche Liebe fand.
2. 
Mein Herz erwählt den schönsten Platz,
von dem mich nichts vertreibt,
will suchen den verborgnen Schatz,
der immerwährend bleibt.
3. 
Durch all der Zeiten Wechsel hier
geh’ ich mit Christ voran;
er gab vollkommnen Frieden mir,
ein andrer es nicht kann.
4. 
Ich weiß, daß es ihn nicht verdrießt,
zu führ’n den ganzen Weg;
drum, bis der Himmel sich erschließt,
mein Herz für ihn sich reg’!
meter→ 8, 6, 8, 6, 7, 6, 8, 7
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20150730T093258Z 20150730T093258Z
169: Der Herr mein guter Hirte ist
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169: Der Herr mein guter Hirte ist
1. 
Der Herr mein guter Hirte ist,
läßt Mangel mich nicht spür’n,
will weiden mich auf grüner Au,
will weiden mich auf grüner Au,
zum frischen Wasser führ’n.
2. 
Erquickung bringt er meiner Seel’,
all ihren Durst zu still’n,
auf rechter Straße führt er mich,
auf rechter Straße führt er mich
um seines Namens will’n.
3. 
Und wandre ich im finstern Tal,
fürcht’ ich kein Unglück dort,
dein Stab und Stecken trösten mich,
dein Stab und Stecken trösten mich,
und du, Herr, hilfst mir fort.
4. 
Bereitest vor mir einen Tisch,
selbst vor den Feinden mein,
du salbest reich mein Haupt mit Öl,
du salbest reich mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
5. 
Barmherzigkeit und Gutes stets
auf Erden folgen mir,
im Haus des Herrn verbleibe ich,
im Haus des Herrn verbleibe ich,
solang ich wandle hier.
meter→ 8, 6, 8, 8, 6
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20150730T093257Z 20150730T093257Z
170: Geh getreu den Pfad
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170: Geh getreu den Pfad
1. 
Geh getreu den Pfad mit Jesus,
der für dich gelitten hat,
allezeit am Thron des Vaters
für die Seinen innig bat!
O wie grausam mußt’ er leiden,
einsam auf des Berges Höh’.
Unvermindert blieb sein Lieben
selbst noch in Gethsemane.
2. 
Jesus, aller Welten Herrscher,
stand vor seiner Richter Thron
wie ein Lamm vor seinem Scherer,
still und sanft, des Vaters Sohn.
Fürcht’ drum nicht die Kelter Gottes
auf dem Wege mit dem Herrn,
der allein stand einst im Leiden,
o wie hilft er jedem gern!
3. 
Über alle nun gesalbet
mit dem Öl der ew’gen Freud’,
kann genießen mit dem Vater
Christ den Wein, der stets erneut.
Bald soll’n seinen Ruhm wir teilen,
teilen wir sein Leiden hier.
Gott wird trocknen unsre Tränen,
stehn bei ihm als Sieger wir.
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
Copyright→ ©
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20150730T093256Z 20150730T093256Z
171: Liebster Jesus
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171: Liebster Jesus
1. 
Willst du, Herr, dein Lamm nicht leiten?
Sehr bedarf ich deiner Hut;
grün sind deine Himmelsweiden,
deine Hürden sanft und gut.
Liebster Jesus, liebster Jesus,
für mich floß dein teures Blut.
2. 
Sei ein Freund mir hier auf Erden,
schütze mich, ich bin dein Knecht;
führe deine Lämmerherden,
hilf den Irrenden zurecht!
Liebster Jesus, liebster Jesus,
deine Lieb’ ist treu und echt!
3. 
Gnädig läßt du dich bewegen,
wenn auch voller Sünd’ ich bin,
kommst mit Liebe mir entgegen,
voll Erbarmen ist dein Sinn.
Liebster Jesus, liebster Jesus,
zieh mich frühe zu dir hin!
4. 
Wollest recht mein Herze neigen,
daß ich achte dein Gebot,
laß mein Leben Liebe zeigen–
deiner gleich– in Freud und Not!
Liebster Jesus, liebster Jesus,
leite mich bis in den Tod!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093255Z 20150730T093255Z
172: Vater, führe mich
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172: Vater, führe mich
1. 
Gott, Vater, führe mich mit heil’ger Hand,
bis an mein Ende laß mich halten stand!
Ich bin ein Pilger hier in fremdem Land
und brauch’ die Führung deiner heil’gen Hand.
Refrain
O Gott, halt mich an deiner Seit’!
Gib meiner Seele deine Seligkeit!
Wenn du mir nahe bist,
mein Herze fröhlich ist,
und Furcht und Satanslist
muß dann von mir fliehn.
2. 
Wenn Leid und Kummer dunkeln meinen Weg,
wenn Furcht und Zweifel sperren mir den Steg,
weiß ich, in Liebe hast du es geplant:
Zeig mir die Führung deiner heil’gen Hand!
3. 
Vater, führ du mich! Ist mein Glaube klein,
kommt Satans Macht und will beherrschend sein.
Hilf mir zu kämpfen, überwinden hier,
nimm meine Hand, o Vater, geh mit mir!
composer→ C. Austin Miles
meter→ 10, 10, 10, 10, 8, 10, 6, 6, 6, 5
Copyright→ ©
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20150730T093254Z 20150730T093254Z
173: O Vater, sei uns gnädig
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173: O Vater, sei uns gnädig
1. 
O Vater, sei uns gnädig nun!
Wir kommen jetzt vor dich
und suchen hier in unsrer Not
dein Angesicht.
2. 
Zu dir wir flehn um deinen Geist,
der uns vertritt bei dir,
hilft uns in unsrer Schwachheit auf
und lenkt uns hier.
3. 
O Gott, erforsche uns aufs neu’,
die Sünde offenbar!
Durch Christi Blut laß rein uns sein–
versöhnt fürwahr!
4. 
Senk deine Liebe uns ins Herz,
wir harren deiner nun!
In dieser Welt leucht’ Christi Licht
durch unser Tun.
5. 
O Vater, nimm du uns doch auf!
Erkauft durch Jesu Blut
woll’n wir dir dienen ewiglich
mit frohem Mut.
meter→ 8, 6, 8, 4
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20150730T093253Z 20150730T093253Z
174: Folg du mir nach
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174: Folg du mir nach
1. 
Folg du mir nach, du bist so schwach und hilflos,
kannst keinen Schritt hier wagen ohne mich;
folg du mir nach, und dann, mein Kind auf ewig,
braucht Furcht vor Leiden nicht zu ängsten dich!
2. 
Folg du mir nach, ich zieh’ dich näher zu mir,
denn deinem Herzen möchte nah ich sein;
folg du mir nach, du möchtest anders irren,
vom graden Wege gingest du allein!
3. 
Folg du mir nach, der Weg liegt dunkel vor dir,
wenn mir dein Angesicht nicht zugewandt;
wenn Himmelslicht den finstern Pfad erhellet,
führe ich dich, mein Kind, an meiner Hand!
4. 
Folg du mir nach, und wenn am Todesjordan,
den ich für dich durchkreuzt’, du einst wirst stehn,
soll himmlisch Licht von meinem Thron dir leuchten,
durchs Schreckenstal darfst du dann furchtlos gehn!
meter→ 11, 10, 11, 10
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20150730T093252Z 20150730T093252Z
175: O Jesus, führ
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175: O Jesus, führ
1. 
O Jesus, führ, daß ich nicht irregeh’,
nimm meine Hand,
mir ist so bang, vor dir ich hilflos steh’,
nimm meine Hand!
Ich bin so schwach, geneigt zum Irregehn,
führ du mich doch und hilf mir, festzustehn!
2. 
Jesus, du liebtest einst, o lieb noch heut
und halt mich rein,
brich meinen Stolz, mein Will’ sei dir gebeugt;
denn ich bin dein!
Wenn nur mein Leben deinen Namen ehrt,
sei all mein Sein in deinem Dienst verzehrt.
3. 
Mein armes Wesen geb’ ich gänzlich dar,
ich geb’ es gern.
Du starbst für mich, verloren einst ich war,
von dir gar fern.
Ich folge dir, ob dornenvoll der Weg,
du gingst voran den schmalen Himmelssteg.
meter→ 10, 4, 10, 4, 10, 10
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20150730T093251Z 20150730T093251Z
176: Jesus überwand die Welt
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176: Jesus überwand die Welt
1. 
Jesus überwand die Welt;
lausche seinen Worten!
Täglich frei auch kannst du sein,
folgst du allerorten.
Refrain
Wandle treu Jesus nach,
trenn dich von ihm nimmer!
Liebe, stärker als der Tod,
überwindet immer.
2. 
Glaub fest an des Heilands Blut,
Wolken dann entschweben,
von der Sünde wirst du rein,
alles ist vergeben!
3. 
Gottes Lieb’ will tragen dich
durch der Trübsal Stunden;
sing ihm Lob und Preis und Dank,
der dich so gefunden!
4. 
Wache täglich im Gebet,
lies in seinem Worte!
Bleibst du treu hier, lohnt dich einst
Gott an ew’gem Orte.
meter→ 7, 6, 7, 6, 6, 6, 7, 6
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20150730T093250Z 20150730T093250Z
177: Führ mich heim
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177: Führ mich heim
1. 
Herr, zu dir will ich mich wenden,
du gingst treu den Pfad voran;
andre hier im Dunkel enden,
dein Weg gehet himmelan.
Refrain
Führ mich heim, führ mich heim;
auf dem Pfad durch Freud und Leid
führ mich ein zur Seligkeit!
2. 
O wie lieb’ ich deine Spuren
über Hügel, Berg und Tal,
durch die still verborgnen Fluren
mitten in der ird’schen Qual.
3. 
Wenn ich weit auch nicht kann schauen,
fürcht’ ich nichts, du bist bei mir,
willst mir raten, willst erbauen
durch dein Wort mich für und für.
4. 
Fest und sicher du mich leitest,
wenn die Ferne dicht verhüllt,
über mich dein Sorgen breitest,
das all meine Sehnsucht stillt!
meter→ 8, 7, 8, 7, 6, 7, 7
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20150730T093249Z 20150730T093249Z
178: Herr, mit dir
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178: Herr, mit dir
1. 
Du mein ewig treuer Jesus,
mehr als Freund und Leben mir,
durch mein ganzes Erdenleben
laß mich ziehen, Herr, mit dir!
Refrain
Herr, mit dir, nur mit dir!
Herr, mit dir, nur mit dir!
Durch mein ganzes Erdenleben
laß mich ziehen, Herr, mit dir!
2. 
Weder Ruhm noch Erdenfreuden
treiben, Herr, mich hin zu dir,
möcht’ hier willig leiden, wirken,
wenn ich nur kann ziehn mit dir!
3. 
Trag mich durch der Wogen Brausen,
durch das dunkle Tal mich führ,
und zum Tor des ew’gen Lebens
laß mich einziehn, Herr, mit dir!
meter→ 6, 6, 8, 7, 8, 7, 8, 7
meter2→ 8, 7, 8, 7, 6, 6, 8, 7
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20150730T093248Z 20150730T093248Z
179: Alles geb’ ich dir
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179: Alles geb’ ich dir
1. 
Ich folge nun im Wege meines Meisters,
mag rauh und dornig hier der Pfad auch sein,
sind wüste Strecken oft zu überwinden,
nichts soll hinfort uns scheiden,
mein Herr, ich bin dein!
Refrain
Alles geb’ ich dir,
Jesus, für und für;
du sühntest meine Schuld,
Dank, Herr, all deiner Huld!
2. 
Wo du hingehst, da folg’ ich dir, mein Heiland,
laß, wo du weilest, mich hienieden sein;
die Schmach der Deinen habe ich erwählet,
nichts soll hinfort uns scheiden,
mein Herr, ich bin dein!
3. 
Du, Gott des Himmels, wirst nun für mich kämpfen,
nichts kann mir schaden, du gedenkest mein.
Ist’s auch des Leidens viel, das meiner wartet,
nichts soll hinfort uns scheiden,
mein Herr, ich bin dein!
meter→ 11, 10, 11, 7, 5, 5, 5, 6, 6
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20150730T093247Z 20150730T093247Z
180: Vom Himmelsbrot ernähret
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180: Vom Himmelsbrot ernähret
1. 
Wenn vom Himmelsbrot ernähret,
du mit Jesus heimwärts ziehst,
schaffe, daß dein Herz bescheret
andern auch, was du genießt!
Refrain
Reiche dar aus freiem Triebe,
große Ernte bringt’s dir ein,
und in ungefärbter Liebe
weid die Schaf’ und Lämmer sein!
2. 
Sieht man an dir Geistesfrüchte,
oder trägst du Blätter nur?
Wandelst du wie er im Lichte,
zeigst du göttliche Natur?
3. 
Gib du und man wird dir geben;
prüfe dies und du wirst sehn:
Gott wird segnen dein Bestreben,
fest in Not auch bei dir stehn!
4. 
Gib dein Leben als ein Opfer,
Gott zu dienen, sei bereit,
und verkläre deinen Schöpfer
durch dein Leben allezeit!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093246Z 20150730T093246Z
181: Vater, führe du dein Kind
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181: Vater, führe du dein Kind
1. 
Vater, führe du dein Kind!
Deine Hand ist stark und lind;
meine Burg, mein Fels, mein Licht,
sei du meine Zuversicht!
Refrain
Führe, führe, führe mich durch Nacht zum Licht,
wenn auch alles wankt und bricht,
bleib du meine Zuversicht!
2. 
Bist im Kampf mein sichrer Hort
und im Sturm mein Zufluchtsort;
alles, alles bist du mir,
Vater, ich vertraue dir!
3. 
Drum, so nimm denn meine Hand,
führ mich bis ins Vaterland!
Freudig folg’ ich Schritt für Schritt,
denn mein Heiland geht ja mit.
meter→ 7, 7, 7, 7, 11, 7, 7
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20150730T093245Z 20150730T093245Z
182: Mein Heiland gab mir Freude
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182: Mein Heiland gab mir Freude
1. 
Mein Heiland gab mir Freud’ ins Herz,
lobsingen will ich allerwärts;
die Liebe sein bewegt mich neu
zu Preis und Dank für seine Treu’.
Refrain
Regier, o Herr, mein Herz allein,
du bist mein Teil und ich bin dein,
mit all den Heil’gen dort und hier
will ich dich preisen für und für.
2. 
Wenn ich auch hier ein Fremdling bin,
erfrischst du mir doch Herz und Sinn,
mein rastlos Sein fand sel’ge Ruh’;
was du mir rätst, ich willig tu.
3. 
Weil ich für deinen Weg bereit,
hilfst du mir auch in trüber Zeit;
gar fest mich deine Kraft umhüllt,
du bist mein Schirm und Schutz und Schild.
4. 
Wenn ich vollendet meinen Lauf
und jede Prüfung höret auf,
geh’ endlich ich für immer ein,
wo alle Treuen dürfen sein.
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
Copyright→ ©
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20150730T093244Z 20150730T093244Z
183: Herr, laß mich werden
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183: Herr, laß mich werden
1. 
Herr, laß mich werden gleich deinem Sohn,
du bist der Töpfer, ich bin der Ton!
Gestalte du mich nach deinem Will’n!
’s ist mein Begehren, du kannst es still’n.
2. 
Herr, laß mich werden zum Dienst bereit,
prüf und erforsch mich zu jeder Zeit!
Wie Schnee, noch weißer, wasche du mich,
wenn ich in Demut komme vor dich!
3. 
Herr, laß mich werden froh und gelind!
Müd und verwundet zu dir ich find’.
Du bist allmächtig, ich zweifle nicht,
du kannst mich heilen, führen ans Licht.
4. 
Herr, laß mich werden kindlich und rein,
über mein Leben herrsche allein!
Dein Geist erfüll’ mich, daß ich kann sehn
immer nur Jesus, mit ihm nur gehn!
composer→ Geo. C. Stebbins
meter→ 9, 9, 9, 9
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20150730T093243Z 20150730T093243Z
184: Jesus, Brunnquell.
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184: Jesus, Brunnquell.
1. 
Jesus, Brunnquell aller Freude,
nur nach dir verlangt mein Herz;
denn du stillst mein heißes Sehnen
und verbannest Furcht und Schmerz.
Kühlend bietest du mir Schatten,
bist mir Wonne, Trost und Schild,
wie erquickend deine Nähe
mit Gesang mein Herz erfüllt.
2. 
Jesus, Brunnquell aller Freude,
dich nun meine Seele liebt,
hast mein Herz für dich gewonnen,
daß gleich dir es Liebe übt.
Unter Tausenden erkoren
bist du Held, Erlöser mein!
Deine Liebe hat kein Ende,
du bist mein und ich bin dein!
3. 
Jesus, Brunnquell aller Freude,
nichts ist deiner Liebe gleich;
ewig währet deine Gnade,
macht mich Armen froh und reich!
Wirst mich nun vor Sünd’ beschützen,
daß mein Fuß sich nicht verirrt,
darf in Herrlichkeit dich sehen,
wenn der Schatten weichen wird!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093242Z 20150730T093242Z
185: Gesegnete Stunden
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185: Gesegnete Stunden
1. 
Herrlich gesegnete Stunden
Jesus, der Heiland, uns schenkt,
wenn aus der Quelle des Segens
neu unsre Seele er tränkt.
Refrain
Stets uns der Heiland begleitet
als unsre Sonne und Freud’,
spannt einen himmlischen Bogen
über den Kampf und das Leid.
2. 
Herrlich gesegnete Stunden
sind mir die Zeiten mit ihm,
wenn ich des Abends im stillen
lausche dem Klang seiner Stimm’.
3. 
Warum denn soll ich ermüden,
blicken beim Pilgern gar trüb?
Kann mich auf ihn ja verlassen,
glauben der Macht seiner Lieb’.
4. 
Wenn auch durch Dunkel und Schatten
freudlos mein Himmel oft scheint,
segnen doch reich mich die Zeiten,
die ich mit Jesus vereint.
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093241Z 20150730T093241Z
186: Ewige Sonne
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186: Ewige Sonne
1. 
’s ist ein Leuchten tief im Herzen mein,
schöner als der Sonne Pracht,
heller als des Morgensternes Schein;
der Heiland hat’s gebracht.
Refrain
Ew’ge Sonne, heil’ge Sonne,
unter dir fließt Not und Qual dahin!
Wenn mir des Heilands Antlitz strahlt,
hab’ ich Sonn’ in Herz und Sinn.
2. 
’s klingt Musik gar tief im Herzen mein,
für den treuen Herrn ein Lied;
kann’s nicht singen, doch lauscht Jesus fein,
wie’s all mein Sein durchzieht.
3. 
Frühling wurd’ es tief im Herzen mein,
Christi Liebe in mir glüht,
seine Friedenstaube zog hinein,
die Gnadenblume blüht.
4. 
Sel’ges Glück wohnt tief im Herzen mein,
ew’ge Hoffnung, Dankbarkeit
für den Segen, der hier mein soll sein
und auch für alle Zeit.
meter→ 9, 7, 9, 6, 8, 9, 8, 7
Copyright→ ©
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20150730T093240Z 20150730T093240Z
187: Weil ich Gottes Kind bin
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187: Weil ich Gottes Kind bin
1. 
Weil ich Gottes Kind nun bin,
steht nach ihm mein Herz und Sinn.
Christ erlöst’ mich durch sein Blut,
sühnte meiner Sünden Flut,
rief mich, drum sei allezeit
dir, Herr, all mein Sein geweiht.
2. 
Füll mit deinem Geiste mich,
meine Seel’ erhebe dich!
Reiche Gnade schenke mir,
daß ich ganz gehöre dir!
Herr, bewahr Geist, Seel’ und Leib,
daß ich treu in dir verbleib’!
3. 
Hilf mir, Herr, zu sterben nun,
frei zu sein vom eignen Tun!
Fleischeslust will ich entfliehn,
ihr die Herrschaft ganz entziehn!
Gott der Lieb’ und Heiligkeit,
mach mein Herz für dich bereit!
4. 
Hilf zu hören mir hinfort
nur auf dein erquickend Wort!
Eignen Willen ganz zerbrich,
daß doch jetzt und ewiglich
nur der deine dort wie hier
wirke allezeit in mir!
5. 
Laß, im Kleid der Demut rein,
nun mein alles in dir sein!
Wachstum in mein Leben gib,
töte alle Eigenlieb’!
Was du anfingst, segne reich,
und mach deinem Sohn mich gleich!
meter→ 7, 7, 7, 7, 7, 7
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20150730T093239Z 20150730T093239Z
188: Sein Antlitz bringt Frieden
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188: Sein Antlitz bringt Frieden
1. 
Wie wert ist der Name des Heilands für mich.
Kein andrer gibt Freude so tief innerlich.
Gar innig berührt mich der Klang seiner Stimm’,
sie stillt alle Stürme und heiligt den Sinn.
Refrain
Sein Antlitz bringt Frieden, wo immer ich steh’,
sein Wink sorgt so sanft, daß nicht irre ich geh’.
Die Liebe sein weckt sichre Hoffnung in mir,
o sei doch mein Leben ein Danken dafür!
2. 
Als hilflos ich war, übersah er mich nicht,
er kannte mein Leiden, mein Suchen nach Licht;
den Trübsinn durchbrach seine Lieb’ hell und klar,
wie lieblich und zart seine Hand für mich war!
3. 
Als Jesus sein Leben dahingab der Welt,
als scheinlos die Sonne, das Himmelsgezelt,
da wußt’ er, nicht Gold war der Preis, doch sein Blut;
für uns bot er’s dar. O wie ist er so gut!
4. 
Wie wenig noch kenn’ ich die Tiefen der Lieb’,
die erdenwärts Jesus vom Himmelreich trieb,
doch froh will ich sein, hoffnungsvoll alle Tag’
und Jesus verklären, was kommen auch mag.
meter→ 11, 11, 11, 11, 11, 11, 11, 11
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20150730T093238Z 20150730T093238Z
189: Jesus führt mich Nacht und Tag
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189: Jesus führt mich Nacht und Tag
1. 
Jesus führt mich Nacht und Tag,
was sich auch begeben mag;
ganz vertrau’ ich seiner Huld,
will mich fassen in Geduld.
2. 
Jesus führt den Kampf zu End’,
wenn ich matt an ihn mich wend’,
gibt in Dunkelheit mir Licht,
das die Nacht und Not durchbricht.
3. 
In Versuchung schenkt er Gnad’,
hilft getreu mit seinem Rat,
nährt mich mit dem Lebensbrot,
das sein Wort von Anfang bot.
4. 
Wenn mein Fuß so wegemüd,
durstig meine Seele glüht,
springt aus hartem Felsgestein
Gottes Quelle, klar und rein.
5. 
Leicht darf ich im ew’gen Kleid
einst entfliehn in sel’ge Zeit,
schaun lobpreisend froh zurück:
„Jesus führt zum ew’gen Glück!“
meter→ 7, 7, 7, 7
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20150730T093237Z 20150730T093237Z
190: Mögen auch Stürme drohen
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190: Mögen auch Stürme drohen
1. 
Mein Herz ist beglückt, wenn den Weg ich hier geh’,
wo Liebe mir strahlt, daß den Pfad ich seh’.
Durch Gnade und Wahrheit ward Freude entfacht,
ob rauh auch die Winde in finstrer Nacht.
Refrain
Mögen auch Stürme oft drohend sein,
strahlt mir in Liebe das Antlitz dein.
Du leitest mich recht, und ich folge dir gern;
denn du bist mein Freund, meines Lebens Stern.
2. 
In Schmerz und in Liebe erschlossest du schon
den Weg mir, der führet zum Himmelsthron.
So quillt nun in mir auch die Lieb’ echt und rein,
zeigt klar durch den Sturm mir das Ziel allein.
3. 
Ich weiß wohl, wie sehr noch dein Herz um mich bangt,
wenn oftmals mein Fuß auf dem Wege wankt,
um mich, der selbstsicher, doch ohne den Herrn,
durch Stürme einst irrte, von Demut fern.
meter→ 11, 10, 11, 10, 9, 9, 11, 10
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20150730T093236Z 20150730T093236Z
191: In meiner Not
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191: In meiner Not
1. 
In meiner Not, Herr, such’ ich dich,
um deine Kraft ich fleh’.
Für diesen Tag schick Hilfe mir,
daß treu ich mit dir geh’!
2. 
Und weist das Los mir zu ein Teil,
das nicht nach meinem Sinn:
Zeig mir, daß deinen Will’n zu tun,
bringt immer nur Gewinn!
3. 
Herr, schenk mir deine Gegenwart,
so werd’ ich stille sein;
weht dann der Wind auch gegen mich,
ruh’ ich in dir allein!
4. 
Mögen auch dunkle Schatten fall’n
heute auf meinen Weg:
Halt fester mich an deiner Hand,
bis ich zur Ruh’ mich leg’!
meter→ 8, 6, 8, 6 (C.M.)
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20150730T093235Z 20150730T093235Z
192: Es lobe Gott mein Herz
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192: Es lobe Gott mein Herz
1. 
Es lobe Gott mein Herz,
und was ich bin, stimm’ ein
zum Lob des Namens meines Herrn;
er läßt mich nicht allein.
Es lob’ den Herrn mein Herz!
Barmherzigkeit so treu
hab’ ich erfahren ohne Maß
vom Himmel immer neu.
2. 
Nur er vergibt die Schuld,
nur er macht Krankes heil,
nur er kann lindern jeden Schmerz
und segnet alleweil.
Er stillt des Armen Not;
aus Leid folgt Ruh’ und Sicht;
dem Unterdrückten schafft er Recht,
den Stolzen trifft Gericht.
3. 
Gott zürnt nicht immerfort,
doch wenn er uns erzieht,
straft er uns linder, als die Schuld
verdient und er es sieht.
Wie sich der Himmel wölbt
hoch über Land und Meer,
so weit die Gnade übertrifft
der Menschen höchste Lehr’.
4. 
Des Herren Mitleid gilt
dem, der von Sünd’ sich trennt,
und gleicht der Eltern Mitgefühl–
er mein Gemächte kennt:
Das Leben ist wie Gras,
ja gleich des Grases Blum’;
denn wenn ein scharfer Wind durchweht,
vergessen ist der Ruhm.
meter→ 6, 6, 8, 6, 6, 6, 8, 6 (S.M.D.)
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20150730T093234Z 20150730T093234Z
193: Zu deiner Ruhe fand ich
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193: Zu deiner Ruhe fand ich
1. 
Zu deiner Ruhe fand ich hin
und preise dich, mein Hort;
nun ich an ew’ger Quelle bin,
treibt nichts von hier mich fort.
Dein schwach Gefäß füll du nun, Herr,
ganz wie du willst und wann!
Die Welt wollt’ stillen mein Begehr,
doch niemals sie es kann.
2. 
Mich dürstet nach dem Segenstrunk,
der frisch hervor hier quillt;
er hält die Seele ewig jung,
zeigt mir, wie du gewillt.
Ein neuer Sang kam in mein Herz
von sanfter Melodie;
du wandeltest, Herr, meinen Schmerz
in sel’ge Harmonie.
3. 
Du gibst die Kraft, die standhaft macht,
selbst in der größten Not;
die Furcht, die mich zu dir gebracht,
erfüll’ mich stets, o Gott.
Ein schönes Erbteil wurde mir,
wenn ich’s auch noch nicht sah,
der einst für mich geblutet hier,
bewahrt’s getreulich ja.
4. 
Drum ruht mein Herz ganz sorglos nun
in deiner Vaterhand,
liebt einzig nur der Frommen Tun
auf diesem Erdenland.
„Du bist mein Teil!“ Gar hell erkling’s
in alle Welt hinaus!
Ein tausendfaches Amen rings
ertön’ und kling’ nie aus!
meter→ 8, 6, 8, 6, 8, 6, 8, 6 (C.M.D.)
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20150730T093233Z 20150730T093233Z
194: Züchtigung dünkt uns nicht Freude
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194: Züchtigung dünkt uns nicht Freude
1. 
Züchtigung dünkt uns nicht Freude,
sondern Traurigkeit zu sein;
doch danach wird sie erwirken
Frucht: gerecht, friedsam und rein.
Refrain
Hebt empor die läß’gen Hände,
richtet auf die müden Knie,
lernt gewisse Schritte tun,
lernt gewisse Schritte tun!
Jaget nach dem Frieden nun,
jaget nach dem Frieden nun!
2. 
Es ist hier ein köstlich Ding,
daß das Herz werd’ stark und fest
und sich von dem Rat der vielen
Stimmen nicht verleiten läßt.
3. 
Uns verbleibt hier keine Stadt,
die zukünft’ge suchen wir.
Reichet dar die Frucht der Lippen,
seinen Namen lobet hier!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 8, 7, 7, 7, 7
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20150730T093232Z 20150730T093232Z
195: Gib du den Frieden
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195: Gib du den Frieden
1. 
O Gott, gib du den Frieden dein
tief in mein wundes Herz;
vom eitlen Ich laß ganz es sein
gereinigt allerwärts!
2. 
Mein grausam Selbst, es ist so wild
und drängt sich immerzu
vor meines Heilands edles Bild
und läßt mir keine Ruh’.
3. 
Es nimmt so viele Formen an,
gar listig, klug und fein,
als wäre es nicht gut getan,
geborgen– still zu sein.
4. 
Schenk ew’ge Ruh’, die der nur kennt,
der von der Sünd’ ist frei;
gib, daß dein heil’ges Regiment
um mich und in mir sei!
5. 
In deine Hand leg’ ich mich hin,
mein Tagwerk ist getan;
o Gott, sorg du nach deinem Sinn,
nach deinem Wunderplan!
6. 
Geh mit mir durch dies Erdenrund,
bis ich im Morgenrot–
dir ähnlich– einst zu heil’ger Stund’
erwach’ aus Not und Tod!
meter→ 8, 6, 8, 6 (C.M.)
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20150730T093231Z 20150730T093231Z
196: Ich helfe dir
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196: Ich helfe dir
1. 
Du, Vater, bist mein höchstes Gut,
mein Schutz, mein Licht.
Du schenkst mir Kraft und neuen Mut,
wenn manches bricht.
Ist’s einsam grad, wo ich muß stehn,
sprichst du zu mir:
„In Lieb’ hab’ ich dir’s ausersehn,
ich helfe dir!“
2. 
Mein Herz geb’ ich dir willig hin
nach Jesu Wort.
Sein Lieben, Opfern, Geist und Sinn
leb’ in mir fort!
Kämpft gegen mich Fleisch, Teufel, Welt,
sprichst du zu mir:
„Wer überwindet, mir gefällt–
ich helfe dir!“
3. 
Ich seh’ den Hohenpriester dein,
den lieben Sohn.
Er tritt vor dir auch für mich ein
an deinem Thron;
drum streb’ zum ew’gen Ziel ich hin–
mein Sehnen hier!
Du sprichst, wenn ich trotz Kampf treu bin:
„Du siegst mit mir!“
meter→ 8, 4, 8, 4, 8, 4, 8, 4
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20150730T093230Z 20150730T093230Z
197: Die Wahrheit, Gottes Wesen
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197: Die Wahrheit, Gottes Wesen
1. 
Die Wahrheit, Gottes Wesen,
erfaßt mich mehr und mehr;
in Jesu Weg zu wandeln,
von Herzen ich begehr’.
Ob mancher ihn verachtet,
ich habe ihn sehr gern;
denn nur gesalbte Augen
sehn ihn, den Herrn.
2. 
Ich fand den Weg des Lebens
in Jesu Lebenslauf;
mag man mich deshalb meiden,
doch mich hält es nicht auf.
Er zeugt von Gottes Wahrheit,
von Gottes Weg und Reich;
ihm möcht’ ich freudig folgen–
und das sogleich.
3. 
Was war’s, daß er mich suchte
und kehrte bei mir ein?
Von Sünde und Verwirrung
wollt’ Jesus mich befrein.
Was ich bekam war Leben,
als ich mich ihm ergab;
nun ziehe ich mit Jesus
bis hin zum Grab.
4. 
Als guter Hirt mich Jesus
zur grünen Weide führt,
die Stimme jetzt mich tröstet,
wenn er mein Zagen spürt.
Ich möcht’ ihm näher folgen,
nicht folgen nur von fern.
Wie könnte ich verlassen
ihn meinen Herrn!
meter→ 7, 6, 8, 6, 8, 6, 7, 5
meter2→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 4
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20150730T093229Z 20150730T093229Z
198: Gott ist bei uns
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198: Gott ist bei uns
1. 
Stets auf Jesus hinzuschauen,
muntert auf, begeistert neu,
auf den Fels reizt es, zu bauen,
läßt uns wandeln ohne Reu’.
Lasset uns auf ihn nur sehn,
dies befähigt, festzustehn!
Refrain
Gott ist bei uns, er will führ’n
auf die Auen grün und frisch,
wo wir seine Gnad’ verspür’n,
laben uns an seinem Tisch.
2. 
Gott hat Freud’ an unserm Leben,
streben wir, ihm nah zu sein.
Christ der Weinstock, wir die Reben,
du sein Schatz– er König dein!
Laßt uns wandeln rein und treu,
daß sein Segen für uns sei!
3. 
Mühen wir uns stets begehrlich,
zu erringen Gottes Gnad’,
treibt uns vorwärts unaufhörlich
seine Liebe auf dem Pfad;
Gott den Frieden in uns mehrt,
hält uns seines Namens wert.
meter→ 8, 7, 8, 7, 7, 7, 7, 7, 7, 7
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20150730T093228Z 20150730T093228Z
199: Laßt mich gehn
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199: Laßt mich gehn
1. 
Laßt mich gehn, laßt mich gehn!
Seit ich Jesus hier gesehn,
kennt mein Sein nur ein Verlangen:
Nur an Jesus will ich hangen,
seinen schmalen Weg hier gehn.
2. 
Strahlend Licht, strahlend Licht
ird’sche Nacht und Not durchbricht;
alles Suchen hat ein Ende,
ganz zu Jesus ich mich wende,
lieb’ allein sein sanft Gericht.
3. 
Ewigkeit, Ewigkeit
reicht er dar in ird’scher Zeit;
freudig will ich alles lassen,
ew’ge Wonnen nur erfassen;
sei’s in Freud’, in Kampf, in Leid.
4. 
O wie schön, o wie schön,
Jesus führt auf weite Höh’n:
will das Reich den Seinen geben,
die in Wahrheit für ihn leben,
bis einst Gott sie ewig krön’.
meter→ 6, 7, 8, 8, 7
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20150730T093227Z 20150730T093227Z
200: In Jesus find’ ich alles nun
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200: In Jesus find’ ich alles nun
1. 
In Jesus find’ ich alles nun;
zufrieden meine Seele ruht,
mein müdes Herze fand nach Haus,
wo’s freudig Gottes Willen tut.
Drum, meine Seel’, sing Lobgesang,
mein Geist, gefangen einst, ist frei!
Auf Jesu Wort folg’ ich getrost,
daß ich hinfort sein Eigen sei.
Refrain
Gemeinschaft, über alles wert,
o Liebe– ohnegleichen– rein!
Die Seele hat, was sie begehrt:
Der teure Jesus ist nun mein!
2. 
Durch Liebe überwand er mich,
vergab mir Sünd’ und Eigenwill’.
Geschützt vor Satans Feuerpfeil
bin ich bei ihm geborgen, still.
Ich hör’ sein Wort so freundlich, sacht,
sein Antlitz strahlt voll Güte rein,
und die Berührung seiner Hand
versichert mir: Er ist nun mein!
3. 
Ich folge nun dem Heiland nach,
beglückt vom Weg zum Ziele hin,
bis ich in ihm vollendet ganz
ihm gleichgestaltet einstmals bin.
Des Lebens kurze Zeit verrinnt,
und schließlich darf am Ziel ich stehn;
welch Wonne dann, sein Angesicht
für alle Ewigkeit zu sehn!
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8
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20150730T093226Z 20150730T093226Z
201: Wenn ich gedenke dein
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201: Wenn ich gedenke dein
1. 
Mein Herr, wenn ich gedenke dein,
weht’s lind durch meine Brust,
noch sel’ger ist’s: dein Antlitz rein
zu schaun in stiller Lust.
2. 
Es sagt kein Klang so hehr und hoch,
ersinnt kein Herz, kein Geist
den Namen eines edlern noch,
als der da Christus heißt.
3. 
Du, der Betrübten Hoffnung hier,
der Schwachen Trost und Mut,
hilfst Strauchelnden hier für und für,
kennst Suchende so gut.
4. 
Und die, die fanden, stehn voll Wonn’,
die keine Zung’ beschreibt,
nur dem strahlt deiner Liebe Sonn’,
der ganz in dir verbleibt.
5. 
O daß wir treuer noch fortan
stets säh’n auf deinen Plan;
hilf Stuf’ um Stuf’ uns himmelan,
wie andern du getan!
meter→ 8, 6, 8, 6 (C.M.)
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20150730T093225Z 20150730T093225Z
202: Meinem Schöpfer vertraue ich
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202: Meinem Schöpfer vertraue ich
1. 
Gott, meinem Schöpfer, vertrau’ ich mich an;
er führt durch Dunkel den Weg himmelan.
Gott weist mich aufwärts aus Dingen– so klein;
gern folg’ ich ihm auf die Höh’n, klar und rein!
2. 
Gott, meinem Schöpfer, gehört meine Zeit,
er lieh sie mir nur als Stück Ewigkeit.
Ich soll sie füllen– wie einstmals der Herr–,
soll sie gebrauchen zu Gottes Ehr’.
3. 
Läßt einst mein Schöpfer die Welt untergehn,
werden die Treuen zur Rechten ihm stehn.
Ernst ruft und liebend die Stimme mir zu:
„Freund, bleibe fest, bald winkt Frieden und Ruh’!“
meter→ 10, 10, 10, 10
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20150730T093224Z 20150730T093224Z
203: Nun gingst du übers Herze mein
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203: Nun gingst du übers Herze mein
1. 
Nun gingst du übers Herze mein
und pflügtest neu,
damit das tief verborgne Sein
mehr sichtbar sei;
und was am Tag sich breitgemacht,
lieg’ still gebannt.
Wie gut und klug, o Herr, und sacht
wirkt deine Hand!
2. 
Noch liegt dein Acker weh und wund,
gar sturmzerweht,
ihm ist, wie wenn durchs weite Rund
ein Bangen geht.
Du grubest Dingen still ein Grab–
sie sind dahin–,
daß Früchte mehr dein Acker hab’
und mehr Gewinn.
3. 
Du mengtest sorgend grob und fein
mit weisem Blick;
und wo dich störte noch ein Stein,
gingst du zurück
und hobst ihn auf und trugst ihn weit
zum Feld hinaus.
Auch mancher Wurzel alter Zeit
halfst du heraus.
4. 
O Gott, wie warm wird jede Tat
durch deinen Will’n;
sie kann trotz aller Tränensaat
mit Trost mich füll’n;
gebrochen sei in Wahrheit nun
mein eigen Ich;
wo andre mit dir Taten tun,
da führe mich!
meter→ 8, 4, 8, 4, 8, 4, 8, 4
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20150730T093223Z 20150730T093223Z
204: Bei Jesus bleiben
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204: Bei Jesus bleiben
1. 
Bei dir, Jesus, will ich bleiben,
stets in deinem Dienste stehn;
nichts soll mich von dir vertreiben,
will auf deinem Wege gehn!
Du bist meines Lebens Leben,
meiner Seele Trieb und Kraft,
gleich dem Weinstock, der den Reben
zuströmt Kraft und Lebenssaft.
2. 
Könnt’ ich’s irgend besser haben
als bei dir, der allezeit
so viel tausend Gnadengaben
für mich Armen hat bereit?
Könnt’ ich je getroster werden
als bei dir, Herr Jesus Christ,
dem im Himmel und auf Erden
alle Macht gegeben ist?
3. 
Wo ist solch ein Herr zu finden,
der, was Jesus tat, mir tut;
mich erkauft’ von Tod und Sünden
mit dem eignen teuren Blut?
Froh ihn alle Engel loben,
der sein Leben für uns gab.
Sollt’ ich ihm nicht Treu’ geloben,
Treue bis in Tod und Grab?
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093222Z 20150730T093222Z
205: Wir suchen Jesus
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205: Wir suchen Jesus
1. 
Wir suchen Jesus! Höher ziehn die Schatten
an unserm kleinen Horizonte hier.
Wann kommst du, Jesus, laß uns nicht ermatten!
Wir warten treu, wir sehnen uns nach dir!
2. 
Wir suchen Jesus! Fels der Ewigkeiten,
auf den die Gnade unsern Fuß gestellt;
nicht Tod, nicht Leben, keine Not der Zeiten
kann uns erschüttern von dem Grund, der hält.
3. 
Wir suchen Jesus! Alles Licht erbleichet,
das unsre Freude einstmals konnt’ erhöhn;
was sonst auf Erden wert uns war, entweichet,
wir trauern nicht: wir möchten dich nur sehn!
4. 
Wo find’ ich Jesus? Vor der ernsten Frage
weicht jede andre jetzt zurück so weit.
Wann find’ ich Jesus? Sei’s bei Nacht, bei Tage,
doch: „Zeig dich uns in deiner Herrlichkeit!“
meter→ 11, 10, 11, 10
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20150730T093221Z 20150730T093221Z
206: Komm, mein Gott
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206: Komm, mein Gott
1. 
Gott, mein Gott, mein wahres Leben,
dir will leben ich allein,
ohne alles Widerstreben
ganz dir überlassen sein.
Nein, auf mich will ich nicht schauen,
völlig geb’ ich mich nun dran,
dir nur will ich ganz vertrauen,
lieben dich, soviel ich kann.
Refrain
Komm, mein Gott, und lehr mich wieder,
halt gefangen mich allein!
Gleich Maria sitz’ ich nieder,
eingekehrt, zu harren dein.
2. 
Dir, mein Gott, bin ich verschenket,
hab’ nichts mehr mit mir zu tun.
Nur wer nicht an sich hier denket,
kann als Kind still bei dir ruhn.
In mir ist kein Gut zu finden:
Ich bin nichts und will nichts sein;
Liebe selbst verzehrt die Sünden.
Gott, mein Heil bist du allein!
3. 
Ja, auf dich nur will ich sehen,
dir vertrauen, sorgen nicht;
laß es denn durch dich geschehen:
Du bist’s gar, was mir gebricht;
du, mein Ursprung und mein Ende,
meine Lust, mein Leben hier,
all mein Wesen dir zuwende,
Frieden find’ ich nur in dir.
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093220Z 20150730T093220Z
207: Sprich, Herr, wir hören
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207: Sprich, Herr, wir hören
1. 
In unsrer Not wir kommen, Herr,
sprich du zu uns, wir flehn,
laß deiner Stimme Flüstern leis
in unser Herz eingehn!
Refrain
Sprich, Herr, wir hören dich,
wenn still den schmalen Weg wir gehn;
sprich, Herr, wir hören dich,
lenk unser Herz, wir flehn!
2. 
Wenn selbst wir tun, so fehlen wir,
beug du uns, Herr, wir flehn,
du gibst allein zum Siege Kraft,
hilf uns, o Herr, bestehn!
3. 
Geführt von dir, fliehn wir die Sünd’,
leit du uns, Herr, wir flehn,
zeig uns den Weg, erklär dein Wort,
wir woll’n dir unterstehn!
4. 
Nimm du uns, Herr, zu deinem Werk,
gebrauch uns, Herr, wir flehn!
Wir wissen, als dein Werkzeug nur
magst willig du uns sehn!
meter→ 8, 6, 8, 6, 6, 8, 6, 6
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20150730T093219Z 20150730T093219Z
208: Laß es möglich sein
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208: Laß es möglich sein
1. 
Wenn’s andre auch nicht möglich finden,
in mir doch laß es möglich sein,
daß ich auch an dem trübsten Morgen
zuerst blick’ in dein Reich hinein!
Du, Herr, besänftigst alles Denken
und legst mein Planen still beiseit’;
willst mich in beßre Richtung lenken,
mir zeigen meine Dürftigkeit.
2. 
Läßt mich das helle Feuer sehen,
das einer angezündet hat,
hilfst mir, mein Lichtlein neu entflammen
im Erdenschein– so fahl und matt;
vielleicht erblickt’s ein müder Wandrer,
der ganz die Richtung hier verlor
und der geirrt so manche Zeiten,
weil niemand seinen Weg beschwor.
3. 
Und tropfen wohl auch kleine Tränen,
wenn’s Ich im Licht herniederbrennt,
trotz seltner, schöner Erdendinge
mein Woll’n nur deine Wahrheit kennt.
Mond, Sonne und die hellen Sterne
schufst du für diese ird’sche Zeit–
mein zages, scheues Lebenskerzlein
für deine schöne Ewigkeit.
meter→ 9, 8, 9, 8, 9, 8, 9, 8
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20150730T093218Z 20150730T093218Z
209: Meister, sprich
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209: Meister, sprich
1. 
Meister, sprich, dein Diener höret,
wartet auf dein gnädig Wort!
Meister, meine Seele schmachtet,
dich zu hören immerfort.
Herr, ich neige mich vor dir;
was hast du zu sagen mir?
2. 
Meister, nenne mich bei Namen,
daß ich weiß, es gilt für mich;
sprich, daß ich mit Herz und Seele
folg’ dir jetzt und ewiglich,
wo im Felsenschatten führt
seine Herd’ der treue Hirt!
3. 
Meister, sprich, laß mich Geringen
ungestärkt nicht von dir gehn,
Meister, sprich und laß gelingen,
worum Herz und Seele flehn!
Du verstehst die inn’re Not,
sprich zu mir, mein Herr und Gott!
4. 
Meister, sprich, mach mich behende,
daß ich, wenn ich dich gehört,
auch gehorche bis ans Ende,
folge, wie dein Wort mich lehrt;
Herr, ich beuge mich vor dir,
Meister, sprich, o sprich zu mir!
meter→ 8, 7, 8, 7, 7, 7
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20150730T093217Z 20150730T093217Z
210: Ich höre Jesu Ruf
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210: Ich höre Jesu Ruf
1. 
Ich höre Jesu Ruf: „Folg mir
den Pfad, den ich gewandelt hier!“
Mich treibt, zu folgen ihm allein,
der mir der treuste Freund will sein.
Refrain
Er ruft mir zu, er ruft mir zu:
„In mir nur hat dein Herze Ruh’!“
Ich eile fort, denn Gottes Wort
ist stets mein Fels und sichrer Hort.
2. 
Ich fürchte nicht den Hohn der Welt,
weil Jesu Licht mein Herz erhellt.
In Hoffnung will ich heimwärts ziehn,
denn Ruhe kommt nach Kampf und Müh’n.
3. 
Wenn ich auf Jesu Opfer seh’,
mit Herz und Seel’ ich Gott anfleh’:
„Erhalt mich willig, freudig, frei,
daß ich für dich ein Opfer sei!“
4. 
Obgleich mir Welt und Satans Macht
mag widerstehen Tag und Nacht,
weiß ich, mein Vater sorgt für mich,
sein Wort ist unveränderlich.
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
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20150730T093216Z 20150730T093216Z
211: Rede, liebster Herr
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211: Rede, liebster Herr
1. 
Rede, liebster Herr, ich hör’,
was ich wissen soll, mich lehr!
Fremdes sei mir unbewußt;
du stillst ganz die Wissenslust.
2. 
Lehr mich alles in dir sehn,
Gut und Bös’ nach dir verstehn,
daß Vernunft und Eigenlieb’
machen nie dein Lehren trüb!
3. 
Laß mich täglich werden klein,
stiller, kindlicher und rein,
nie aus deiner Schule gehn,
such mich, wo es möcht’ geschehn!
4. 
Dir ich ganz mich untergeb’,
gern nach deinen Lehren leb’;
denn du tust selbst dein Geheiß,
und dein Wort ist Seelenspeis’.
meter→ 7, 7, 7, 7
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20150730T093215Z 20150730T093215Z
212: Mein Gott, mach mich stille
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212: Mein Gott, mach mich stille
1. 
Du, mein Gott, mach ganz mich stille!
Ringsum schall’n der Stimmen viel!
Zeig mir klar, was hier dein Wille;
richte meinen Blick aufs Ziel!
Lenke du, Herr, die Gedanken,
sie fliehn oft vom Besten hier;
du verstehst mein inn’res Schwanken,
sei doch Rat, Erlösung mir!
2. 
Herr, die Seel’ trägt manche Wunde,
’s geht, wie sie es nicht gedacht!
Was entflieht dem eignen Munde,
auch mich oftmals traurig macht.
Herr, entreiß mich nicht’gem Streben,
immer spannt es fest mich ein!
Du kannst neue Kraft mir geben,
willst mir Rat, Erlösung sein.
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093214Z 20150730T093214Z
213: Jesus nur kann erretten
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213: Jesus nur kann erretten
1. 
Wo soll ich Zuflucht finden,
wohin vor Sturm entfliehn,
wie Angst und Not entrinnen,
wohin ohn’ Fürchten ziehn?
Refrain
Jesus nur kann erretten,
mein Herz mit Freud’ erfüll’n;
trotz Not und Weltgetümmel
ganz meine Seele still’n.
2. 
„So komm, o komm noch heute!“
ruft er mir freundlich zu,
„von meinem Arm beschützet,
findest du Trost und Ruh’!“
3. 
Wenn ich so matt und müde,
zieht er mich hin zu sich;
wie sanft ist seine Stimme:
„Wirf deine Sorg’ auf mich!“
4. 
So will ich heimwärts ziehen,
folgen hier bis ans Grab
ihm, den ich nicht gesehen
und doch geliebet hab’.
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
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20150730T093213Z 20150730T093213Z
214: Die sanfte Stimme Jesu
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214: Die sanfte Stimme Jesu
1. 
Die sanfte Stimme Jesu
spricht zu dem Herzen mein:
„So du in mir verbleibest,
wirst du stets fruchtbar sein!“
O Stimme, ernst und rührend,
o Worte, heilig mir,
die mich zur Antwort dringen:
Herr, ich verbleib’ in dir!
Refrain
Ich hör’ trotz Weltgetümmel
die Stimme sanft und still,
und ihr will ich gehorchen,
führt’s auch durch Tränen viel.
2. 
Die sanfte Stimme Jesu
spricht zu dem Herzen mein:
„Sei eifrig, mir zu dienen,
ich gab mein Leben drein!“
O laß mich, Herr, beim Dienen
nie klagen über Last,
da du mich ja berufen
und auserwählet hast!
3. 
Die sanfte Stimme Jesu
spricht zu dem Herzen mein:
„Folg mir auf meinem Wege,
der führt zum Himmel ein!“
Nun will ich Gott gehorchen
als treu ergebner Knecht
und freudig Jesus folgen,
denn wie er führt ist’s recht.
4. 
Die sanfte Stimme Jesu
spricht zu dem Herzen mein:
„Erdulde wachend, betend
Not, Trübsal, Kreuz und Pein!“
Drum herzlich mich verlanget,
dein Antlitz, Herr, zu sehn,
das Kraft mir gibt und Gnade,
gestärkt den Weg zu gehn.
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
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20150730T093212Z 20150730T093212Z
215: Lehre mich glauben, Herr
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215: Lehre mich glauben, Herr
1. 
Lehre mich glauben, Herr,
lehre mich flehn;
kindlich, vertrauensvoll
lehre mich flehn!
Segne, o Herr, dein Kind,
daß es, von Lieb’ entzünd’t,
Seelen für dich gewinnt;
lehre mich flehn!
2. 
Lehre mich glauben, Herr,
lehre mich flehn;
zeig mir der Seele Wert,
lehre mich flehn!
Tief in mein Herze gib
Weisheit und Kraft und Lieb’;
in deines Geistes Trieb
lehre mich flehn!
3. 
Lehre mich glauben, Herr,
lehre mich flehn;
eilend die Zeit vergeht,
lehre mich flehn!
Sieh meine Schwachheit an,
nimm mir des Kleinmuts Bann,
daß ich stets siegen kann;
lehre mich flehn!
meter→ 6, 4, 6, 4, 6, 6, 6, 4
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20150730T093211Z 20150730T093211Z
216: Mehre uns den Glauben
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216: Mehre uns den Glauben
1. 
O mehre uns den Glauben, Herr,
des Zweifels Bande löse nun;
schenk uns den Blick, um klar zu sehn
den Segen in all deinem Tun!
2. 
O mehre uns den Glauben, Herr,
wenn Satans Heer die Seel’ umringt;
den Schild des Glaubens reiche dar,
daß uns ohn’ Furcht der Sieg gelingt!
3. 
O mehre uns den Glauben, Herr!
Wenn wir uns mühn, doch Frucht nicht sehn
und unser Herz entmutigt ist,
dann laß dein Führen uns verstehn!
4. 
O mehre uns den Glauben, Herr!
Verlust und Sorge uns beschwert.
Du kannst die Wunden heilen, Herr,
du guter Hirte deiner Herd’.
5. 
O mehre uns den Glauben, Herr,
wenn Nacht, wenn Tod uns zu dir lenkt!
Verleih uns Glauben, um zu sehn,
daß Golgatha uns Hoffnung schenkt!
meter→ 8, 8, 8, 8 (L.M.)
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20150730T093210Z 20150730T093210Z
217: Der Harnisch Gottes
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217: Der Harnisch Gottes
1. 
Wie andre in dem Kampf gekämpft,
getreu im Lauf sich Sieg verschafft
und aller Feinde Macht gedämpft,
so kannst auch du durch Gottes Kraft!
Refrain
Der Harnisch Gottes ist bewährt,
zum Kampf mit Wahrheit dich umfaß;
nimm Helm und Panzer, Schild und Schwert
und bete ohne Unterlaß!
2. 
Durch Hoffnung schöpft man frischen Mut,
durch Glauben man den Sieg gewinnt;
so widerstehe bis aufs Blut
im Kampfe wider alle Sünd’!
3. 
Den Harnisch laß nicht unversucht!
Die Treuen fanden ihn bewährt
und schlugen ihren Feind zur Flucht
und haben Gott dabei geehrt.
4. 
Welt, Fleisch und Teufel sind dir feind,
drum sei zum Widerstand bereit,
erwähle Jesus dir zum Freund
und Gott, den Herrn, den Held im Streit!
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
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20150730T093209Z 20150730T093209Z
218: Der Pfad für morgen
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218: Der Pfad für morgen
1. 
Der Pfad für morgen ist uns unbekannt,
doch ziehn getrost wir heut!
Das Morgen liegt ganz in des Vaters Hand,
sei’s Prüfung oder Freud’.
Refrain
In Lieb’ verbirgt der Vater dir die Zukunft,
auch des nächsten Tages Last;
denn wohl weiß er, daß an den heut’gen Sorgen
du genug zu tragen hast.
2. 
Nicht wandern wir den Weg im Schau’n hinan,
doch– von der Lieb’ gestützt–
ziehn wir im Glauben, der nicht zweifeln kann,
zu dem, der uns beschützt.
3. 
Verborgen liegt Gefahr am Weg entlang,
gerade wo wir gehn.
Gott kennt sie und bewahret unsern Gang
vor Schlingen, ungesehn.
4. 
Wenn über uns manch dunkle Wolken stehn,
hört, was der Vater spricht:
„Bleibt ihr getreu, könnt ihr den Morgen sehn,
der klar und hell anbricht.“
meter→ 10, 6, 10, 6, 11, 7, 11, 7
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20150730T093208Z 20150730T093208Z
219: O Liebe sanft
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219: O Liebe sanft
1. 
O Liebe sanft, der Selbstsucht bar,
hüll ganz in deine Kraft mich ein!
Mein Leben geb’ ich wieder dar;
möcht’ täglich es auf dem Altar
im Dienst verzehret sein!
2. 
O Licht, das ich hinfort darf sehn,
dein Schein löscht nun mein Lichtlein ganz;
mag denn sein kleiner Strahl vergehn,
in Jesu Sonne neu erstehn
zu schönerm, hellerm Glanz.
3. 
O Freud’, du willst erworben sein
durch eines bangen Lebens Los,
doch weckt der Regenbogen– rein–
mir Hoffnung, daß die Seele mein
wird ruhn in Gottes Schoß.
4. 
O Kreuz, das mir Errettung bot,
ich wage nicht, von dir zu fliehn;
ich geb’ mein Leben in den Tod,
aus dessen bittrer Sterbensnot
ein ew’ges mag erblühn.
meter→ 8, 8, 8, 8, 6
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20150730T093207Z 20150730T093207Z
220: Die Liebe
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220: Die Liebe
1. 
Liebe hat uns Gott auf Erden
offenbart in seinem Sohn.
Sie dringt uns, ihm gleich zu werden,
führt durch Tod zur Lebenskron’.
Liebe, die nicht sucht das Ihre,
sich auch nicht erbittern läßt.
O daß uns tagtäglich ziere
Liebe, Hoffnung, Glaube fest!
2. 
Liebe in dem Menschen wohne
zu dem Vater, rein und gut,
daß er sich im Kampf nicht schone,
nie verlier’ den heil’gen Mut.
Liebe, die da alles glauben
und auf alles hoffen kann,
wird der Feind dem Herz nicht rauben,
das der Vater ganz gewann.
3. 
Liebe durch die heil’ge Kunde
höret ewig nicht mehr auf,
und sie gibt sich jede Stunde,
lenkt manch Herz zu Gott hinauf.
Liebe, die sich freut der Wahrheit,
rechnet nie das Böse zu;
sie bewirkt, daß Jesu Klarheit
in den treuen Herzen ruh’.
4. 
Liebe sucht Gott hier auf Erden,
die verträgt, erduldet still,
deren Taten sichtbar werden,
wie der heil’ge Vater will;
Liebe, die sich niemals blähet
und von Haß ist völlig frei,
um sich stetig Frieden säet:
Liebe, die vollkommen sei!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093206Z 20150730T093206Z
221: Göttliche Liebeskraft
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221: Göttliche Liebeskraft
1. 
Deine göttliche Liebeskraft
brenn’ mir in Herz und Seel’,
daß ich treu in deiner Wahrheit bleib’,
den Pfad hier nicht verfehl’.
Refrain
Gib, daß deinen Will’n ich tu,
täglich komm’ zu deiner Ruh’;
deiner ew’gen Liebe heller Schein
strahl’ aus dem Herzen mein!
2. 
Deine göttliche Liebeskraft
treib’ mich hier Tag für Tag,
daß ich stetig deinen Plan erfüll’,
soweit ich es vermag.
3. 
Deiner göttlichen Liebeskraft
beständ’ge sanfte Flamm’
geb’, daß stündlich ich mein Kreuz hier trag’,
verkläre Gottes Lamm.
4. 
Deine göttliche Liebeskraft
schenk’ uns den gleichen Sinn,
der uns alle eins hienieden macht
und führt zum Ziele hin.
meter→ 8, 6, 9, 6, 7, 7, 9, 6
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20150730T093205Z 20150730T093205Z
222: O gräm dich nicht
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222: O gräm dich nicht
1. 
O gräm dich nicht, sei treu zu Jesus,
mußt du auf dorn’gem Pfad auch gehn;
einst wirst du, frei von Erdenschatten,
das Antlitz deines Heilands sehn!
Refrain
Sei heute treu, laß nicht das Morgen
durch Kummer dir die Kraft entziehn,
sei heute treu, wirf deine Sorgen
auf Jesus, deinen Heiland hin!
2. 
O gräm dich nicht, erhellt kein Sternlein
vor dir den Pfad in dunkler Zeit;
bald geht die Sonne ohne Wolken
dir auf am Tag der Ewigkeit!
3. 
O gräm dich nicht, mit Jesus wandle,
laß seine Gnad’ genügen dir;
wer mit ihm leidet, wird regieren
dereinst in seinem Reich dafür!
4. 
O gräm dich nicht, der Herr kommt wieder,
die Seinen hier er nicht vergißt;
dann siehst du ihn in seiner Schöne,
der aller Kön’ge König ist!
composer→ A. H. Ackley
meter→ 9, 8, 9, 8, 9, 8, 9, 8
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20150730T093204Z 20150730T093204Z
223: O lehr mich lieben
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223: O lehr mich lieben
1. 
O lehr mich lieben, Herr,
wie du mich erst geliebt:
in reiner Lieb’, von Selbstsucht frei,
die sich für andre gibt.
2. 
Herr, hilf mir, deinem Will’n
stets untertan zu sein!
Von Härte, Stolz und Eigensinn,
o Vater, halt mich rein!
3. 
Lehr Weisheit mich, mein Gott,
laß mich das Falsche fliehn,
das andern könnte hindernd sein
und Herzen von dir ziehn.
4. 
Vergeben will ich auch,
wie du vergeben mir,
selbst dem, der Haß und Feindschaft zeigt,
vergeb’ ich, Herr, mit dir.
5. 
Freundlich hilf mir zu sein,
geduldig, gütig, lind,
daß alles, was ich sag’ und tu,
dein Wohlgefallen find’.
6. 
Hilf mir ertragen, Herr,
wie andre es getan,
daß ich dereinst als treuer Knecht
den Preis empfangen kann.
meter→ 6, 6, 8, 6 (S.M.)
Copyright→ ©
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20150730T093203Z 20150730T093203Z
224: Mag er rechnen ganz auf dich?
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224: Mag er rechnen ganz auf dich?
1. 
Wenn im Kampfe, der hier währet
für der ew’gen Wahrheit Recht,
gegen Sünde, Welt und Teufel,
heiß und heißer das Gefecht,
braucht Gott Diener, treu und rein;
kann er deiner sicher sein?
Refrain
Mag er rechnen ganz auf dich?
Treu’ gebührt ihm sicherlich!
Gib, o Freund, dein Leben drein:
„Gott kann meiner sicher sein!“
2. 
Wenn er ausschickt seine Streiter,
kraftvoll in des Geistes Macht,
gegen Finsternis und Schatten,
die Legionen ird’scher Nacht,
braucht Gott Kämpfer, treu und rein;
kann er deiner sicher sein?
3. 
Wenn er selbst von seinem Throne
treu uns hilft, hier zu bestehn,
und der Heil’ge Geist uns tröstet,
kräftigt, treu voranzugehn,
braucht Gott Sieger, treu und rein;
kann er deiner sicher sein?
meter→ 8, 7, 8, 7, 7, 7, 7, 7, 7, 7
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20150730T093202Z 20150730T093202Z
225: In Gnade hilf mir
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225: In Gnade hilf mir
1. 
In Gnade hilf mir, Gottes Lamm,
im heißen Kampf steh mir doch bei!
Stark ist der Feind, ich schau’ zu dir,
du hörest meines Herzens Schrei!
2. 
Laß mich nun, Jesus, bei dir sein,
du bist allein mein Zufluchtsort;
dein teures Blut gibt Schutz allein,
ich traue auf dich fort und fort!
3. 
Durch Liebe und Barmherzigkeit
zogst du mein Herz zu deinem hin;
ganz nimm nun doch mein Leben, Herr,
bewahre du mir Herz und Sinn!
4. 
Wenn Erd’ und Himmel auch vergehn,
dein ew’ges Wort gibt Hoffnung mir.
Gnädig führ mich durch Freud und Schmerz,
bis einstmals ruht mein Herz bei dir!
meter→ 8, 8, 8, 8 (L.M.)
Copyright→ ©
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20150730T093201Z 20150730T093201Z
226: Steh mir bei
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226: Steh mir bei
1. 
Jesus, du warst meine Hilfe,
drum verlaß auch jetzt mich nicht,
daß, im Kampfe dir zu folgen,
es mir nicht an Kraft gebricht!
Refrain
Steh mir bei, steh mir bei,
lieber Heiland, steh mir bei!
2. 
O verlaß mich nicht, mein Heiland,
mächtig du mir Schwachem bist!
Deiner Kraft will ich vertrauen
allezeit, Herr Jesus Christ.
3. 
Ach, erzeig dich mir als Helfer,
wenn in Not ich vor dir steh’;
laß dein Angesicht mir leuchten,
daß ich nicht mehr irregeh’!
4. 
Wenn Gefahren mich umringen,
birg mich in der Liebe Schoß;
Lob und Dank will ich dir singen,
Herr, für deine Gnade groß!
meter→ 8, 7, 8, 7, 6, 7
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20150730T093200Z 20150730T093200Z
227: In Zeiten dunkler Stunden
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227: In Zeiten dunkler Stunden
1. 
In Zeiten dunkler Stunden,
voll Herzensnot und Leid,
sucht Gott uns auch zu zücht’gen
und ist zum Trost bereit.
Er reicht uns seine Hände,
er ändert unsern Lauf
und richtet trotz des Dunkels
Gemeinschaft wieder auf.
2. 
Warum die Zukunft fürchten,
wenn Liebe plante sie?
Sein Weg führt hier durch Trübsal,
verlasse ihn nur nie!
Der Tod ist überwunden,
das Grab verlor die Macht.
Der Glaube schaut nach oben,
von wo uns Heil gebracht.
3. 
O Seele, kämpfe weiter,
der Herr spricht: „Schau auf mich!“
Was Gott tat hier in andern,
er tut es auch für dich.
Du brauchst drum nichts zu fürchten,
laß Liebe Sieger sein;
dann lebst du einst für immer
mit Christ, o Seele mein!
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
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20150730T093159Z 20150730T093159Z
228: Der Fels, der höher ist als ich
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228: Der Fels, der höher ist als ich
1. 
Neig du, mein Herr, dein Ohr zu mir hernieder,
in meiner Not, o Gott, erhöre mich
und führ mich, Herr, bin ich noch so verzweifelt,
hin zu dem Fels, der höher ist als ich!
2. 
In tiefer Trübsal hör’ ich dich versichern:
„Versuch’s nochmals, ich führ’ zum Siege dich!“
Bin ich im Kampfe oftmals auch gefallen,
ich trau’ dem Fels, der höher ist als ich.
3. 
Hilf mir, zu sterben, Herr, dem Stolz und Hochmut,
der Lust und Selbstsucht, die nur denkt an sich!
Erlöse mich vom Ich, so grausam listig,
bring mich zum Fels, der höher ist als ich!
4. 
Wenn ich, bedrückt durch Sorgen oder Leiden,
frage: „Warum, mein Vater, trifft es mich?“,
hilf mir zu sagen: „Gott, wie kann ich zweifeln
am festen Fels, der höher ist als ich?“
5. 
Treibt mich die Menge, Jesus zu verleugnen,
naht schlau sich Satan und versuchet mich;
dann führe mich zu fester Überzeugung
auf deinen Fels, der höher ist als ich!
meter→ 11, 10, 11, 10
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20150730T093158Z 20150730T093158Z
229: Herr, mein Fels
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229: Herr, mein Fels
1. 
Herr, mein Fels, zu dir ich schreie,
meinem Helfer in der Not.
Furcht erfüllt mein Herz aufs neue,
wenn du dich verbirgst, o Gott.
In die Grub’ fahr’ ich auf immer
ohne Trost und Zuversicht,
ohne einen Hoffnungsschimmer,
wenn der Herr nicht zu mir spricht.
2. 
Meine Tage und mein Leben
seien, Herr, von dir regiert.
Ferne dem verkehrten Streben
deine Hand mich sicher führt.
Über meinem Tun und Denken
hältst im Himmel du Gericht
und wirst einst den Lohn mir schenken,
wenn ich seh’ dein Angesicht.
3. 
Selbst wenn ich daniederliege
und der Feind sich stolz erhebt,
hilfst du dennoch mir zum Siege;
deine Kraft mich neu belebt.
Herr, mein Fels, auf den ich baue,
deinem Will’n mein Herz sich fügt.
Allezeit ich dir vertraue,
deine Gnade mir genügt.
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093157Z 20150730T093157Z
230: Kehre doch wieder
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230: Kehre doch wieder
1. 
Kehre doch wieder, o Sonne der göttlichen Güte,
bringe der Seele den Frühling und auch dem Gemüte;
himmlisch und rein
locket dein wonniger Schein
innere Knospen zur Blüte!
2. 
Laß dich nicht, Seele, des blühenden Vorsatzes reuen,
Zeiten des Kampfes und Sturmes brauchst nie du zu scheuen,
zage drum nie;
muß ja die Frucht erst durch sie
langsam und linde gedeihen!
3. 
Hilf mir, o Vater, in Prüfungen halten mich weise,
laß nichts mich bringen aus deiner Befehle Geleise;
bleibt doch die Frucht,
die du uns nicht ausgesucht,
ewig uns bittere Speise!
4. 
Warte geduldig, bald kommt ja der Prüfungen Wende,
Zeiten der Leiden und Trübsale nehmen ein Ende;
Früchte, so süß,
halten im Paradies
einst die gehorsamen Hände!
meter→ 14, 14, 11, 8
meter2→ 14, 14, 4, 7, 8
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20150730T093156Z 20150730T093156Z
231: Zwischen Sieg und Niederlage
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231: Zwischen Sieg und Niederlage
1. 
Zwischen Sieg und Niederlage
schwebt der unentschied’ne Streit,
schwankt in Gottes Hand die Waage
bis zur abgelauf’nen Zeit.
Nicht sehr weit von Siegeshöhen
ist auch schon des Abgrunds Rand,
deshalb bleibt nur, Herr, mein Flehen,
halte du die Oberhand!
2. 
Laß den Weg dich nicht gereuen,
wenn nicht jeder Schritt gelingt,
wenn dein Fuß manchmal von zweien
einen wieder rückwärts sinkt.
Kraft ist bei dem Herrn zu finden,
der den Fehltritt gern vergibt,
wenn man sich im Überwinden
stets mit ganzem Ernste übt.
3. 
O wie war der Schritt bedeutend,
der zuerst dein Heil entschied,
als du– von der Welt dich scheidend–
tratst auf göttliches Gebiet.
Weil auch ein Schritt manchem brachte
wieder ewigen Verlust,
deshalb, Seele, ängstlich achte,
wohin du den nächsten tust!
meter→ 8, 6, 8, 6, 8, 6, 8, 6 (C.M.D.)
meter2→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093155Z 20150730T093155Z
232: Meine Herzensnot
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232: Meine Herzensnot
1. 
Meine Herzensnot du kennest,
sei mir gnädig, du mein Gott,
harre ich in deiner Nähe,
warte deiner in der Not!
Meine Seele sehnt sich, Jesus,
dich zu sehen für und für;
du befriedigst mein Verlangen,
und ich wohne stets bei dir.
Refrain
Meine Seele nur verlanget,
ganz erfüllt mit dir zu sein,
angenehm vor deinen Augen
mach mich, Vater: ich bin dein!
2. 
Meine Herzensnot du kennest,
zieh mich näher hin zu dir,
mach mich frei von Sünd’ und Knechtschaft,
schenk doch Licht und Freiheit mir!
Meine Schwachheit, Herr, du siehest,
in der Prüfung steh mir bei,
mach mich mehr und mehr wie Jesus,
bis ich ganz ein Sieger sei!
3. 
Meine Herzensnot du kennest,
mein Gebet nimm du doch an,
meine Angst kannst du verstehen,
Jesus ging den Weg voran.
O gedenke mein, mein Vater,
deine Gnade schenke mir,
daß ich täglich überwinde
und die Ruh’ erlang’ in dir!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093154Z 20150730T093154Z
233: Zur Zeit der Versuchung
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233: Zur Zeit der Versuchung
1. 
Zur Zeit der Versuchung
und Prüfungen schwer,
o hilf mir, Gott Vater,
die Furcht dein mich lehr!
Du weißt wohl, mein Wesen
ist schwach und weicht zurück,
verleihe mir Segen
und Stärke zum Sieg!
Refrain
O Gott, zu dir ich fleh’,
bewache mein Gehen,
bis ich dich einst seh’!
2. 
Herr Jesus, ich danke,
daß du gelebt einst hier,
hilf, daß ich dir würdig
den Streit siegreich führ’!
Ich schätze dein Leben
und was für mich geschah,
als du, Herr, gelitten
am Kreuz auf Golgatha.
3. 
Du hast ja verheißen
dem der dich herzlich liebt,
ein Erbteil, viel besser,
als diese Welt es gibt.
Am Throne der Gnaden,
wo man Gott „Vater“ nennt,
bist du mein Vermittler,
bis ich den Lauf vollend’.
meter→ 6, 5, 6, 5, 6, 5, 6, 5, 6, 6, 5
meter2→ 6, 5, 6, 5, 6, 6, 6, 5, 6, 6, 5
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20150730T093153Z 20150730T093153Z
234: Harre stets geduldig
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234: Harre stets geduldig
1. 
Harre stets geduldig, mit dem Heiland wandle,
freudig ihm gehorche, was es kosten mag!
Durch die Sündenstürme ruft der Herr so freundlich
über die Wellen: „Folg mir Tag für Tag!“
2. 
Dich verlass’ ich niemals, sel’ges Wort des Trostes
von des Heilands Lippen auf des Lebens Meer:
„Du bist nicht verlassen, immer bin ich bei dir,
bin stets dein Schutz und eine sichre Wehr!“
3. 
Keiner ist so milde wie der Mann des Leidens,
allen Lug und Truges laß ihn dich befrein!
Er wird dich behüten, macht dich ewig selig,
will ew’ge Zeiten all dein Reichtum sein.
4. 
Harre stets geduldig– mit dem Herrn im Kampfe,
o gedenke seiner treu wie eine Braut;
unter den Erwählten– siegreich hier im Streite–
folge dem Heiland, inniglich vertraut!
meter→ 12, 11, 12, 10
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20150730T093152Z 20150730T093152Z
235: Allein mit Gott
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235: Allein mit Gott
1. 
Wenn Lebensstürme um mich toben,
wenn rauh der Pfad, den ich hier geh’,
mein Herze sehnt sich dann nach oben,
vereint mit Gott ich bet’ und fleh’.
Refrain
Allein mit Gott, in ihm geborgen;
allein mit Gott, in sichrer Hut,
allein mit Gott, der Welt gestorben;
vereint mit ihm, mein höchstes Gut.
2. 
Dort find’ ich Kraft für meine Arbeit,
zu jeder Zeit, ob spät, ob früh.
Da seh’ ich meines Königs Schönheit,
gestärkt durch ihn ich weiterzieh’.
3. 
Und wenn für mich die Stund’ wird schlagen,
da Gott mich ruft aus dieser Welt,
und ich dem Ird’schen muß entsagen,
mein Trost wird sein, daß er mich hält.
meter→ 9, 8, 9, 8, 9, 8, 9, 8
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20150730T093151Z 20150730T093151Z
236: In mein schwaches Herz
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236: In mein schwaches Herz
1. 
In dies, mein schwaches, müdes Herz
laß Frieden, Herr, einziehn;
durch dunkle Tage, Angst und Schmerz,
o hilf mir streben himmelwärts,
um deine Gnad’ mich mühn,
um deine Gnad’ mich mühn!
2. 
Du bist, o Herr, mein Zufluchtsort,
der täglich mich bewahrt;
ich schau’ zu dir hinauf, mein Hort,
und glaube deinem teuren Wort;
mein Herz auf dich nur harrt,
mein Herz auf dich nur harrt.
3. 
Wenn dir in jeder Angst und Pein
mein Inn’res sich erschließt,
so willst du stets mein Helfer sein,
zu jeder Stund’ gedenkst du mein;
von dir mir Segen fließt,
von dir mir Segen fließt.
4. 
Und wenn verlöscht des Lebens Licht–
nach allem Kampf und Streit–,
schau’ ich dein treues Angesicht,
und deine leise Stimme spricht:
„Geh ein zur Seligkeit,
geh ein zur Seligkeit!“
meter→ 8, 6, 8, 8, 6, 6
Copyright→ ©
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20150730T093150Z 20150730T093150Z
237: Der Weg zum ew’gen Heimatland
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237: Der Weg zum ew’gen Heimatland
1. 
Der Weg zum ew’gen Heimatland
führt auch durch öden Wüstensand.
Ich fürcht’ mich nicht in dunkler Nacht;
der Herr bei seiner Herde wacht.
Refrain
Er gibt mir Trost in meinem Schmerz
und neue Hoffnung in mein Herz.
Will kindlich glaubend mit ihm gehn,
bewährt an meinem Platze stehn.
2. 
Wenn Sorgen trüben oft die Sicht,
weiß ich doch: Jesus ist mein Licht.
Trotz Wolken seh’ ich fern das Land,
ganz sicher lenkt des Vaters Hand.
3. 
Gleit’ ich dann zu dem Ufer still,
beug’ ich mich meines Vaters Will’.
Vereinigt mit dem heil’gen Heer
sing’ ich ihm Dank zu seiner Ehr’.
4. 
Schau’ ich zurück von jener Höh’,
wenn ich viel klarer alles seh’:
Kampf und Verzicht scheint dann so klein,
weil ich mit ihm darf ewig sein.
composer→ J.M. Black
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
Copyright→ ©
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20150730T093149Z 20150730T093149Z
238: Meiner Seele Zuflucht
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238: Meiner Seele Zuflucht
1. 
Laß, meine Seel’, dich nicht erfüll’n mit Sorgen,
wenn Dunkel fällt auf meinen Pilgerpfad!
Er, der heut sorgt, wird sorgen für das Morgen;
sein Arm ist stark, unendlich seine Gnad’.
Refrain
In dir, o Herr, hat Zuflucht meine Seel’,
darum ich sie dir befehl’.
2. 
Zu dir, mein Herr, in heil’gem Dienst der Liebe,
nimm hin mein alles, wie es dir gefällt,
und laß mich dann durch deines Geistes Triebe
dein Zeuge sein, zu dem du mich erwählt!
3. 
Die Hoffnung mein soll mir in Christus ruhen,
ein fester Anker, stark in Sturm und Not.
Mit all den Heiligen wirst du mich rufen,
heraus aus Staub, aus Grabesnacht und Tod.
meter→ 11, 10, 11, 10, 10, 7
Copyright→ ©
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20150730T093148Z 20150730T093148Z
239: Vater, deiner Flügel Schatten
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239: Vater, deiner Flügel Schatten
1. 
Vater, deiner Flügel Schatten
suche ich hier;
oft die Seele will ermatten,
sehnt sich nach dir.
Laß du mich nun Zuflucht finden,
deine Gegenwart ergründen;
fern von Harm und allen Sünden
schenk Ruhe mir!
2. 
Sicher hier in dir geborgen,
fliehet mein Schmerz;
deiner Flügel kühler Schatten
tröstet mein Herz.
Willst mich ganz mit Frieden füllen,
neu in deine Liebe hüllen,
jede Not auf immer stillen
und allen Schmerz.
3. 
Fern von dir, Herr, Seelen ringen
in Dunkelheit.
Du kannst sie zu dir noch bringen
zu deiner Zeit.
In dem Schatten deiner Flügel,
In dem Willen deiner Zügel
gibst du deines Geistes Siegel
in Ewigkeit.
meter→ 8, 4, 8, 4, 8, 8, 8, 4
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20150730T093147Z 20150730T093147Z
240: Jesus ist meines Lebens Wacht
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240: Jesus ist meines Lebens Wacht
1. 
Wie könnt’ mich schrecken dunkle Nacht,
wie zittern machen Satans Macht?
Jesus ist meines Lebens Wacht,
Jesus ist meines Lebens Wacht.
2. 
Ist heiß der Kampf, heiß sei mein Müh’n,
nicht zu erliegen, nicht zu fliehn;
Jesus, mein Schild, will mit mir ziehn,
Jesus, mein Schild, will mit mir ziehn.
3. 
Wenn auch der Kämpfer manche tot,
so fürcht’ ich niemals Hungersnot,
Jesus ist meines Lebens Brot,
Jesus ist meines Lebens Brot.
4. 
Nicht weiß ich, was das Morgen bringt,
ob meine Seel’ in Nöten ringt;
doch Jesus alles weiß und zwingt,
doch Jesus alles weiß und zwingt.
5. 
Wenn gleich die Sünde macht mir Leid
und weist vom Gnadenthron mich weit,
Jesus ist mir Gerechtigkeit,
Jesus ist mir Gerechtigkeit.
meter→ 8, 8, 8, 8 (L.M.)
Copyright→ ©
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20150730T093146Z 20150730T093146Z
241: Herr, bleib bei mir
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241: Herr, bleib bei mir
1. 
Herr, bleib bei mir, der Abend bricht herein,
laß mich in Finsternis hier nicht allein;
wenn niemand hilft und ich verzage schier,
hilf meiner Schwachheit auf und bleib bei mir!
2. 
Wie schnell des Lebens kurzer Tag entflieht,
irdischer Freuden Schimmer bald verglüht.
Einst ist vergangen, was heut leuchtet hier,
nur du bist ewig, Herr, o bleib bei mir!
3. 
Deiner bedarf ich jeden Augenblick,
daß der Versucher weicht von mir zurück.
Du bleibst mein Stab und Stecken für und für,
im Dunkel und im Licht, Herr, bleib bei mir!
4. 
Reich deine Hand, wenn einst mein Auge bricht,
durch Todesschatten strahl dein himmlisch Licht!
Ewiges Morgenrot leucht mir schon hier,
im Tod und Leben, Herr, bleib du bei mir!
meter→ 10, 10, 10, 10
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20150730T093145Z 20150730T093145Z
242: Fürchte du dich nicht
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242: Fürchte du dich nicht
1. 
Fürchte du dich nicht, was auch rings geschieht!
Gottes liebend Auge treulich auf dich sieht.
Refrain
Gott sorgt für die Seinen, wie’s kein Herz erdacht,
plant schon deines Tages Weg in tiefer Nacht.
2. 
Fürchte du dich nicht, wenn der Mut entsinkt,
wenn Gefahr und Not dich gar so nah umringt!
3. 
Fürchte du dich nicht, glaub nur für und für,
was du nötig hast, wie gern gibt Gott es dir!
4. 
Fürchte du dich nicht, was dich auch beschwert,
wenn die Prüfung oftmals gar so lange währt!
meter→ 10, 11, 11, 11
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20150730T093144Z 20150730T093144Z
243: Ein Leben nur
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243: Ein Leben nur
1. 
Ein Leben nur! Wie bald ist es vergangen!
Der ird’sche Schauplatz zeigt manch flücht’ges Bild.
Was gestern ganz dich hielt hier noch gefangen,
morgen dir schon verblaßt, verfehlt oft gilt.
2. 
Ein Leben nur! Bald wird die Reise enden!
Alles zerfließt, was ehern du gedacht.
Ziele erstehn, verlocken, fort sich wenden;
Freund, auf den Schatz, der in dir ruht, gib acht!
3. 
Ein Leben nur! Wie kurz die Zahl von Jahren!
Groß ist der Menschen Not! Weicht ihr nicht aus!
Nutz deine Zeit! Du hast es schon erfahren,
einsam ringt manche Seel’ im Weltgebraus.
4. 
Ein Leben nur! Du wirst es nicht bereuen!
Steinig der Weg, der Treuen Schar gering.
Doch darfst du ew’ger Sonne dich erfreuen,
wenn dir die Sonn’ hienieden unterging!
meter→ 11, 10, 11, 10
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20150730T093143Z 20150730T093143Z
244: Die Kürze des Lebens
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244: Die Kürze des Lebens
1. 
Alles Fleisch ist gleich dem Grase,
das entstammt dem ird’schen Reich,
und die Herrlichkeit des Menschen
ist des Grases Blume gleich.
Ja, die schönsten Blumen welken,
und das Gras ist schnell verdorrt,
bald der Wind darüber wehet;
ewig bleibet Gottes Wort.
2. 
Könnte ich auf schönste Weise
überreden jedes Herz,
und ich hätte nicht der Liebe,
wär’ ich nur ein tönend Erz.
Könnt’ ich alle Wunder wirken,
gäb’ ich Hab und Gut und Blut,
wär’s nichts nütze ohne Liebe.
Liebe ist das höchste Gut.
3. 
Bin mit nichts hierher gekommen,
da ich sah das ird’sche Licht,
nichts werd’ ich einst mit mir nehmen,
wenn der Tod mein Auge bricht.
Doch eins ist und bleibt mein Eigen,
das mir nimmt selbst nicht der Tod:
Jesus Christus ist mein Leben
und mein Teil in Freud und Not.
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093142Z 20150730T093142Z
245: Sprich zu meiner Seele
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245: Sprich zu meiner Seele
1. 
Sprich, Herr, zu meiner Seele,
o sprich mit Worten fein!
Sag es mit leisem Wispern:
„Ich lass’ dich nicht allein!“
Öffne mein Herz zu hören,
nur dir zu lauschen hier!
Füll du mein Herz mit Loben,
dann hab’ ich Freud’ in mir!
Refrain
Sprich nun mit sanfter Stimme
dein Wort in Liebe rein:
„Du kannst auch überwinden;
frei wirst du forthin sein!“
Sprich, Herr, zu mir tagtäglich
immer mit Worten fein!
Laß mich dein Wispern hören:
„Ich lass’ dich nicht allein!“
2. 
Sprich stets zu deinen Kindern,
leit sie den heil’gen Steg!
Füll sie mit großer Freude,
lehr sie im schmalen Weg!
Laß sie– nun ganz geheiligt–
dir treu ergeben gehn,
helfen, daß dein Reich komme
und sie dein Antlitz sehn!
3. 
Sprich nun, wie auch vor Zeiten,
als du dich machtest kund.
Laß mich nun sehn die Pflichten,
erfüll’n dein Wort zur Stund’!
Laß mich dich herrlich preisen,
hilf mir zu dienen treu,
freudig erfüll’n dein Wünschen,
dich ehren hier aufs neu’!
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6, 7, 6
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20150730T093141Z 20150730T093141Z
246: Erforsch mich, Gott
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246: Erforsch mich, Gott
1. 
Erforsch mich, Gott, mein Herz erfahr,
prüf du, wie ich es mein’!
Das, was vor dir ist offenbar,
laß auch mir offen sein!
2. 
Erforsch des Tuns verborgnen Trieb,
den Grund, der mich bewegt,
die Kämmerlein, wo Eigenlieb’,
wo Selbstsucht mich erregt!
3. 
Erforsch, bis du durchschauet hast
mit heil’gem Blick, mein Sein;
und ich, durch Gnad’ von Sündenlast
befreit, kann dir mich weihn!
4. 
Ergeben lern’ ich dann von dir,
was ich nun schwach erfahr’:
Du stellst allein in Jesus mir
unsäglich Liebe dar.
meter→ 8, 6, 8, 6 (C.M.)
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20150730T093140Z 20150730T093140Z
247: In tiefstem Herzen
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247: In tiefstem Herzen
1. 
In tiefstem Herzen steht, o Gott,
was du gepflanzet durch dein Wort,
das Wort, das Fleisch und Leben ward,
in deinem Sohn geoffenbart.
Refrain
O göttlich Wort, das ewig steht,
wenn alles Irdische vergeht;
o Botschaft voller Lieb und Treu,
regiere stets mein Herz aufs neu’!
2. 
Ich fühle, Herr, das scharfe Schwert,
das mich so manches anders lehrt
und mich von vielem hat getrennt,
was gut die Welt und lieblich nennt.
3. 
Es zeigte mir, in dir zu sehn
das Vaterherz, so lieb, so schön;
o hilf, daß ich von Herzen bin
gehorsam dir in Tun und Sinn!
4. 
Bewahre mir dies teure Wort,
daß, wenn ich hier am dunkeln Ort
den guten Kampf des Glaubens führ’,
den Weg des Lebens nicht verlier’!
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
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20150730T093139Z 20150730T093139Z
248: Kein Wort enttäuscht
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248: Kein Wort enttäuscht
1. 
Kein Wort enttäuscht, das Gott uns je verheißen,
das alles bringt uns sein geliebter Sohn.
Sein Wort wird überdauern auch die Schöpfung
und gibt die Kraft, zu glauben an den Lohn.
2. 
Kein Wort blieb leer; wenn in der Zeit von Sorgen
wir zu ihm flehten, gab er neue Kraft.
Er geht mit uns auf einsam ödem Wege,
und seine Hilfe neue Hoffnung schafft.
3. 
Kein Wort verging, das Gott je hat gesprochen
seit Zeitbeginn, und ewig gilt sein Plan.
Wenn wir gehorsam gehn in Jesu Spuren,
schreckt Furcht uns nicht, er führt zum Ziel hinan.
4. 
Sein Wort wird sein, wenn einst zu ihm wir bringen
das Abendopfer voller Liebe rein;
möge die krönend’ Gabe unsres Lebens
Gott, unserm Vater, wohlgefällig sein!
meter→ 11, 10, 11, 10
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20150730T093138Z 20150730T093138Z
249: Das Wort Gottes
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249: Das Wort Gottes
1. 
Das Wort Gottes ist mir so wertvoll und rein,
sein Ratschluß bedeutet so viel;
es leuchtet dem Fuß, ist ein Licht auf dem Weg
und führet den Pilger zum Ziel.
Refrain
’s ist besser als Silber und köstliches Gold,
ja schöner als Edelgestein,
dem Meister zu Füßen zu sitzen, ganz still,
daß sein Wort dring’ tief in mich ein!
2. 
Die Wege des Herrn sind stets friedvoll und gut,
folg’ ich ihm nach seinem Befehl.
Das Wort, das er spricht, ist mir Leben und Geist,
erfrischt mich und stärkt meine Seel’.
3. 
Ich hör’ und gehorch’, meine Seel’ ist befreit,
mit Jesus, dem König, zu gehn;
ich schätze sein Wort, das im Herzen mir bleibt.
Mein Loben soll ewig bestehn.
4. 
Mein Herze steh’ zu deiner Satzung, mein Gott,
dein Recht hat mir Freude gebracht;
o neige das Herz deines Dieners, ich fleh’,
zu achten darauf Tag und Nacht!
meter→ 11, 8, 11, 8, 11, 8, 11, 8
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20150730T093137Z 20150730T093137Z
250: Dein Leben ist mein
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250: Dein Leben ist mein
1. 
Dein Leben ist nun mein,
Christ, wohn du stets bei mir,
und für und für laß nie getrennt
uns sein, du Leben mein!
2. 
Dein Leben offenbar,
Herr Jesus Christ, durch mich;
mein ganzes Ich leg’ williglich
ich dar, des Willens bar.
3. 
Mein Leben ist ja dein,
soll’s sein in Ewigkeit,
in Freud und Leid woll’n nie getrennt
wir sein, du Leben mein.
meter→ 6, 6, 8, 6 (S.M.)
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20150730T093136Z 20150730T093136Z
251: Meine Wahl steht fest
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251: Meine Wahl steht fest
1. 
Meine Wahl steht fest für immer:
Ich will gehn mit Christ, dem Herrn!
Um die Welt verlass’ ich nimmer
Jesu Hand, ob nah, ob fern.
Auf dem schmalen Pfad zu streben
mit dem Herrn, erwählt’ ich mir,
stets verachtet, preisgegeben,
will ich, Heiland, folgen dir!
Refrain
Wird mich Christi Liebe tragen,
kann mir nichts zum Schaden sein;
niemals möcht’ ich mich mehr wagen
durch die weite Welt allein.
2. 
Denk’ ich an des Heilands Leiden,
an der Richter Hohn und Spott,
will mich Satan oftmals scheiden
in dem Kampf von meinem Gott;
doch die Schatten weichen schnelle,
leuchtet, Herr, dein Antlitz mir;
aus der Nacht zu Gottes Helle
will ich, Heiland, folgen dir!
3. 
Mag die Erde schwanken, zittern,
selbst die Sonn’ den Schein verliern,
mögen Feinde mich erbittern,
Jesu Gnade wird mich führ’n.
Mag das Kreuz weit überschatten
meinen Weg zum Himmel hier;
trotz des Leids, ohn’ zu ermatten,
will ich, Heiland, folgen dir!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7, 8, 7
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20150730T093135Z 20150730T093135Z
252: Ich kann nicht mehr zurück
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252: Ich kann nicht mehr zurück
1. 
Was ich gelobt, Herr, bindet mich,
mein Herz ist fest, will williglich
ein lebend Opfer sein für dich;
ich kann nicht mehr zurück!
Refrain
Ich kann nicht mehr zurück!
Ich kann nicht mehr zurück!
Will halten treu, was ich gelobt:
Ich will nicht mehr zurück!
2. 
Ich folg’ der Stimme meines Herrn,
er ist mein alles nah und fern,
und was ich bin, bin ich ihm gern;
ich möcht’ nicht mehr zurück!
3. 
Die ew’ge Liebe, treu und rein,
treibt mich zu tun den Willen sein
und macht mein Herze still und fein;
ich kann nicht mehr zurück!
4. 
Mich sehnt, zu leben nur für ihn,
will jagen nach dem Kleinod hin,
nichts will ich, Herr, von dir entziehn;
ich will nicht mehr zurück!
meter→ 8, 8, 8, 6, 6, 6, 8, 6
Copyright→ ©
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20150730T093134Z 20150730T093134Z
253: Der Heiland treu mich suchte
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253: Der Heiland treu mich suchte
1. 
Der Heiland treu mich suchte,
als ich noch weit verirrt,
und bracht’ auf seinen Schultern
mich hin in seine Hürd’.
Vor seinem Throne jubelnd schallt
der Engel Chor, daß laut es hallt:
Refrain
Liebe, die mich suchte,
Blut, das mich erkaufte,
große Gnade, die mich heimgeführt,
alles gabst du, guter Seelenhirt!
2. 
Gekrönt sein Haupt mit Dornen,
nahm er das Kreuz auf sich,
er starb am Holz des Fluches,
vergoß sein Blut für mich.
Was ist an mir, daß er aus Huld
erlitt die Schmerzen meiner Schuld?
3. 
Er zeigt mir seine Wunden:
Ich glaube dir, mein Gott!
Du bist einst auferstanden
und nahmst die Macht dem Tod;
nun laß mich leben, leiden hier,
dir treu sein bis zum Tod dafür!
4. 
Werft hin auf ihn die Sorgen,
der treulich sorgt für euch,
und wartet auf den Morgen,
dereinst in seinem Reich,
wenn er zu seiner Rechten stellt,
die er als Braut sich hat erwählt!
meter→ 7, 6, 7, 6, 7, 5, 4, 6, 6, 9, 9
meter2→ 7, 6, 7, 6, 8, 8, 6, 6, 9, 9
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20150730T093133Z 20150730T093133Z
254: Jesus, mein Herr und Hort
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254: Jesus, mein Herr und Hort
1. 
Jesus, mein Herr und Hort,
dein will ich sein;
zu dir halt’ ich hinfort,
dein will ich sein!
Will nicht der Welt Gewinn,
auch nicht Vergnügungssinn;
dir geb’ ich alles hin,
dein will ich sein!
2. 
Manch einer lebt für sich,
dein will ich sein,
ganz leben nur für dich,
dein will ich sein!
Will Reichtum nicht, noch Ruhm,
auch nichts aus Selbstsucht tun,
aufrichtig wandeln nun;
dein will ich sein!
3. 
Leg, was du willst, mir auf,
dein will ich sein!
Hilf mir im Kampfeslauf,
dein will ich sein!
Mein Herz nimm in Besitz,
vor Sünd’ und Harm mich schütz;
zu deiner Ehr’ benütz
mein ganzes Sein!
meter→ 6, 4, 6, 4, 6, 6, 6, 4
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20150730T093132Z 20150730T093132Z
255: Auf Golgatha
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255: Auf Golgatha
1. 
Auf Golgatha mein Heiland starb
und mir Erlösung dort erwarb;
am Kreuze noch bat er für mich.
O Liebe, unerschütterlich!
Refrain
O du unselig Golgatha,
wo Jesus litt die Todespein!
O du gesegnet Golgatha,
nur so konnt’ er mein Retter sein!
2. 
Das Land war rings voll Finsternis,
des Tempels Vorhang jäh zerriß;
nun ist der Weg ins Heil’ge frei,
daß ich schon hier im Himmel sei.
3. 
Schreib dein Gesetz in meinen Sinn,
Herr, nimm mein Herz zur Wohnung hin;
laß rein nun mein Gewissen sein,
mich, dienend dir, mein Leben weihn!
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
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20150730T093131Z 20150730T093131Z
256: Vater, deinem Gnadenthrone
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256: Vater, deinem Gnadenthrone
1. 
Vater, deinem Gnadenthrone
kommen wir in Demut nah,
wollen still und treu gedenken
deines Sohns auf Golgatha!
Refrain
Unser Herr, hilf uns nun,
wenn wir brechen dieses Brot
und von diesem Weine trinken,
zu verkünden Jesu Tod!
2. 
Seht ihn dort in jenem Garten
einsam beten, ringen, flehn,
doch bereit, den Kelch zu trinken:
„Gottes Wille soll geschehn!“
3. 
Weit hinaus auf jenen Hügel
führt’ ihn der Verächter Schar;
still vollbracht’ er die Versöhnung,
weil er Gottes Lamm hier war.
meter→ 8, 7, 8, 7, 6, 7, 8, 7
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257: Aus Himmelshöhen
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257: Aus Himmelshöhen
1. 
Aus Himmelshöhen,
aus des Höchsten Herrlichkeit,
kam Jesus, kündend
Gottes Gnadenzeit.
O welch Schmach und Schmerzen
Jesus willig auf sich nahm,
als er für mich Sünder
starb am Kreuzesstamm!
Refrain
Heiland, mein Heiland,
gabst dein Leben hin für mich.
Hilf mir, dir dienen,
jetzt und ewiglich!
2. 
Matt und verlassen
dort auf Golgatha er starb,
Jesus, mein Heiland,
Hoffnung mir erwarb.
Als mein Bürg’, geduldig,
ging er für mich in den Tod,
jetzt herrscht, auferstanden,
siegreich er mit Gott.
3. 
Kann ich betrüben
ihn, der starb am Kreuzesstamm,
für uns ein Opfer,
Gottes teures Lamm?
Ohne Hoffnung, hilflos,
eilten wir zum Grabe hin,
doch um uns zu retten,
gab er sich zur Sühn’.
4. 
In Jesu Arme
komm, wenn du von Last beschwert,
klag ihm die Schmerzen,
er dein Seufzen hört.
Deiner Last entledigt,
wirst du siegen über Sünd’,
dann rühm du ihn täglich,
treu sein Lob verkünd!
meter→ 5, 7, 5, 5, 6, 7, 6, 5, 5, 7, 5, 7
meter2→ 5, 7, 5, 5, 6, 7, 6, 5, 5, 7, 5, 5
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20150730T093129Z 20150730T093129Z
258: Jesu Opfer
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258: Jesu Opfer
1. 
Das Größte, was hier je geschah,
war Jesu Tod auf Golgatha.
Er starb für mich, litt williglich
als Mensch und Gottessohn.
2. 
Wie unermeßlich ist die Lieb’,
die ihn sich selbst zu opfern trieb!
Er blieb ein Lamm am Kreuzesstamm,
vergoß für mich sein Blut.
3. 
Er setzte für uns Brot und Wein
als Zeichen zum Gedächtnis ein.
„Ich glaube dir, sei Führer mir,
du Held von Golgatha!“
4. 
„O Vater, hab du Dank dafür,
daß Jesus schuf Erlösung mir!
Speis’ sei dein Wort mir fort und fort,
bis daß er wiederkehrt.“
meter→ 8, 8, 8, 6
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20150730T093128Z 20150730T093128Z
259: Blick’ ich zu jenem Kreuze
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259: Blick’ ich zu jenem Kreuze
1. 
Blick’ ich zu jenem Kreuze hin,
an dem der Lebensfürst erblich,
ist Schaden, was mir schien Gewinn,
mein einst’ger Stolz beschämet mich.
Refrain
Es soll in nichts mein Rühmen sein
als nur in Jesu Kreuz und Tod,
fahr hin, o Welt, mit deinem Schein;
denn Jesus bleibt mein Herr und Gott!
2. 
Ich sehe, wie von seinen Wunden
das Blut, das mich versöhnte, floß,
mein Herz hat’s nun so recht empfunden:
„Ich bin nicht wert der Lieb’ so groß!“
3. 
Wär’ mein die Welt mit ihrem Glanz,
sie wär’ als Opfer viel zu klein;
für solche Liebe nimm mich ganz,
ich selbst will, Herr, das Opfer sein!
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8, 8 (L.M.D.)
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20150730T093127Z 20150730T093127Z
260: Ihm will ich folgen
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260: Ihm will ich folgen
1. 
Ihm will ich folgen durch den Kidron–Bach,
mit ihm im Garten, Vater, halten Wach’,
sehn, wie er betet, ringt, um deinen Will’n,
im Trinken jenes Kelches, zu erfüll’n.
2. 
Sein Ringen sei mir Beispiel jeden Tag.
Wie immer auch das Los mir fallen mag,
hilf mir zu sagen: „Wie du willst allein
und nicht wie ich will, soll es heute sein!“
3. 
Du führtest ihn, nach Schmach und mancher Qual,
zur Auferstehung aus dem Todestal.
Sein Tod für mich bewegt mein Herz erneut,
ihm nachzufolgen, sei’s in Leid, in Freud’.
meter→ 10, 10, 10, 10
meter2→ 9, 10, 10, 10
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20150730T093126Z 20150730T093126Z
261: Zum Heiland zieht’s mich
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261: Zum Heiland zieht’s mich
1. 
Zum Heiland zieht’s mich näher stets,
den Gott so schön gemacht,
vor ihm verbleicht des Goldes Schein,
der Morgensonne Pracht;
ihm gleichet nicht der lichtste Traum,
der hellste Klang im Ohr,
und täglich wird er lieber mir,
als je er’s war zuvor.
Refrain
Nicht halb ist seine Schönheit
hienieden uns bekannt,
viel herrlicher wird einst er sein
in jenem beßren Land.
2. 
Sein Glanz kam in mein trübes Herz,
als ich ihn sah von fern,
war heller als der Lilie Weiß
und als der Morgenstern,
taucht’ ganz in Licht den schmalen Weg
bis hin zum Himmelstor,
und täglich wird er lieber mir,
als je er’s war zuvor.
3. 
Wenn schwer mein Herz auch oftmals schlägt,
er geht mir treu voran,
zeigt einen neuen Ausblick mir,
daß ich nicht irren kann.
Voll Güte hilft, der für uns starb,
ihn lobt der Engel Chor,
und täglich wird er lieber mir,
als je er’s war zuvor.
meter→ 8, 6, 8, 6, 8, 6, 8, 6, 7, 6, 8, 6
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20150730T093125Z 20150730T093125Z
262: Bleib du in ihm
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262: Bleib du in ihm
1. 
Bleib du in ihm, im Leben hab Geduld,
zum Überwinden gibt der Herr dir Huld!
2. 
Bleib du in ihm, versucht dich Satans List;
bleib Gott getreu, dem Schwachen stark er ist!
3. 
Bleib du in ihm, wenn auch vom Kampfe wund;
denn Gottes Gnade hilft dir jede Stund’!
4. 
Bleib du in ihm, wenn du durch Trübsal gehst,
such, daß du Gottes Plan und Rat verstehst!
5. 
Bleib du in ihm, wenn andre weg auch gehn,
die gute Rebe bleibt am Weinstock stehn!
6. 
Bleib du in ihm und schau auf ihn allein,
gib ihm dein Herz und laß ihn Herrscher sein!
meter→ 10, 10
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20150730T093124Z 20150730T093124Z
263: Herr, ich bin dein Kind
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263: Herr, ich bin dein Kind
1. 
Zu mir herab, Gott, neige dich,
daß ich Erhörung find’!
Erfülle mich mit deinem Geist,
der mir den Weg zum Vater weist
wie einem kleinen Kind!
2. 
Mein Herz voll Ungeduld hat Ruh’
durch deine Stimm’ so lind.
Die Kraft in mir erneure du!
Auf dich vertrau’ ich immerzu,
denn, Herr, ich bin dein Kind.
3. 
Vollende in mir deinen Plan,
ich sei wie du gesinnt!
Ich gebe meinen Willen dran
und bin dir völlig untertan
wie ein noch kleines Kind.
4. 
Hab’ ich betrübt das Herze dein,
bin ich durch Sünde blind,
aus tiefer Reu’ ich bitter wein’:
„Durch Jesu Blut wasch du mich rein;
o läutre doch dein Kind!“
5. 
Umhülle mich mit deiner Lieb’,
sie schützt vor Sturm und Wind;
zur Stunde und tagtäglich gib
mir Gnade, auf daß ich aus Lieb’
für immer sei dein Kind!
meter→ 8, 6, 8, 8, 6
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20150730T093123Z 20150730T093123Z
264: Wenig beachtet
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264: Wenig beachtet
1. 
Wenig beachtet mit Jesus ich geh’;
freudig und willig mein Leben ich sä’.
Säe im Geiste, ich gebe mich hin,
durch Jesus hoff’ ich auf ew’gen Gewinn.
2. 
Wenig beachtet war Jesus auf Erd.
Warum denn ängstigt sich sein’ kleine Herd’?
Warum such’ ich mich vom Kreuz zu befrein?
Will täglich sterben, daß er kann gedeihn.
3. 
Wenig beachtet nur, streb’ ich allein,
oben mit Jesus auf immer zu sein.
Dort wohnen Freuden, die niemals vergehn;
Feinde verstummen, mich nie mehr verschmähn.
4. 
Wenig beachtet, mir Jesus genügt,
über mein Leben er gänzlich verfügt.
Sei’s Tod, sei’s Leben, ich schreck’ nicht zurück;
er schenkt mir einstmals das ewige Glück.
meter→ 10, 10, 10, 10
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20150730T093122Z 20150730T093122Z
265: Wer für mich kann verlassen
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265: Wer für mich kann verlassen
1. 
Wer für mich hier kann verlassen
Heim und alles, was er liebt,
wer die Weltnot kann erfassen,
selbst sich für Verlorne gibt,
hundertfältig soll er haben
von den allerbesten Gaben,
Seelenernte bringen ein,
hundertfältig wird sie sein.
2. 
Wer sein Leben will verlieren,
dem bringt’s ew’ges Leben ein,
Sünder zu dem Heim zu führen,
soll sein großes Vorrecht sein;
Sündenmüden Reinheit bringen,
Zagenden von Hoffnung singen,
o beneidenswertes Los,
unter allen herrlich groß!
3. 
Ja, ein Zeuge will ich werden,
Jesu Liebe kundzutun,
ehren Gottes Sohn auf Erden,
bis er wiederkommt, nicht ruhn.
Täglich in den Tod gegeben
und verfolgt, will ich ihm leben;
sein Erbarmen treibt mich an,
daß ich Sünder lieben kann.
4. 
Gibt’s auch Leiden, Not und Schmerzen,
Jesus ging mir treu voran,
und ich fühl’ in meinem Herzen,
daß ich ihm vertrauen kann.
Hundertfältig wirst du’s lohnen,
wenn wir uns nicht selber schonen;
ew’ges Leben ist die Kron’,
die du gibst, o Gottes Sohn!
meter→ 8, 7, 8, 7, 8, 8, 7, 7
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20150730T093121Z 20150730T093121Z
266: Verlust bringt dir Gewinn
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266: Verlust bringt dir Gewinn
1. 
Verlust allein bringt dir Gewinn;
auf Erden gab sich Jesus hin
gleich einem kleinen Samenkorn,
das nur durch Tod wird neu geborn.
Wie sollt’ ich leben mir allein,
wenn hundertfält’ge Frucht könnt’ sein?
2. 
Die Seele, die sich nimmer schont,
wird wieder tausendmal belohnt;
sie sucht nicht irdischen Gewinn,
sie opfert ein und alles hin
und kann nicht lieblos stehn beiseit’,
sucht die Verlornen allezeit.
3. 
Wo Erntefelder herrlich stehn,
zur Ehre Gottes lieblich wehn,
gedenke, daß manch Samenkorn
sein Leben dort hat ganz verlorn;
gar liebend so der Heiland starb,
auch dein Heil treulich er erwarb!
meter→ 8, 8, 8, 8, 8, 8
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20150730T093120Z 20150730T093120Z
267: Die Sache ist dein
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267: Die Sache ist dein
1. 
Die Sach’ ist dein, Herr Jesus Christ,
die Sach’, an der wir stehn,
und weil es deine Sache ist,
kann sie nicht untergehn.
Allein das Weizenkorn, bevor
es fruchtbar sproßt zum Licht empor,
wird, sterbend in der Erde Schoß,
vorher vom eignen Wesen los;
im Sterben los,
vom eignen Wesen los.
2. 
Du gingst, o Jesus, unser Haupt,
durch Leiden himmelan
und führest jeden, der da glaubt,
mit dir die gleiche Bahn.
Wohlan, so führ uns allzugleich
zum Teil am Leiden und am Reich;
führ uns durch deines Todes Tor
samt deiner Sach’ zum Licht empor;
zum Licht empor
durch deines Todes Tor!
3. 
Du starbest selbst als Weizenkorn
und sankest in das Grab.
Belebe denn, o Lebensborn,
die Welt, die Gott dir gab;
send Boten aus in jedes Land,
daß bald dein Name werd’ bekannt,
dein Name voller Seligkeit!
Auch wir stehn dir zum Dienst bereit,
zum Dienst bereit,
zum Dienst in Kampf und Streit.
meter→ 8, 6, 8, 6, 8, 8, 8, 8, 4, 6
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20150730T093119Z<